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Der Burgbote 2013 (Jahrgang 93)

36 Unser

36 Unser Gedenkgottesdienst … …offiziell der »Gedenkgottesdienst für die Lebenden und Verstorbenen des Kölner Männer-Gesang-Vereins«, den wir am 14. September 2013 in der katholischen Pfarrkirche St. Germanus in Wesseling gefeiert haben, war zugleich der Festgottesdienst zum 100-jährigen Jubiläum der Grundsteinlegung des Dreifaltigkeits-Krankenhauses in Wesseling. Kann einem da nicht der Gedanke kommen »Jetzt ist es schon soweit, dass wir nicht mal mehr einen eigenen Gedenkgottesdienst auf die Beine stellen können…?« Nein, im Ernst und ganz im Gegenteil, es war in jeder Hinsicht eine gute Sache, unseren Gedenkgottesdienst in diesen Festgottesdienst einzufügen, denn wo anders als gerade im Rahmen eines Gottesdienstes ergänzen sich beides – Fest und Gedenken – in so harmonischer Weise? Sollte sich also zu einer vergleichbaren »Zusammenlegung« wieder einmal die Gelegenheit bieten, dann nicht gezögert und zugesagt. In diesem Jahr war es unser geschätzter Sangesfreund Professor Dr. Johannes Güsgen, Geschäftsführer der Maria Hilf NRW gGmbH, der Trägerin des Wesselinger Krankenhauses, der diese gemeinsame Feier angeregt und ermöglicht hat. Im nächsten Jahr ist es hoffentlich ein anderer Sänger, der Ähnliches in die Wege leiten kann (ausgenommen natürlich das Anschlussprogramm – das gibt’s nur einmal, das kommt nicht wieder). Ihnen, verehrter Herr Prof. Dr. Güsgen, sei dafür und selbstverständlich auch für die Einladung zur Teilnahme an der anschließenden Festveranstaltung im Pfarrsaal der Gemeinde St. Germanus auch an dieser Stelle noch einmal ganz herzlich

Gedenkgottesdienst St. Germanus, Wesseling gedankt! Beginn des Gottesdienst um 18 Uhr, alle Sänger finden sich bitte bis spätestens um 15:00 Uhr an St. Germanus ein. Warum das? Ein dreistündiges Einsingen? Gibt es ein neues »innovatives Aufstellkonzept für Männerchor«, ganz ab von der Tradition des 4:0:0 (links außen erster Tenor, Mitte links zweiter Tenor, Mitte rechts erster Bass, rechts außen zweiter Bass, dahinter nichts …), das erstmals erprobt sein will? Nein, keine Innovationen, sondern einfach nur Probe. Nachsitzen also? Auch das nicht, denn schlecht vorbereitet sind wir nicht nach Wesseling gekommen, aber zu einer gemeinsamen Probe mit dem kleinen Bläserensemble, das uns erstmals zu diesem musikalischen Programm begleitete, hatte es am Donnertag zuvor eben doch nicht mehr gereicht … also mussten die Herren am Samstag etwas früher ran, um hier die notwendige Feinabstimmung herbeizuführen. Nach etwa zweistündiger Vorbereitung blieb dann vor Beginn des Gottesdienstes etwas Zeit, um im Pfarrheim etwas zu trinken, sich an einem Kuchenbuffet für den bevorstehenden Gottesdienst zu stärken und vor allem: Noch einmal ein paar Minuten zu sitzen. Die Kirche St. Germanus in Wesseling, zwischen 1891 und 1894 als dreischiffige Basilika mit Doppelturmfassade in neoromani- 37