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Vernetzt denken – die Zukunft gestalten! Beiträge zu einem ganzheitlichen Naturverständnis. - Leseprobe

Edition Ursachenforschung, Band 1. - Leseprobe Verlag Esoterische Philosophie GmbH, Hannover www.Esoterische-Philosophie.de

14 Edition

14 Edition Ursachenforschung · Band 1 fassung vom Lebensbegriff für einen nachhaltigen Naturschutz hat, ist Inhalt dieses Artikels. Die Natur ist die Grundlage unseres Lebens. Dennoch erreichen uns täglich Meldungen über verschiedenartige Umweltschäden und -katastrophen. Woran liegt es, dass die Natur immer noch und weiterhin geschädigt wird? In diesem Artikel werden drei Möglichkeiten für eine Vorsorge vorgestellt, von denen zwei ausgeführt werden. Der bekannte Aufruf der Agenda 21 1 „global denken lokal handeln“ geht von einem Naturschutz aus, der besonders die Kreisläufe in der Natur berücksichtigt 2 (Bild 1): zum Beispiel den Wasserkreislauf und das folglich große Ausmaß des Schadens bei einem Unfall im wässrigen Millieu 3 , Schadstoffverbreitung, Luftverschmutzung und die Verbreitung toxischer Gase. Es gibt jedoch zwei weitere Aspekte für einen tiefgreifenden Schutz der Natur. Die Mitarbeiter des Netzwerks für interdisziplinäre Ursachenforschung machen zum einen deutlich, dass das Verständnis dessen, was Natur ist, unser Verhältnis zur Natur maßgeblich beein- Feuchtigkeitstransport Transpiration Niederschlag Abfluss Niederschlag Verdunstung Grundwasserströmung Meer Bild 1: Schematische Darstellung des Wasserkreislaufs ein Beispiel für globale Vernetzung

Naturschutz beginnt im Denken. Was ist Leben? 15 flusst. Das Mensch-Natur-Verhältnis ändert sich je nach Auffassung, und somit ändern sich unsere Handlungen gegenüber der Natur. Denn jeder Handlung gehen Gedanken voraus, und deshalb spielt das „Denken“ eine wichtige Rolle im vorsorgenden Umgang mit der Natur. 4 Ein Beispiel verdeutlicht dies: Je nachdem, wie eine Pflanze, zum Beispiel eine Blume, betrachtet wird, so ist auch der „Umgang“ mit ihr. Nicht selten sehen wir in den Supermärkten am Eingang vertrocknete oder nicht besonders gut aussehende Blumen, die weggeworfen werden müssen, da dies eine verbindliche Abmachung in verschiedenen Handelsketten ist. Blumen werden als Dinge und zu Konsumzwecken „produziert“, und sobald sie nicht den erwünschten Zustand besitzen, werden sie weggeworfen. Dahinter steht eine bestimmte Einstellung den Pflanzen gegenüber, die auf Profitstreben und nicht auf den Eigenwert der Pflanzen ausgerichtet ist. Der Titel „Naturschutz beginnt im Denken“ deutet eine weitere These an: Es wird untersucht, ob das Denken, das heißt das Denken an sich, einen Einfluss, einen direkten Einfluss auf die gesamte Natur hat. Wie das Netzwerk für interdisziplinäre Ursachenforschung zu dieser Auffassung kommt, werden wir noch sehen. Generell ist zu beobachten, dass sich viele Wissenschaftler, Organisationen und Einzelpersonen um den Schutz und die Wiederherstellung der Natur bemühen. Auch bei einem überwiegenden Teil der Bevölkerung der meisten Länder der Welt ist heute eine grundsätzliche Einsicht in die Wichtigkeit und Dringlichkeit der Umweltproblematik vorhanden. Ebenso scheint der Wille zu Problemlösungen zu existieren. Es zeigt sich jedoch auch, dass es eine Diskrepanz zwischen dem „Wissen“ (Problembewusstsein) und dem „Verhalten“ bzw. dem menschlichen Handeln gibt. Die zahlreichen Konferenzen, Tagungen und verschiedenen weltweit einstimmig geschlossenen Abkommen, die sich mit dem Umweltschutz beschäftigen, haben bis jetzt nicht den gewünschten Erfolg hervorgebracht. Ebenso hat der lange Katalog an Handlungsanweisungen der Agenda 21 nicht besonders viel bewirkt. Das Bewusstsein wurde zwar etwas sensibilisiert; grundsätzlich andere Handlungen wurden jedoch nicht eingeleitet oder befolgt.

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