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Umweltbericht 2017

Bericht gemäß § 9 NÖ Umweltschutzgesetz zur 29. Sitzung des Gemeinderates am 2. März 2018

Felgen, einem

Felgen, einem Farbkübel, ein voller Treibstoffkanister, ein Heizkörper, mehrere Teppiche und Planen, ein Fensterladen und ein Einkaufswagerl wurde vor allem Plastik gefunden. Insgesamt waren an diesem Tag 120 Helfer in Klosterneuburg, 45 Freiwillige in Höflein und 16 Personen in Kritzendorf im Einsatz. Am 1. April wurde entlang des Kierlingbaches von ca. 50 Kräften gesäubert. Den Abschluss machte das Weidlingtal am 22.April. Über 60 Freiwillige sammelten entlang des Weidlingbaches und des Rotgrabenbaches Müll. An dieser Stelle möchte ich mich bei allen bedanken, die bei diesen Aktionen tatkräftig mitgearbeitet haben. 5.2. Anlandungen Kierlingbach Die teilweise bis zu 1m hohen Anlandungen im Kierlingbach Höhe Lenaugasse wurden auf einer Länge von ca. 450 m entfernt. Damit kann der Bach bei Starkregenereignissen mehr Wasser abführen. 5.3.Ufersicherung Weidlingbach Am Weidlingbach wurde auf Höhe Steinrieglstraße eine defekte Ufersicherung erneuert, um die Böschung vor Rutschungen zu sichern. 5.4. Fliegerbombe im Bachbett Im September wurde eine Granate aus dem 2. Weltkrieg im Bach entlang der Forststraße in Weidlingbach gefunden. 6. WALD UND WIESE 6.1. Waldwirtschaftsgsplan Der letztgültige Waldwirtschaftsplan für den gemeindeeigenen Waldbesitz der Stadtgemeinde Klosterneuburg wurde im Jahr 1992 erstellt und ist im Jahr 2002 abgelaufen. Auch entspricht der Gesamtstand nicht den heutigen Besitzverhältnissen, weil Mitte der 90iger Jahre ein größerer Grundtausch mit dem Stift stattgefunden hat und diese Daten nicht erfasst sind. Des weiteren entspricht das Planmaterial nicht den heutigen Anforderungen. Mit dem neuen Waldwirtschaftsplan besteht die Möglichkeit, sowohl die Veränderungen der letzten 25 Jahre zu berücksichtigen und gleichzeitig auf die ökologischen, aber auch ökonomischen Bedürfnisse des Waldes Rücksicht zu nehmen. So werden die Inhalte der Fauna-Flora-Habitat(FFH) – Richtlinie und der Vogelschutzrichtlinie der EU, die Erfordernisse der Waldbiodiversität und auch auf Wälder mit besonderem Lebensraum in diesen Waldwirtschaftsplan aufgenommen und berücksichtigt. Zum Unterschied des in der Sitzung des Gemeinderates am 30.9.2016 beschlossenen Bewirtschaftungskonzeptes für den Waldbesitz im Eigentum der Stadtgemeinde Klosterneuburg wird bei einem Waldwirtschaftsplan auch der Waldbestand katalogisiert und erhoben. Dabei werden sowohl Baumarten und deren Alter erfasst, die Vitalität beurteilt und Bewirtschaftungsmaßnahmen vorgeschlagen. 6.2. Baumkataster Für den Baumbestand der Stadtgemeinde Klosterneuburg im öffentlichen Raum sind gemäß ÖNORM L1122 Kontrollen zur Überprüfung der Verkehrssicherheit durchzuführen. Der Baumkataster und die damit verbunden Baumkontrolle umfasst folgende Bereiche: · Öffentliches Gut (Straßenraum, Park- u. Spielplätze, Pachtflächen mit 15

Öffentlichkeitscharakter) · Bäderverwaltung (Strandbad, Strombad, Sportplatz Presslerwiese) · Schulen/Kindergärten · Friedhofsverwaltung (Friedhof Obere Stadt) · Liegenschaften im Gemeindeeigentum 2017 wurden bei über 4.000 Bäumen eine jährlich Kontrolle und bei über 700 Bäumen eine halbjährliche Kontrolle durchgeführt. Der festgestellte Handlungsbedarf (der 4.827 durchgeführten Sichtkontrollen) wurde in Form der Maßnahmenlisten dokumentiert und dem Wirtschaftshof gemeinsam mit Übersichtskarten zur Umsetzung übermittelt. 6.3. Eschentriebsterben Über das Eschentriebsterben wurde in mehren Aussendungen der Stadtgemeinde (17.Mai, 9. Juni, 7. September und 10. November) und mehrmals auf der Homepage der Stadtgemeinde berichtet. http://www.klosterneuburg.at/Eschentriebsterben_geht_weiter Auch wurde das Thema in mehreren Ausschüssen mehrmals behandelt, daher verzichte ich hier auf einen detaillierteren Bericht. Die Bestimmungen des Forstgesetzes (§176 Abs. 4) zur Wegesicherung führen leider dazu, dass aus Sicherheits- u. Haftungsgründen bei den Forststraßen alle Bäume 20 Meter rechts und links entfernt werden. DI Hannes Lutterschmied von der MA 49 berichtete bei einem Vortrag vom Biosphärenpark Wienerwald am 22. November zum Thema „Waldwirtschaft im BPWW“ im Naturhistorischenmuseum: „Würde man das auch auf Wanderwege und Mountainbikestrecken und Grundstückgrenzen umlegen, wären bei den Wäldern der Gemeinde Wien 42% des Waldes betroffen!“. Da entstehen zum Einen hohe Kosten und zum Anderen will diesen Kahlschlag in Wahrheit keiner haben. Bei einer Fachtagung zum Thema Baumhaftung am 5. Oktober in Seitenstetten war der Versuch von Grundeigentümer und Naturschützern, eine Änderung der geltenden Rechtslage herbeizuführen, erkennbar. In einer Stellungnahme vom 15.11.2017 fordert die Umweltanwaltschaft eine Klarstellung zur Baumhaftung: „Die Umweltanwaltschaften Österreichs fordern in einer gemeinsamen Stellungnahme vom Bundesgesetzgeber Klarstellungen zur Erhaltung von Bäumen, dem Schutz von Natur und Klima, zum Interessensausgleich bei der Waldnutzung sowie zur Erhöhung der Rechtssicherheit für Gemeinden und Forstwirtschaft“. Ein Betreten des Waldes „Auf eigene Gefahr“ würde hier aus meiner Sicht Abhilfe schaffen. 6.4. Neophyten Mit der Erschließung der Kontinente nach der Entdeckung Amerikas durch Christoph Kolumbus im Jahre 1492 und der darauffolgenden Etablierung des Welthandels nahm die menschenbedingte Verbreitung von Pflanzen, Tieren und Pilzen rund um den Globus ihren Lauf. Tausende Arten wurden seither in neue Regionen gebracht. Zum Teil ganz gezielt, um sich ihrer als Nutztiere oder Kulturpflanzen zu bedienen, vielfach aber völlig unbeabsichtigt. Organismen, die auf diese Art und Weise in ein neues Gebiet gelangen, werden als „Neobiota“ bezeichnet, aus dem Englischen auch als „Aliens“ (bzw. „alien species“ = „gebietsfremde Arten“) bekannt. Unter diesem Begriff werden pflanzliche, pilzliche und tierische Organismen zusammengefasst (= Neophyten, Neomyzeten und Neozoten). Nur ein Bruchteil dieser „Neuankömmlinge“ schafft es überhaupt, sich dauerhaft in 16

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