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Der Burgbote 2015 (Jahrgang 95)

Gruppe 20 mal wieder

Gruppe 20 mal wieder öfter unterwegs: Eine Weinbergwanderung 42 Bei strahlendem Sonnenschein trafen sich am 29. August die Sänger der Gruppe 20 nebst Partnern zunächst im malerischen Refugium des verdienten 1. Sopran Detlef Blöcker im Ortskern von Unkel-Scheuren. Nach einer Stärkung mit Kaffee und mit von Detlef liebevoll zubereiteten Häppchen machte sich der Tross angeführt von Markus Federhenn aus dem Basislager bald auf, um in einem gewaltigen Anstieg (67 Höhenmeter ) einen vom Sangesbruder Federhenn mit bewirtschafteten Weinberg zu besuchen. Markus und der Besitzer des Weinberges hatten bereits im Vorfeld ein Zeltdach als Schutz vor der unbarmherzigen Sonneneinstrahlung aufgebaut. Markus’ Tochter bereitete mit einem Freund just auf dem Grill einige Leckereien zu, so dass Hungergefühl erst gar nicht aufkommen sollte. Allerdings führten uns Markus und der Winzer zunächst einmal umfangreich und informativ in den Weinanbau in Scheuren ein. Die Besichtigung der unterschiedlichen Traubensorten und die Verköstigung des entsprechenden Rebensaftes wirkten sich aber keineswegs negativ auf die Stimmung der Ausflügler aus. Nach einem wiederum anstrengenden Abstieg vom Berggipfel bestiegen die Sänger gegen Abend bestens gelaunt Zug oder Automobil und machten sich nach dem kurzweiligen Nachmittag auf die Heimfahrt.

Eine »Bildungsreise« Bereits am darauf folgenden Samstag traf sich eine kleinere Gruppe von Sängern bei durchwachsenem Wetter zu einer von Peter Klaff organisierten Führung in der alten Römerstadt Neuss. Vor dem Wahrzeichen der Stadt – dem Qurinus Münster – hatte Peter mit seiner Frau überraschend ein Sektfrühstück organisiert, so dass bei allen Beteiligten die wesentlichen Grundlagen vor der anstehenden Führung gelegt werden konnten. Nach einem halbstündigen fulminanten Orgelkonzert mit Werken von Bach und Bruckner folgte eine zweistündige äußerst kompetente Führung durch das mehr als 800 Jahre alte Quirinus Münster und die Stadt Neuss. Da eine »Bildungsreise« keinesfalls ohne einen ansprechenden Ausklang beendet werden darf, stärkte sich die Gruppe nebst dem kundigen Stadtführer abschließend im traditionellen Brauhaus »Im Dom« bei gut bürgerlichem Mittagsmahl und dem allseits beliebten köstlichen Alt. MW Gruppe 20 unterwegs 43

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