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Chip Magazin Sonderheft WLAN Handbuch 2018

NETZWERKSPEICHER | NAS

NETZWERKSPEICHER | NAS IM HEIMNETZ Konnektivität DieNAS als privateund sichere Cloud Werseine NASmit wichtigen Datenbefüllt,will nicht nurzu Hause daraufzugreifen. Daher ist es gut, dasssichalle besser ausgestatteten Geräte per Dynamic DNS (DDNS) an das Internet anbinden lassen. Bietet Ihr NAS-System solch eine Funktion nicht an, ist das nicht schlimm, da Sie DDNS auch direkt in Ihrem Router konfigurieren können. Wer sich damit nicht beschäftigen möchte und auch keine Lust hat, Portweiterleitungen zu konfigurieren, muss dennoch nicht auf den Zugriff über das Internet verzichten. Denn immer mehr Geräte besitzen eine eigene DDNS-Funktion für den Direktzugriff aufden Netzwerkspeicher.Wie Siediese ungemein hilfreicheFunktion einrichten, zeigenwir Ihnen im Beitrag aufSeite84amBeispielvon Qnap. Inzwischen nutzt fast jeder Anwender einen oder mehrere Cloudservices. Besonders großer Beliebtheit erfreuen sich Dropbox, Google Drive und Microsoft OneDrive (siehe Seite 112). Ist Ihnen nicht wohl dabei, Ihre wichtigen Daten auf den Servern Dritter zuspeichern, können Sie auf Ihrer NAS Ihren ganz persönlichen Cloudspeicher einrichten –inklusive Echtzeit-Synchronisierung und Zugriff über Mobilgeräte.Wie einfachdas geht,lesen Sieauf Seite86. In dieumgekehrte Richtung funktioniertesaberebenfalls: Siekönnen Ihre NAS auch mit Ihrem bevorzugten Cloudspeicher verbinden. Aktuelle NAS-Systeme vonAsustor,Qnap und Synology bietendiese pfiffige Möglichkeit. Spezialfunktionen Jede Menge Extrafunktionen fürProfis Anwender, die wissen, wofür PostgreSQL, Ruby und Joomla zuständig sind, profitieren davon, dass der Funktionsumfang von NAS-Systemen von Asustor, Qnap und Synology weit über die übliche Ausstattung hinausgeht. Angefangen bei ausgewachsenen Datenbanksystemen à la MariaDB, PostgreSQL und MongoDB über Programmier-und Entwicklungsumgebungen wiePerl, Python und Ruby bishin zu vollwertigen Content-Management-Systemen wie Joomla, Drupal und WordPress – die Spanne der NAS-Apps in den diversen Apps-Stores ist überwältigend groß. Vielfältig sind aber auch die Serverfunktionen. Web-, FTP- und Druckserver gehören bei allen NAS-Systemen zur Grundausstattung. Geräte von Asustor, Qnap und Synology lassen sich aber auch als Mail-, Proxy- und VPN-Server einsetzen. Wer sich mit der Virtualisierung von Betriebssystemen beschäftigt, freut sich darüber,dassdas mit ausgewählten Geräten von Asustor, Qnap und Synology funktioniert. Sicherheitsbewusste Nutzer profitieren zudem davon, dass moderne NAS-Geräte dieser drei Hersteller auch Netzwerkkamerasunterstützen. Damit können SieIhreNAS im Handumdrehen in eine vollwertige Video-Überwachungszentrale für Ihr Zuhauseverwandeln –inklusive Daueraufnahme,Bewegungserkennung und Benachrichtigungen. Wiedas in der Praxis funktioniert, zeigenwir Ihnen aufSeite88amBeispiel vonSynologysSurveillanceStation. IhreInhalte,IhreCloud:Immer mehr Herstellerstattenihre NAS-Geräte mit integriertenCloudfunktionenaus Für jedenetwas: Video-Überwachung, Datenbanken oder Virtualisierung –NAS-Geräte lassensichflexibel einsetzen 72 2018 | WLAN-Handbuch

NAS IM HEIMNETZ | NETZWERKSPEICHER Überblick: Bedienoberfläche Asustor, Qnap und Synology bieten für ihre NAS-Modelle ausgereifte Bedienoberflächen, die einen hohen Funktionsumfang mit einer einsteigerfreundlichen Bedienung verbinden. Damit eignen sie sich sowohl für Privatanwender, die ihre NAS ausschließlich zur Datensicherung oder als Streaming-Server einsetzen, wieauchfür professionelle und Poweruser,die regelmäßig mit den erweiterten Funktionen arbeiten. Löblich: Die Hersteller stellen nicht nur inregelmäßigen Abständen Sicherheitsupdates zur Verfügung, sondern bieten darüber hinaus auch Upgrades an, die den Funktionsumfang und die App-Auswahl der NASnocheinmal kräftigerweitern. Wir zeigenanhand von Synologys DiskStation Manager (DSM) in der Version 6.1.3 beispielhaft, wieein NAS-Betriebssysteminder Praxis aussieht. DieBedienoberflächen vonAsustor und Qnap sind ähnlich eingängigund übersichtlich. Ein modernes NAS-System am Beispiel vonSynology 1 Bedienung und Hilfe Die Steuerungszentrale einer Synology-NAS erreichen Sie per Browser über jeden beliebigen Rechner im Netzwerk.Die Oberfläche präsentiert sich ähnlich übersichtlich wie ein Windowsoder Mac-Desktop. Per Klick auf das Symbol oben links öffnen Sie das Hauptmenü, das Ihnen alle installierten Apps und Systemfunktionen zur Verfügung stellt. Eine umfangreiche Hilfe bietet eine gute Orientierung für den Start. 2 Systemsteuerung Über dieses Menü nehmen Sie alle Systemoperationen vor. So legen Sie etwa Benutzer und Gruppen an, richten gemeinsame Ordner für den Zugriff über Ihr Netzwerk ein und konfigurieren die Sicherheitseinstellungen. In der Grundeinstellung ist der »Standardmodus« aktiv, in dem Ihnen nur die wichtigsten Funktionen angezeigt werden. Um alle Möglichkeiten nutzen zu können, klicken Sieobenrechtsauf »ErweiterterModus«. 1 2 3 3 Paket-Zentrum Bei der erstmaligen Einrichtung des Betriebssystems werden nur die wichtigsten Apps eingespielt. Der große Vorteil eines NAS-Systems: Es lässt sich sehr leicht erweitern. Das geschieht durch zusätzliche Apps –entweder von Synology selbst oder vonFremdanbietern. So rüstenSie etwa den PlexMediaServer, eine spezielle Backup-Lösung oder eine Serverkomponente mit nur wenigen Mausklicks nach. App-Updates spielen Sie ebenfalls über dasPaket-Zentrum ein. 4 4 Datensicherung Insbesonderedie Möglichkeit, diein2-oder 4-Bay-NASeingesetzten Festplatten als RAID-Verbund zu konfigurieren, macht solche Gerätezuidealen –weil sicheren –Backup-Medien.Dabeispielt es keine Rolle,auf welche Artund Weise dieDaten gesichertwerden, da moderne Netzwerkspeicher alle wichtigen Variantenunterstützen:vom PC, Macoder Mobilgerät aufdie NAS, ausder Cloudauf dieNAS oder auch vonNAS zu NAS. Dank dieser Vielfalt kann jederAnwender dieBackup-Strategie realisieren, dieseine Anforderungen erfüllt. WLAN-Handbuch | 2018 73

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