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Der Burgbote 2013 (Jahrgang 93)

18 Der

18 Der Bericht des Vorsitzenden des Musikausschusses Trotz der großen Bedeutung dieser Zahlen – ja, es bleibt dabei: Wir sind ein Männergesangverein und im Zentrum unseres Vereinslebens steht der gemeinsame Gesang. So war es von großer Bedeutung, dass neben dem Bericht des Vizepräsidenten der Bericht des neuen Vorsitzenden des Musikausschusses, Dr. Oliver Zittlau, eine zentrale Rolle spielte. Dr. Zittlau nutzte die Möglichkeit, mit seinem ersten Bericht an die Mitgliederversammlung einen strukturierten Ausblick auf die musikalischen Perspektiven der kommenden Jahre zu geben. Im Vordergrund standen nicht in erster Linie die Fragen rings um die Gestaltung der musikalischen Programme – wobei Oliver Zittlau auch hier bereits Einblicke in den aktuellen Planungsstand gab – sondern vielmehr das Stichwort »Stärkung der musikalischen Qualität«. Dieses Thema wird, dies war den Ausführungen des Vorsitzenden des Musikausschusses zu entnehmen, nicht nur die neuen Sänger, die den Weg in den Kölner Männer-Gesang-Verein finden, über die klassische Chorschule hinaus beschäftigen. Das Ziel wird vielmehr darin bestehen, alle Sänger dazu zu motivieren, ihre sängerischen Stärken noch besser heraus zu arbeiten. Gelingt diese Aufgabe, wird im Resultat ein spürbar harmonischeres Klangbild erreicht und auch die Probenarbeit wird leichter zu besseren Resultaten führen. Wie sich diese Zielsetzung der Stärkung der musikalischen Qualität angesichts eingeschränkter finanzieller Spielräume erreichen lässt, wird sich zeigen müssen. Aber mit der Einrichtung einer ergänzenden Qualitäts- Gruppe, die vor den Donnerstagsproben als Angebot für erfahrene Sänger arbeiten soll, lassen sich konkrete erste Erfahrungen sammeln. Dr. Oliver Zittlau Anträge und Aussprache Im Vorfeld der diesjährigen Mitgliederversammlung hatten Mitsänger diverse Anträge gestellt, die sich mit der Frage der Einbeziehung des höchsten Gremiums des KMGV in unterschiedliche Aspekte der künstlerischen Leitung und Ausgestaltung befasst haben. Zu den Anträgen kam es lediglich zu kurzen Aussprachen, in deren Folge die Anträge zurückgezogen wurden. Allerdings nicht ohne dass die Antragsteller die Bitte an den Vorstand richteten, die Themen zu überdenken und gegebenenfalls in künftigen Mitgliederversammlungen entsprechende Diskussionen und Entscheidungen vorzubereiten. Vor allem in Bezug auf die Debatte über die Rolle und Funktion des Kammerchores erscheint dies auch notwendig, um für den Kammerchor eine klare Positionierung innerhalb der Strukturen des KMGV definieren zu können. Insgesamt ist anzumerken, dass auch in dieser Mitgliederversammlung die Zeitfenster für Aussprache und Diskussion inner-

halb der Mitgliedschaft relativ klein waren. Dies liegt in gewissem Maße allerdings grundsätzlich im Aufbau einer solchen Jahreshauptversammlung begründet, die ja in vorgegebenen Schritten letztlich auch vereinsrechtlichen Ansprüchen genügen muss. Insofern nahm der Vorstand die Anregung einiger Mitsänger gerne auf, einzelne Themen auch in einer weiteren Mitgliederversammlung oder bei Aussprache-Abenden (wie bei der Cäcilia) breiter diskutieren zu können. Ehrung für langjährige Mitgliedschaft und hohe Probenbeteiligung Diese Tradition sollte wieder aufgegriffen werden, um gerade auch den Sängern, die neu zum Kölner Männer-Gesang-Verein stoßen, eine Möglichkeit zur Mitwirkung zu bieten. AH Hauptversammlung 19