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Der Burgbote 2013 (Jahrgang 93)

Dr. Lueger, Strobach und

Dr. Lueger, Strobach und Dr. Neumayr. Bürgermeister Dr. Lueger wurde die Ehrenmitgliedschaft verliehen. Hierfür bedankte er sich mit den Worten: »Ich bin umso mehr erfreut, als ich hierin nicht nur eine Ehrung meiner Person, sondern auch meiner Vaterstadt erblicke…« Aus dem Archiv PS: Wäre die gemeinsame große Vergangenheit nicht Anlass wieder Kontakt mit dem ebenso traditionsreichen Wiener MGV aufzunehmen und vielleicht ein gemeinsames Konzert in seinem Großen Musikvereinssaal zu veranstalten? Einen Wiener Dirigenten haben wir ja schon… JG 56

O-Töne Steiner So müssen Sie das machen, das ist Singen. Das andere war Badewanne. Fermate – das ist die Stelle, an der wir uns gegenseitig anlächeln. Gut vorbereiten auf den Oktavsprung. Das darf sich nicht wie ein Magengeräusch anhören. Das ist doch kein Ton. Ein solches Geräusch macht der Toaster, wenn er das fertige Brot auswirft. Das Zwerchfell sitzt dort, wo früher die Bauchmuskulatur war. Es muss nicht logisch sein, nur richtig. Pausen sind auch Musik. Und das Schönste an den Pausen: Man hat nie Intonationsprobleme. Ich weiß, Sie gehen jetzt durch die Hölle, aber dafür kommen Sie auch früher in den Himmel. Manchmal habe ich das Gefühl, Sie hängen einen Ton an einen Haken und schauen zu wie er da baumelt. »Schön es et in Colonia« – Wenn Sie das mit diesem Gesichtsausdruck singen, glaubt Ihnen das kein Mensch! Fast jeder, der einen Kopf hat, hat auch eine Kopfstimme, aber nicht jeder, der einen Kopf hat, hat auch was drin. Beim Ansingen eines Tones: Gut korrigiert, aber es ist nur richtig, wenn die Korrektur nicht nötig ist. Das ist ja ein Geschwimme – dafür gibt es nicht einmal das Seepferdchen. Nach einer misslungenen Intonation: Und dann nimmt man sich einen Strick und hängt sich auf. O-Töne Steiner 57