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Chip Magazin Sonderheft WLAN Handbuch 2018

NETZWERKSPEICHER |

NETZWERKSPEICHER | ROUTER ALS NAS 5 6 7 8 Sie einen Laufwerksbuchstaben. Netzlaufwerksnamen werden meist alphabetisch rückwärts von „Z“ aus vergeben, damit sie nicht mit USB-Speichern kollidieren. Nach einem Klick auf»Fertigstellen« wirdder Netzspeicher eingebunden. 5 Mediaserver aktivieren Vom PCaus gelingt der Zugriff auf die NAS-Dateien ameinfachsten über dieNetzwerkfreigabe. FürFernseher und Mobilgeräte, die hauptsächlich Fotos anzeigen und Musik oder Videos abspielen sollen, gibt es jedoch eine elegantere Möglichkeit: den AVM-Mediaserver. Diese Funktion bereitet die Mediendateienauf dem Laufwerksoauf,dassauchGerätemit einer einfachen Bedienoberfläche sie übersichtlich anzeigen können. Ein Fernseher beispielsweise kann dieDatei indiesem Fall per UPnP/DLNA-Streaming direkt vom NAS-Speicher abspielen. Bei aktiver NAS-Funktion ist der FritzBox-Mediaserverstandardmäßigeingeschaltet. Unter»Heimnetz |Mediaserver« können Sie den Servernamen ändern oder bestimmen, welche USB-Laufwerke angezeigt werden sollen. Über »Medienquellen im Internet« können Sie sogar Ihren »1&1-Onlinespeicher« oder »MagentaCLOUD« (ehemals: Telekom-Mediencenter) einbinden. Undüber»Internetradio«und »Podcast« steht esIhnen frei, eines der vorkonfigurierten Angebote hinzuzufügen oder die Internetradio-URL beziehungsweise Podcast-Quelle einzugeben. Damit machen Sie diese Dienste auch aufGeräten verfügbar,die UPnP/DLNAunterstützen, aber keine internetfähige Software besitzen. 6 Multimedia im Browser Nachdem Sie die Funktion FritzNAS nun eingerichtet haben, können Sie über die FritzBox-Konfigurationsmaske auf die Inhalte zugreifen. Loggen Sie sich wie gewohnt ein und klicken Sie rechts oben auf den Link »FRITZ!NAS«. Wechseln Sie dann über die Ordnerstruktur zum gewünschten Verzeichnis, beispielsweise zu Ihrer Musiksammlung. Wenn Sie einen der Songs wiedergeben möchten, müssen Sie den gewünschten Eintrag einmal anklicken. 7 Wiedergabe auf dem Fernseher Um dieInhalte desNAS-Speichersauf dem Fernseheranzuzeigen, rufen Sie über seine Menüs eine Funktion auf, die mit »Mediaplayer« oder ähnlich bezeichnet ist. Als Quelle wählen Sie »AVMFRITZ!Mediaserver«. Die Anzeige der Dateien nach Kategorien (beispielsweise Musik nach Genre/Interpret/Album) kann bei manchen Geräten fehlschlagen. Die Auflistung nachder Ordnerstruktur bereitet dagegenlediglich in Ausnahmefällen Probleme. Beachten Sie, dass der UPnP/DLNA- Standardnur dieKommunikationzwischen den Geräten regelt –damit die Wiedergabe klappt, muss der Fernseher/Mediaplayer natürlich auch das Dateiformat unterstützen. Über Videospielkonsolen, Internetradios, HiFi-Anlagen und AV-Receiverfunktioniertesnatürlich auch.Eine Auswahl interessanter Gerätestellen wir Ihnen im Beitrag aufSeite58vor. 8 Apps für Mobilgeräte AufAndroid-Smartphonesoder -Tabletsspielen SieMedienvon der Router-NAS idealerweise mithilfe der kostenlosen App FritzAppMedia ab. Diese kann die Inhalte nicht nur auf dem Mobilgerät wiedergeben, sondern die Ausgabe auch auf ein anderes UPnP/DLNA-fähigesGerät –beispielsweise einen Fernseher, Chromecast oder WLAN-Boxen –umlenken. Das ist eine ausgezeichnete Funktion, da das Android-Gerät in diesem Fall als Fernbedienung fungiert. Unter iOS nutzen Sie dagegen eine App wieArkMC Pro. 80 2018 | WLAN-Handbuch

ROUTER ALS NAS | NETZWERKSPEICHER NAS-Funktion einrichten: So geht’s bei anderen Routern Asus: Sehr übersichtliche Oberfläche Sehr einfach gestaltet sich der Anschluss von USB-Speichermedien beim Asus RT-AC87U. Der USB-3.0-Port zur schnellen Datenübertragung befindet sich an der unteren Front des Geräts, dezent hinter einer robusten Abdeckklappe verborgen. Ist das Speichermedium mit dem Router verbunden, genügt ein Blick auf die »Übersicht« der Benutzeroberfläche, um die wichtigsten Informationen (USB-Standard, freier Speicherplatz etc.) zu erhalten. Über dieFunktion »AiDisk«geben Sie dann Dateien vonUSB-LaufwerkenimNetzfrei. TP-Link: Vielfältige Freigabe-Optionen Beim TP-Link Archer C3200 ist der USB-Port (USB 3.0) an der Rückseite des Geräts untergebracht. Die passenden Freigabe- Einstellungen finden Sie imKonfigurationsmenü unter dem Menüpunkt »USB Settings«. Nach einem Klick auf »Sharing Access«können Siefestlegen, ob SiealleOrdner aufdem Speichermedium freigebenmöchten oder nurausgewählte. Im nächsten Schritt legen Sie weitere Details fest, etwa ob andere Nutzer ebenfalls Schreibrechtebekommenund ob auch über FTP(lokal oder Internet) aufdie Inhaltezugegriffen werden darf. Linksys: NAS mit Benutzerverwaltung Der Linksys WRT 1900ACS bietet zwar an der Vorderseite keinen USB-Zugang, aber amFrontdisplay des schicken Routers wird immerhin angezeigt, ob und an welchem USB-Port ein externes Speichermedium angeschlossen ist. Haben Sie ein USB- Gerät verbunden, können SiesichimKonfigurationsmenünach einem Klick auf »Externer Speicher« entscheiden, ob alle oder nur ausgewählte Benutzer (»Sicherer Ordnerzugriff«) zugreifen dürfen. Wie bei den meisten anderen Routern ist auch beim Linksysder »Medienserver«standardmäßigaktiviert. Netgear: Einfacher Zugriff auf Medien Der Netgear Nighthawk X4 mit der „Netgear Genie“-Firmware stellt USB-Laufwerke unkompliziert imNetzwerk bereit. Weiterführende Optionen finden Sie unter »Einfach |ReadyShare«. Über »Bearbeiten« aktivieren Sie den Zugriff über HTTP und FTP –beides lässt sich auch für den Zugriff aus dem Internet freischalten. Sehr gut: Statt HTTP wird dabei sinnvollerweise nurHTTPSangeboten. ZurSteuerung desRoutersund zumZugriff auf die NAS-Dateien vom Smartphone aus stellt Netgear dieApps Genieund ReadyCloudzur Verfügung. WLAN-Handbuch | 2018 81

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