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Der Burgbote 2015 (Jahrgang 95)

»Jedes Jahr das 6 Das

»Jedes Jahr das 6 Das jährliche Divertissementchen des Kölner Männer-Gesang-Vereins schaut auf eine 142-jährige Geschichte zurück. Der Blick auf die vergangene Spielzeit hält zudem zahlreiche Superlative bereit: Bestes Stück seit langem, höchst spielfreudiges Ensemble, Zuschauerrekord! Im jüngsten Divertissementchen wurden die Zuschauer Zeuge dessen, was geschieht, wenn weltberühmte Opernstars und lokalberüchtigte Krätzche-Sängerinnen unverhofft im selben Haus ihren Ruhestand verleben wollen. Welche Konflikte das Zusammenleben Erwachsener bergen kann, weiß jeder, der mal in einer WG gewohnt hat. Doch in der Künstler-Residenz »Casa Colonia« stachelten Geltungsdrang und Eifersucht die ehemaligen Opernstars zu unterhaltsamen Ränkespielen an – die beinahe eine junge Liebe unerfüllt gelassen hätte. Augenzwinkernd entführte Autor und Regisseur Kalle Kubik die Zuschauer mit dem neuen Divertissementchen »Diva Colonia« in ein Kölner Altenheim für Sänger, Komponisten und verdiente Musiker. Facettenreich und liebevoll verkörperten alle Darsteller der Bühnenspielgemeinschaft im KMGV »Cäcilia Wolkenburg« die Bewohner der »Casa Colonia« und huldigten gemeinsam mit den Tänzern des Zillche-Balletts tempo- und pointenreich der verjüngenden Kraft der Liebe und der Musik. Dabei bewahrte das Stück stets Respekt vor dem Alter und der Lebensleistung seiner Protagonisten, Darsteller und Zuschauer, denn »das Schöne am Altwerden ist ja, dat esu vill Lück mitmaache«! Frauenpower im Künstlerstift Während die Bewohner des Kölner Altenheim für Sänger, Komponisten und verdiente Musiker für ihr alljährliches Som-

Beste im Opernhaus« Divertissementchen 2015 merfest proben, zieht mit der neuen Bewohnerin Josepha von Pringsheim (Johannes Stolz überzeugt als »arrogante Opern- Köh«) auch Unfrieden in die Villa am Rhein ein. Denn im Kölner Künstlerheim trifft die »Callas vun d'r Ihrestroß« unerwartet alte Bekannte wieder: Ihren ehemaligen Bühnen-Kavalier Jupp Delfosse (verleugnet sein Alter und singt mit kraftvoller Jugend, Henning Jäger) und zu Josephas größtem Missfallen auch dessen erste Ehefrau Angela Ammon-Delfosse. Martin Hillebrand verkörpert die Trude Herr für Arme« herrlich rotzfrech-trotzig (»Ich will och op d’r dritte Stuf!«). Während die ehemaligen Konkurrentinnen erneut um die Gunst des Baritons Jupp Delfosse und die Hauptrolle beim Sommerfest wetteifern, entwickelt sich zwischen Wilhelm Eckermann und Betty Delfosse eine Liebe, die nicht so unschuldig ist, wie man es ihnen wünscht. Sollte das junge Glück unmöglich sein, weil Wilhelm, »d’r Dirigent vun d’r Oper« (von Amors Pfeil der Welt entrückt, Johannes Fromm), und Betty, »dat echt kölsche Mädche« (im Wortsinne »überragend«, Dirk Pütz), Halb-Geschwister sind? Den Ausgang der rasant erzählten Geschichte kennen Sie ja. 7

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