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KUNSTINVESTOR AUSGABE MÄRZ 2018

Kunst als Kapitalanlage AUSGABE MÄRZ 2018 Chefredakteur: Michael Ruben Minassian

KUNST.INVESTOR Lentos

KUNST.INVESTOR Lentos Ines Doujak, Transport, Stoffentwurf (Detail), 2014

KUNST.INVESTOR Lentos Ines Doujak „Sale“ Ausstellungsansicht: Masterless Voices", Bunkier Sztuki, Gallery of Contemporary Art in Krakau, 2017, Foto: Studio FilmLOVE „Der Große Saal des LENTOS wird zum Fashion Store und der Ausstellungsraum dabei zur Umkleide-kabine: Berühren, Anprobieren und Fotografieren erwünscht. Die österreichische Künstlerin Ines Doujak präsentiert ihre ausgefallenen Modekollektionen.“ Die Ausstellung „Ines Doujak. SALE“ bietet Kunst zum Anfassen und Anprobieren. Das LENTOS wird zu einem Ort, an dem die BesucherInnen Kunstwerke im wahrsten Sinne des Wortes hautnah erleben können. Wer Neugierde und Mut zum Ausprobieren aufbringt, den erwartet ein Ausstellungserlebnis außerhalb der Norm. Den Glamour der Modewelt auf- und angreifend, sind Doujaks Arbeiten geprägt von widerständigen Kämpfen aber auch von Schönheit. Die Künstlerin bringt die ausbeuterischen Strukturen, Geschlechterund Klassenordnungen von Haute Couture und Massenkleidung ins Spiel und lässt die Grenzen zwischen Fashion-Statement und Kunstwerk verschwimmen. Ines Doujak setzt auf die Macht der Bilder und entwickelt eine eigene und eindringliche Formensprache, wobei sie Elemente der Collage mit historischer und politischer Recherche verbindet, erläutert LENTOS-Direktorin und Kuratorin der Ausstellung Hemma Schmutz. Es geht um TextilarbeiterInnen die in Fabriken verbrennen, das Burnout von NiedriglohnarbeiterInnen, schmutzige Geheimnisse, Tier- und Menschenhäute, Karneval und Maskerade, Drogen und Krieg sowie den Teufel höchstpersönlich. Die Motive und Themen sind den Textilien als Trägermaterial direkt eingeschrieben. Stoffe, Schnitte, Kleider und Accessoires, aber auch Texte, Publikationen, Objekte, Videos sowie Tanz- und Musikstücke handeln von den Beziehungen zwischen Mode, Kolonialismus und globalisierten Produktionsverhältnissen. Die Ausstellung basiert auf dem langjährigen künstlerisch-wissenschaftlichem Forschungsprojekt Webschiffe / Kriegspfade. Das Projekt umfasst Doujaks „exzentrisches Archiv“, das der Geschichte der Globalisierung anhand von Textilien aus dem andinen Raum nachgeht. Es handelt sich um eine offene Reihe von Plakaten, Skulpturen, Performances und Texten, die laufend weiterentwickelt wurden. Nach der Analyse, Be- und Verarbeitung bestehender Textilien ging Ines Doujak dazu über eigene Stoffe zu entwickeln und daraus Kleider schneidern zu lassen. Teile der sich ständig weiterentwickelnden Modekollektion waren bereits in der Ausstellung Not Dressed for Conquering in Stuttgart im Württembergischen Kunstverein und in der Ausstellung Masterless Voices in Krakau in der Bunkier Sztuki Gallery of Contemporary Art zu sehen. [Lentos. Dauer bis 21. Mai 2018 – Foto: © Lentos]

KUNSTINVESTOR AUSGABE JULI 2017
kunst:stück magazin c/o Bremen/Oldenburg + Hannover, Juli/Aug 2018
Museumszeitung, Ausgabe 45 vom 12. März 2013
Download der aktuellen Ausgabe als pdf - Kunsthalle Bremen
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KUNSTINVESTOR Heft Nr. 11 [AUSGABE.NOVEMBER.2015]
KUNSTINVESTOR-SPECIAL „Klassische Fahrzeuge und Automobilia“ JUNI 2017
KUNSTINVESTOR Heft Nr. 3 [AUSGABE MÄRZ 2015]
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