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Der Burgbote 2015 (Jahrgang 95)

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Vor uns liegen zwei anstrengende aber auch schöne Sängerjahre Liebe Leserinnen, liebe Leser, das hinter uns liegende Jahr war vor allem von einem erneut nahezu ausverkauften Gastspiel der Cäcilia Wolkenburg sowie zwei Konzerten mit europäischen Volksliedern geprägt. Leider überschattete die unerwartete Nachricht von der Verschiebung des fest zugesagten Termins der Wiedereröffnung der Kölner Oper um mindestens zwei Jahre im Sommer die bereits angelaufenen Vorbereitungen zum Divertissementchen 2016. Nach zahllosen Marathon-Verhandlungen steht nun fest: Das Zillche 2016 wird aufgeführt! Zwar können wir weder in der Oper noch im Blauen Zelt spielen, aber es wurde mit dem Weißen Zelt in Deutz ein adäquater Ausweichspielort gefunden. Allen an dieser Organisation Beteiligten gebührt ein großes Dankeschön für ihren aufopferungsvollen Einsatz, der ja noch nicht zu Ende ist. Denn für 2017 steht aus heutiger Sicht das »Weiße Zelt« nicht mehr zur Verfügung, und ob 2018 die Arbeiten an der Oper abgeschlossen sein werden, steht in den Sternen. Die Suche nach einer Ausweichspielstätte geht also weiter. Zumindest können die Mitspieler des Zillche sich nun wieder auf ihre Probenarbeit konzentrieren. Das ist auch gut so, denn mit dem 10. Januar 2016 steht ihnen eine extrem frühe Premiere bevor. Mit dem Stück »Janz schön jeheim« erwartet die Besucher ein spannendes Stück, das sich in bewährt-unterhaltsamer Weise mit Augenzwinkern und viel Musik einem aktuellen Thema widmet. Immer klarer zeichnen sich inzwischen die Aktivitäten des Vereins im 175. Jahr seines Bestehens in 2017 ab. Ab der nächsten Ausgabe wird der Burgbote detailliert über die vielfältigen Programmpunkte und die dazu nötige Probenarbeit berichten. Eines steht allerdings jetzt schon fest: Das Jubiläumsjahr wird jedem Sänger ein starkes Engagement und höchste Einsatzbereitschaft abverlangen. Ich möchte daher an alle Herren appellieren, sich selbst sowie ihre Familien und Partner rechtzeitig darauf einzustellen, dass der Probenaufwand im kommenden und im darauffolgenden Jahr größer sein wird als in der Vergangenheit. Nur konzentriertes und diszipliniertes Üben werden den Chor in die Lage versetzen, die geplanten Höhepunkte erfolgreich zu meistern. An dieser Stelle soll nicht unerwähnt bleiben, dass der KMGV ohne die anfangs gegen so manche Widerstände umgesetzte Sängerwerbung am Rande der Zillche-Aufführungen heute wohl kaum in der Lage wäre, über Highlights in 2017 wie die Teilnahme am Rosenmontagszug, den Festgottesdienst im Dom oder das Open-Air- Konzert auf dem Roncalli-Platz auch nur nachzudenken. Immerhin stießen fast 100 Sänger in den vergangenen fünf Jahren neu zum KMGV. Meine Herren, liebe Leserinnen und Leser, ich wünsche Ihnen ein friedvolles und gesegnetes Weihnachtsfest sowie einen guten Start ins Neue Jahr. Ihr Gerd Schwieren Vorwort 5