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Der Burgbote 1982 (Jahrgang 62)

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verein unter Leitung von Bernhard Lang zuge sagt. Das kam einer hochbedeutenden Reve renz gieich. Die Orchesterpartien spielte das Städtische Orchester Solingen. Der Konzert saal war ausverkauft. Mehr als 120 Sänger zählte der Chor aus Köln, und sein Geschenk an den Jubilar war eine Erlesenheit: das Pfingstoratorium „Liebesmahi der Apostel" von Richard Wagner. Ich habe das Werk selten gehört. Es ist in sei ner Akkordstruktur und seinen Modulationen (weil sie meistens a cappella gesungen wer den) so schwierig, daß nur allerbeste Chorge meinschaften Einstudierungen vornehmen. Das Wort war gut verständlich, die Verflech tung von chorischen Einzelstimmen mit dem Tutti volumenmäßig abgetönt, das harmoni sche Gewebe stabil. Allerdings wird B. Lang vorpreschende „Solisten" nicht gern gehört haben. Eine Stelle großer Erbauung fand sich in den Worten „Machet euch auf!" Der folgen de hymnische Gesang mit Orchester weckte Begeisterung. Ein anderes schönes Erlebnis war das Vor spiel zu „Lohengrin", das B. Lang wie In einem einzigen Atemzug mit einer kontinuierlichen Steigerung interpretierte. Nach der Pause ließ sich der Jubeichor unter seinem bewährten Dirigenten Hans Lohberg hören. Im „Te Deum" von R. Zandonai, das Ausmaße des gleichnamigen Werkes von Bruckner enthält und dessen Orgeipart Wolf gang Mertens spielte, gefiel die Mobilität, Im „Gesang der Geister über den Wassern" von Schubert der wie zu einer philosophischen Aussage formulierte Kernsatz „Des Men schen Seele gleicht dem Wasser, vom Him mel kommt es, zum Himmel steigt es". Die Verhaltenheit bei gleichzeitiger Gewissensaufrüttlung erzeugte ein Höchstmaß an Span nungsgraden. Der „Chor der Gefangenen" aus „Fidelio" brachte Wachsein, Hoffnung und Depression zum Ausdruck, die Ouvertüre Nr.4 zu „Fide lio", die H. Lohberg schwungvoll einleitete, mitreißende Bewegungsimpulse. Die Solopartie in der Rhapsodie von Brahms sang die Altistin Andrea Andonian. Ihrer wei chen, ausdrucksvollen, auch In enormer Tiefe gut timbrierten Stimme hörte man gern zu. Das Finale, Beethovens bekannter Hymnus „Die Himmel rühmen" mit dem Orchestersatz von H. Lohberg eingerichtet, bildete einen würdigen Abschluß. Professor Dr. G. Sowa „Solinger Tageblatt" Das „Große Chorkonzert" wurde zur Dokumentation Das „Große Chorkonzert", das unsere Wup perhofer im ausverkauften Konzertsaal aus Anlaß Ihres 170. Geburtstages veranstalteten, wurde zu einer festlichen Dokumentation des sen, was Männergesang sein kann. Wenn die Wupperhofer in fünf Jahren ihr „175." als ein rundes Jubiläum begehen, wird hoffentlich die unselige Spaltung überwunden sein. Dann können sie sich, obwohl die Zahl nie das letzte Wort spricht, wieder mit dem Stimmen volumen präsentieren, mit dem der als Gast geladene Kölner Männergesangverein im „Liebesmahi der Apostel" von dem dreißigjäh-