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Der Burgbote 2013 (Jahrgang 93)

Der

Der Versuch einer Deutung des Wörtchens »dä« Erinnern Sie sich noch, wie in der Schlussphase des diesjährigen Zillchens unsere Conny, äh, unsere Cornelia, nein, unser Dirk strahlend schön im weißen Plisseekleid das Wörtchen »dä« ausspricht, ein »dä« mit hervorgerecktem Kinn, eruptiv, provokant, auch etwas triumphierend, ein bisschen niederschmetternd und echt, nicht aus dem Textbuch. »Dä«, wir, Siegfried und ich haben es ihnen gezeigt, diesem stinkenden, abgerissenen, mit einem durchlöcherten Fell bekleideten, rechtsrheinisch beheimateten Dorffürsten und seinem im Pakt vereinten Mittäter, dem korrupten, gelackten, intriganten und wahrscheinlich auch parfümierten Kotzkümpchen Tinnitus, dem Statthalter. »Dä«, unsere Liebe, an die keiner mehr geglaubt hat, hat gesiegt. Siegfried und ich haben alle Schwierigkeiten überwunden, auch wenn er dabei beinahe sein Ohr verloren hätte. »Dä«, wir haben es immer gewusst, daran geglaubt, es gesagt und sogar davon gesungen. So schön, so inhaltsschwer, so ausdrucksstark können diese beiden Buchstaben des so kurzen »dä« sein. Aber sicherlich kennen Sie noch andere Farbnuancen dieses vielfach-treffenden Wörtchens »dä«. Mir zum Beispiel rutschte doch meine schöne »rutwieße« Teetasse aus der Hand, die von mir immer nur handgespült wurde. Die Teetasse, die ich mir vor Jahren aus Dänemark aus dem Urlaub mitgebracht hatte, bauchig – wir sahen uns schon ähnlich – mit einem mal nur noch Scherben. Erinnerungen überfluten mich, an wunderschöne Sommertage, Abende und besonders Nächte an der stürmischen Nordsee. Ich stammele ein verhauchendes, verzagendes »dä«, eine Leere, ein Nichtwiederkehren, ein endgültiger Verlust. Doch es gibt auch noch eine weitere Bedeutung des Wörtchen »dä« in der rheinischen Mundart: Den Zweifel an der Gerechtigkeit in dieser unserer Welt. Sie kennen doch sicherlich die Frau Kolvenbach und die Frau Wimmeroth. Nicht, »es ejal«. Ich war zufällig Zeuge eines Gespräches, in dem die Frau Wimmeroth der Frau Kolvenbach ihr Leid klagte. Da schimpfte die Frau Wimmeroth wie ein Rohrspatz über »dat Tring vun nevenan«, die mit jedem und allen, na ja, Sie wissen schon. Aber ihr Mariechen, Wimmeroths Marie, stöhnte Frau Wimmeroth schluchzend, herzzerreißend »nur eimol« und schon – »dä«. Wie ungerecht kann die Welt nur sein – »dä«. Manfred Langen Divertissementchen 2013 19

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