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Der Burgbote 2013 (Jahrgang 93)

14 tibi« und »Te

14 tibi« und »Te deum« optimal vorzubereiten. Die »2. Generalprobe« endete gerade rechtzeitig, damit die Sänger vor dem Beginn der Messe noch einen kurzen Moment zur Sammlung hatten. Schon im Vorfeld der Reise zeigte sich Meinolf Rickert überzeugt, dass »die Sänger mit ihrem konzertanten Vortrag im Pontifikalamt die Konzertreise des Kölner Männer- Gesang-Vereins nach Franken sicher mit einem musikalische Highlight abschließen« würden. Diese Zuversicht des KMGV-Vize- Präsidenten und die kontinuierliche Arbeit aller Sänger am musikalischen Programm während der Konzertreise machten das Pontifikalamt unter Bischof Dr. Friedhelm Hofmann zum glänzenden Höhepunkt der Chorfahrt. Die Darbietungen des KMGV gaben der Messe einen würdigen Rahmen. Der Chor klang stets harmomisch und auch an schwierigen Stellen nicht angestrengt. Besonders hervorzuheben ist hier sicherlich die Leistung von Uwe Liefgen (1. Bass), der mit seinen Solo-Einwürfen der Psalme im »Lobet den Herren, preist seine Huld und Treue« sowie im »Halleluja« der Messe einen besonders festlichen Lobgesang beisteuerte. Auch Christopher Brauckmann gebührt besonderer Dank, der die Messe mit virtuosem Orgelspiel bereicherte. Wiedersehen mit langjährigen Weggefährten Dass der Besuch des KMGV und seine musikalische Gestaltung des Gottesdienstes dem Bischof von Würzburg gefallen haben, daran ließ Dr. Friedhelm Hofman bereits in seinen Dankesworten zum Ende der Messe keinen Zweifel. Auch im offiziellen Programm »Würzburger Dommusik« (Mai bis September) wurde die Aufführung der »Missa Dalmatica« durch den Kölner Männer-Gesang-Verein angekündigt. Dementsprechend war das Pontifikalamt in Würzburg gut besucht. Bis auf die letzten Plätze war der Kiliansdom besetzt. Mit großem

Konzertreise 2013 und langanhaltendem Applaus belohnten die Messbesucher die Darbietungen des KMGV. Als Erinnerung an die Einladung des Würzburger Bischofs, im Kiliansdom eine Messe zu gestalten, bat Präsident Gerd Schwieren Bischof Dr. Friedhelm Hofmann, sich im Goldenen Buch des Vereins einzutragen. 1942 in Köln-Lindenthal geboren und dort 1992 zum Weihbischof ernannt ist der heutige 88. Bischof von Würzburg (berufen 2004) ein treuer Weggefährte des Kölner Männer-Gesang-Vereins. Gerne will der Bischof in der kommenden Session den Gegenbesuch antreten, um sich das aktuelle Divertissementchen anzusehen. Mit der Darbietung von »Köln am Rhein« und »Ming eetste Fründin« gaben die mitgereisten Sänger des Kölner Männer-Gesang- Vereins dem Bischof eine Kostprobe des ihnen typischen rheinischen Frohsinns. Auch auf das Wiedersehen mit Alexander Rüth, heute Dom-Kantor zu Würzburg, links: KMGV »unter Tage« im Stollennetz unter Bayreuth Krypta im Würzburger Dom Anspielprobe auf der Orgelempore des Kiliansdomes letzte Abstimmungen zwischen Dirigent und Organist während der Generalprobe für das Pontifikalamt werden sich viele Sänger gefreut haben. Der junge Kirchenmusiker (geb. 1985, Wörth am Main) hat an der Kölner Musikhochschule studiert und unterstützte den KMGV bis Anfang 2011 als engagierter Chor-Repititor. Beim gemeinsamen Mittagessen im »Bürgerspital« bei fränkischem Sauerbraten, also »Suurbrode«, blieb genügend Zeit, in schönen Erinnerungen an die gemeinsame Zeit in Köln zu schwelgen, ehe gegen 15 Uhr für den KMGV das Signal zur Heimreise ertönte. 15