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Der Burgbote 2013 (Jahrgang 93)

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www.ksk-koeln.de Andere versprechen Spitzenleistungen. Wir garantieren sie Ihnen. 28 Immer da, immer nah. Wer von Vielem „ein Lied singen“ kann, braucht eine Versicherung, die den richtigen Ton trifft. Geschäftsstellenleiter Lars Lessenich Kalk-Mülheimer-Str. 327 • 51065 Köln Telefon 0221 625921 lars.lessenich@gs.provinzial.com www.provinzial.com

Ausspracheabend … und jetzt? Am 10.10.2013 fand nach einer verkürzten KMGV-Chorprobe ein Ausspracheabend statt. In der Jahreshauptversammlung war dieser Wunsch mehrfach geäußert worden. Hintergrund: Aufgrund der Vielzahl der zu behandelnden Tagesordnungspunkte auf der Jahreshauptversammlung bleibt dort für Diskussionen und Anregungen aus der Sängerschaft wenig Zeit. Zum Ausspracheabend waren zahlreiche Sänger erschienen. Kurz nach Würzburg, Bamberg und Bayreuth, unserer diesjährigen Konzertreise, waren die Erinnerungen noch sehr präsent. Es gab großes Lob für die Organisation an Vorstandsmitglied Dirk Pütz. Nach Diskussion der einzelnen Highlights waren sich alle Sänger einig, bald wieder eine Konzertreise in Angriff zu nehmen und an die Tradition der großen Konzertreisen im KMGV anzuknüpfen. Aber wie soll eine zukünftige Reise aussehen? Ein verlängertes Wochenende, eine Woche oder sogar 14 Tage? Mit Begleitung durch die Partner-in? Jedes Jahr oder wie in der Vergangenheit alle zwei Jahre? Es wurden gute Gründe für alle Sichtweisen genannt, ohne dass sich das Auditorium festlegte. Interessant ist, dass sich Mitsänger Christoph Wild anbot, die Organisation der nächsten Konzertreise zu übernehmen. Mit ganz konkreten Vorschlägen: Österreich oder Ungarn oder Rumänien. Aus diesem Angebot hat sich derzeit noch nichts ergeben. Für 2014 wird allerdings die Zeit schon knapp. Bleibt abzuwarten, ob der Vorstand dieses Angebot eines engagierten jungen Mitsängers aufgreift und wir auch in 2014 auf Konzertreise gehen werden. Auch das Jahreskonzert war Anlass zur Aussprache. Jakob Gräf fragte nach, ob man bei dem Programm für 2014 (»Ödipus Rex«) auch die Interessen eines größeren Teils unseres Publikums im Auge hatte. Dirigent Bernhard Steiner versicherte dies ausdrücklich. Bei KMGV-Konzerten sei die Philharmonie immer gut gefüllt. Andere Konzerte seien weitaus schlechter besucht. Präsident Schwieren hingegen legte Wert darauf, dass »Ödipus Rex« zwar mit einem Teil der Sänger in Hamburg vor nur mäßig gefülltem Haus gesungen worden sei, dieses Konzert jedoch nicht zu vergleichen sei mit einem KMGV-Konzert. Unsere Veranstaltungen seien keine ABO-Konzerte, wie seinerzeit in Hamburg. 90 % der Karten würden an den Freundes- und Familienkreis über das KMGV-Büro verkauft. Aber nicht nur für die Zuschauer sei das Programm interessant. Auch für die Sänger. Herr Steiner stimmte zu, dass Strawinsky zwar schwere Kost sei, aber »Antigone« von Mendelsohn sei in 2008 auch erst verhalten von den Sängern aufgenommen und später von vielen Sängern als eines der besten Jahreskonzerte bezeichnet worden. Die Werbung, ja auch sie war Thema des Ausspracheabends. In der vergangenen Zillche-Session waren an alle Zuschauer am Eingangsbereich Flyer zum KMGV-Jahreskonzert verteilt worden. So konnten in diesem Jahr erstmalig mehr als 200 Karten über Köln-Ticket verkauft weren. Noch nie wurden dort so viele Karten verkauft, versicherte Axel Hollander. Sven Weiß bedankte sich für das Engagement und die Leidenschaft, die in die Werbung gesteckt wird. Dennoch wurde in der anschließenden Diskussion der Wunsch geäußert, dass die Sänger frühzeitig eine E-Mail mit kurzem Inhalt und Plakat erhalten, um diesen an ihren Verteiler weiterleiten zu können. Ausspracheabend 29