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Der Burgbote 2013 (Jahrgang 93)

Schon unzählige

Schon unzählige Auftritte und trotzdem Lampenfieber. Kulturelles Engagement und Energie für die Region.

Der mit dem Büro der Oberbürgermeisterin in Bayreuth vorgesehene gemeinsame Termin anlässlich der Eröffnung der Interkulturellen Woche in Bayreuth musste zum Bedauern aller Sänger kurzfristig abgesagt werden. Diese Eröffnungsfeier der Interkulturellen Woche auf dem Marktplatz in Bayreuth sollte vom KMGV musikalisch mitgestaltet werden, was auf Grund eines Ortswechsels für die Feierstunde nicht mehr möglich war. Nach dem Abendessen in dem einem fränkischen Festzelt nachempfundenen Landgasthof »Herzogkeller« besichtigten die Sänger die Katakomben von Bayreuth. In dem weitverzweigten Stollennetz tief unter der Stadt erklärt das »Maisel’s Brauerei- und Büttnereimuseum« die Kulturgeschichte des Bieres anhand allerlei Gerätschaften der Braukunst. Ach ja, das Bier: Ist der Kölner grundsätzlich von der Einzigartigkeit seines lokalen Bieres überzeugt, steht er dem Vergleich mit anderen lokalen Brautraditionen offen gegenüber. So wurden auf der Reise durch Ober- und Unterfranken auch viele Biere gekostet und für mehr oder weniger gelungen befunden. Während der Kölsch-Fan auch ab und an »ein Helles« oder »ein Weizen« trinkt, stieß das in Bamberg heimische »Rauchbier« bei einigen Kölner Biertrinkern an die Grenzen der Akzeptanz. Das originale »Schenkerla« – den Name soll das Bier erhalten haben, weil dessen Braumeister seit einem Kutschen-Unfall humpelte – ist ein dunkles Bier mit ausgeprägtem Rauch- Aroma. Grüner Hopfen schenkt dem Bier die Farbe, speziell geräuchertes Malz das Aroma – ein Geschmack, der bei vielen Sängern eher Assoziationen an Mettwurst denn an Bier weckte. Am Samstag machte sich der KMGV schon in aller Frühe (7:30 Uhr) auf in die Fürstbischöfliche Residenzstadt Würzburg. Der Probenraum, der regulär vom Würzburger Domchor genutzt wird und dem KMGV für das Einsingen zur Verfügung stand, ließ so manchen Sänger ehrfürchtig staunen: Halbrunde Podesterie, eine zeltartig-geschwungene messing-glänzende Akustikdecke, zugfreie Klimaanlage sowie beste Sicht auf den Dirigenten und den Hof der Domkantorei machen diesen Chorsaal zu einem Profi-Arbeitsplatz! Entsprechend konzentriert folgten die Sänger den Vorgaben ihres Dirigenten beim Einsingen, um dann auch auf der Orgelempore im Dom eine anständige Leistung abrufen zu können. Wie wichtig es beim Chorgesang ist, »aufeinander zu hören«, wie Bernhard Steiner in nahezu jeder Probe betont, wurde auch bei Konzertreise 2013 11 Weg von der Domkantorei in den Kiliansdom Würzburg

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