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Ausgabe 8 - Saison 2017/2018 - FRISCH AUF Frauen Magazin "LATTENKNALLER"

Zu jedem Heimspiel der Saison 2017/2018 erscheint das Hallenmagazin LATTENKNALLER der FRISCH AUF Frauen 1. Handball Bundesliga - als Printversion und online. #FRISCHAUFFrauen #WirsinddieFRISCHAUFFrauen #HandballmitGefühl #Handball #Bundesliga

Ein Remis, das nach Sieg

Ein Remis, das nach Sieg schmeckt Der deutlichen Heimniederlage gegen den Tabellenführer Thüringer HC ließ unsere Mannschaft im Derby gegen den amtierenden Meister aus Bietigheim keine weitere Heimniederlage folgen, sondern sie sicherte sich nach spannenden 60 Minuten einen Zähler. Das 27:27 schmeckte aber eher wie ein Sieg, auch wenn die FRISCH AUF Frauen nach einer grandiosen ersten Hälfte 14:9 in Führung lagen. Nach dem Wechsel wurde der Champions-League-Teilnehmer stärker und ging in der 55. Minute erstmals in Führung, doch wenige Sekunden vor Schluss sorgte Torjägerin Michaela Hrbkova für den umjubelten Ausgleich. Sie war von einer Grippe geschwächt, konnte die beiden Tage vor dem Derby gegen die SG BBM Bietigheim nicht trainieren, wollte ihrem Team im Heimspiel gegen den Meister aber unbedingt helfen. Und wenige Sekunden vor Schluss zeigte sich einmal mehr, wie wertvoll sie für die FRISCH AUF Frauen ist. Nach Zusammenspiel mit Maxime Struijs sorgte Michaela Hrbkova mit ihrem sechsten Treffer dafür, dass die Göppingerinnen im Derby gegen den amtierenden Meister einen Punkt behalten sollten. Aber nicht nur die Toptorjägerin alleine war angeschlagen in die Partie gegangen. Auch Alexandra Sviridenko und Prudence Kinlend hatten sich mit grippalen Infekten herumgeplagt. Zudem fehlte den Göppingerinnen Torhüterin Kristy Zimmerman. Dennoch begeisterten die grün-weißen Ladies ihre Fans von Beginn an. Die Defensive stand bombensicher, vorne wartete man geduldig auf seine Chancen. Und auch das Rückzugsverhalten war vorbildlich. Zudem zeigte Edit Lengyel einige gute Paraden. Die FRISCH AUF Frauen erwischten vor 1015 Zuschauern einen optimalen Einstieg in die Partie und lagen nach drei Minuten 3:0 vorne. Iris Guberinic markierte den ersten Treffer der Partie. Michaela Hrbkova vollendete einen Gegenstoß per Heber zum 2:0. Johanna Schindler sorgte nach einem erneuten Konter für den dritten Göppinger Treffer. „Den Start in die Partie haben wir uns sehr schwer gemacht. Die offensive Deckung von Göppingen hat uns sehr große Probleme bereitet, deshalb habe ich die Torhüterin rausgenommen und auf 7:6 umgestellt“, sagte Gästetrainer Martin Albertsen, der mit der Deckungsarbeit seines Teams nicht zufrieden war. „Da hat heute im Gegensatz zum Spiel in Leverkusen der letzte Wille gefehlt.“ Beim Team von Trainer Aleksandar Knezevic war das ganz anders. Es ging mit der nötigen Kompaktheit zur Sache, reagierte blitzschnell und machte die Gegnerinnen frühzeitig fest. So kam Anna Loerper, der die Bindung zum Spiel noch sichtlich fehlte, kaum zur Entfaltung. Und auch die Kreise von Karolina Kudlacz-Gloc wurden extrem beschnitten. „Wir wollten es besser machen als am Samstag gegen den THC. Das ist uns gelungen. Was wir in der ersten Hälfte in der Abwehr geleistet haben, war extrem gut“, lobte Knezevic seine „Mädels“ für ihre hervorragende Arbeit. Bei Alexandra Sviridenko schwanden Mitte der ersten 30 Minuten die Kräfte und der Coach gönnte ihr eine Verschnaufpause und beorderte Iris Guberinic in den Mittelblock. In Hälfte zwei gab dann Lina Krhlikar ihr Comeback. Nach dem Göppinger Blitzstart konnten die Gäste bis zur neunten Minute zumindest den Anschluss wieder herstellen (4:3). In der 19. Minute hieß es nach einem Treffer von Prudence Kinlend 9:7 für Frisch Auf. Sechs Minuten später waren die Göppingerinnen nach einem 3:0-Lauf auf 12:7 davongezogen. Bis zur Halbzeitsirene verteidigten die Knezevic-Schützlinge ihren Fünf-Tore-Vorsprung. Und so ging es mit einem 14:9 in die Kabine. In den ersten zehn Minuten des zweiten Durchganges hielten die FRISCH AUF Frauen ihren Kontrahenten zunächst weiter auf Abstand. So stand es erst 16:13 (35.), wenig später 18:15 (39.). Bis zur 45. Minute hatte Bietigheim den Rückstand aber egalisiert (18:18). Nach dem 0:3-Lauf nahm Trainer Aleksandar Knezevic eine Auszeit und stellte seine Spielerinnen neu ein. Mit Erfolg: Die FRISCH AUF Frauen erzielten zwei Treffer in Folge. Die Gäste hatten wenig später aber wieder aufgeschlossen (22:22) und gingen in der 55. Minute nach einem Treffer von Luisa Schulze erstmals in Führung. Sollte der Meister doch noch die Kurve kriegen und mit einem blauen Auge davonkommen? Nein, sollte er nicht. Beim 26:26 zwei Minuten vor Schluss hätte das Pendel weiter in die eine, als auch in die andere Richtung ausschlagen können. Letztendlich trennten sich beide Teams nach dem Hrbkova-Treffer mit einem gerechten 27:27, das für die Bietigheimerinnen bei nun fünf Punkten Rückstand wohl das endgültige Aus im Titelrennen bedeutet. Bei den FRISCH AUF Frauen kann man angesichts von 17:13-Zählern mit Recht stolz auf eine bislang überragende Spielzeit sein. „Den Blick auf die Tabelle genieße ich natürlich. Ich hoffe, dass wir lange in dieser Region bleiben“, sagt Trainer Aleksandar Knezevic. Anja Brugger, der im Spiel gegen Bietigheim drei blitzsaubere Treffer bei drei Versuchen gelangen, versprach: „Wir werden weiter Gas geben.“ Frank Höhmann 8 Heft Nr. 8 FRISCH AUF Frauen gegen TV Nellingen

FRISCH AUF Frauen Magazin 9

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