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Umweltbericht 2017

Bericht gemäß § 9 NÖ Umweltschutzgesetz zur 29. Sitzung des Gemeinderates am 2. März 2018

unverhältnismäßig

unverhältnismäßig gestiegen und bewirken wie ein Schirm in der Atmosphäre ein Erwärmen der Erde. Selbst bei einer sofortigen signifikanten Reduktion bzw. einer Stabilisierung der Treibhausgasemissionen auf heutigem Niveau ist mit einem anhaltenden Temperaturanstieg in den nächsten Jahrzehnten zu rechnen. 1.2. Treibhausgasemissionen in Österreich Die Treibhausgas-Emissionen sind in Österreich nach Jahren wieder gestiegen. Für 2015 verzeichnete das Umweltbundesamt 78,9 Millionen Tonnen CO 2 -Äquivalent, um 3,2 Prozent mehr als 2014. Die von der EU festgelegte Obergrenze wurde aber nicht überschritten. Für 2016 rechnen die Experten nicht mit einer Trendumkehr. Den größten Anteil hatte mit 22 Mio. Tonnen CO 2 -Äquivalent der Verkehr. 1.3. Klimaziele von Paris „In den Beschlüssen der Weltklimakonferenz in Paris haben sich alle Staaten verpflichtet, ihren Beitrag zu leisten, um die globalen Klimaschutzziele zu erreichen. So gibt es nun erstmals völkerrechtlich verbindliche Grenzen für die globale Erwärmung. Das Ziel, die globale Erwärmung auf deutlich unter 2 °C zu begrenzen und Anstrengungen zu unternehmen, sie auf 1,5 °C einzudämmen, macht entschlossenes Handeln notwendig und erfordert die Anpassung bisher entworfener Klimaschutzpläne. Diese Klimaschutzziele bedeuten, dass nur noch ein beschränktes CO 2 -Budget zur Verfügung steht. Würde jedem Menschen auf dieser Erde das gleiche Verschmutzungsrecht der Atmosphäre gewährt, so würde 5

Österreich einen Anteil von 0,12 Prozent erhalten. Dabei sind Gerechtigkeitsaspekte, wie die hohen Treibhausgasemissionen der Industriestaaten in der Vergangenheit, nicht abgebildet. Für eine Einhaltung der 1,5 °C-Grenze müsste Österreich – eine lineare Reduktion vorausgesetzt – bereits im Jahr 2030 Treibhausgasneutralität erreichen. Um nur die 2 °C-Grenze zu unterschreiten ist die Erreichung der Treibhausgasneutralität bis Ende der 2040er Jahre notwendig.“ Quelle: „Energie- und Klimazukunft Österreich“ Greenpeace, März 2017 1.4. Zu erwartende Klimaänderung im Donauraum bis 2050 Die Anzahl der Hitzetage (mehr als +30°C) nimmt signifikant zu und erreicht im Mittel 15 Tage pro Sommer. Darüber hinaus sind 9 der 10 wärmsten Jahre im Zeitraum ab 2000 zu verzeichnen. Im Frühjahr nimmt die Anzahl der Frosttage deutlich ab. Durch den früheren Beginn der Vegetation bleibt die Frostgefahr jedoch weiter relevant, da markante Kaltlufteinbrüche auch in Zukunft bis zum Ende des Frühlings nicht zur Gänze ausgeschlossen werden können. Die Menge der großräumigen Starkniederschläge wird signifikant zunehmen und kann nicht durch natürliche Schwankungen des Klimas erklärt werden. Quelle: http://www.enu.at/images/doku/zamg_factsheet_noe_donauraum.pdf 1.5. Klimawandel-Anpassung Neben den unverzichtbaren Maßnahmen zur Senkung der Treibhausgasemissionen müssen auch Strategien zur Anpassung entwickelt und umgesetzt werden. Die Anpassung als zweite Säule der Klimapolitik stellt eine notwendige und unerlässliche Ergänzung zum Klimaschutz dar. Hier nur ein paar exemplarische Beispiele: Neben dem Hochwasserschutz an der Donau und den Rückhaltebecken bei den Wienerwaldbächen werden Versickerungsflächen als Ausgleich zu den versiegelten Böden geschaffen werden müssen. Schutz vor Hitze wird sowohl baulich als auch durch Schaffung von Kleinklima durch Bepflanzungen mehr werden müssen. 1.6. Klimaschutz und Elektromobilität Tatsache ist, dass der Verkehr eine zentrale Rolle spielt, wenn es um eine Reduktion der CO 2 -Emissionen geht. (Siehe Kapitel 1.2.) Da in diesem Bereich auch sehr schnell ein Wechsel auf neue Technologien erfolgt, hat man gerade hier eine gute Möglichkeit, sehr rasch zu einer CO 2 Reduktion zu kommen. Ebenso wichtig ist es, die Mobilitätsfrage ganzheitlich zu betrachten und E-Mobilität nicht nur als Ersatz zum herkömmlichen Auto zu sehen. Aus ökologischen Gründen ist es selbstverständlich, das e-Auto mit Ökostrom zu laden. Bei aller Kritik an der Elektromobilität – ohne eine deutliche Effizienzsteigerung im Verkehrsbereich werden diese Ziele nicht erreichbar sein. Die Elektromobilität ist somit nicht das Allheilmittel, aber die Schlüsseltechnologie für Klimaschutz im Verkehr. Ohne eine deutliche Effizienzsteigerung sind die 20-20-20-Ziele (bis 2020: 20 % weniger Treibhausgasemissionen im Vergleich zu 2005, 20 % Anteil erneuerbare Energie an der Gesamtenergieversorgung, 20 % mehr Energieeffizienz) sowie langfristige Klimaziele nicht zu erreichen. Der aktuell niedrige Ölpreis und niedrige Spritkosten wirken hier kontraproduktiv und tragen nicht zu einer Trendwende im Verkehrsbereich bei. Somit bleibt der Verkehrssektor der problematischste Bereich, was den Klimawandel betrifft. 6

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