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Der Burgbote 1982 (Jahrgang 62)

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m 1 % Das Aquarell von Jakob Scheiner aus dem Jahr 1891 zeigt den Abbruch der alten Stadtmauer am Thürmchenswall. „Die Festung Cöln" 100 Jahre ist es her, daß die mittelalterliche tnicht das Geld, um die gesamte Befestigungs Keiner Stadtmauer - einst die größte und be- anlage i erhalten zu können." deutendste Festungsanlage neben Rom und Konstantinopel - geschleift worden ist. Doch die wenigen Überreste, ein paar Meter Mauer und zehn alte Wehrtürme und Stadttore, be schäftigen die Stadtväter heute noch. Die ali gemeine Finanzmisere der Kommune zwingt zwar zum Sparen an alien Ecken und Enden. Aber die Zeugen der Vergangenheit fordern ihren Tribut. Aliein fünf Miliionen Mark muß die Stadt für die Restaurierung der beiden Mauer stücke und eines einzigen Turmes lockerma chen. Was Wunder, wenn Stadtkonservatorin Dr. Hiltrud Kier 1982 gar nicht böse über den Abriß von 1881 ist: „Wir hätten überhaupt Geld allein spielte auch vor 100 Jahren eine Rolle, als Mauer und Türme gesprengt wur den. In dem neu erschienenen Buch „Die Fe stung Cöln" räumt Autor Engelbert Greis mit dem alten Märchen auf, daß die Stadtmauer wegen der lebensnotwendigen Ausdehnung der Stadt Köln fallen mußte. Vielmehr ging es um einen der Musterfälle für Bodenspekula tion im 10.Jahrhundert. Die damalige Stadt verordneten-Versammlung nämlich befürch tete sinkende Bodenpreise in der Altstadt, wenn durch eine Stadterweiterung billige Grundstücke vor der Mauer erschlossen wür den.