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Der Burgbote 1982 (Jahrgang 62)

Unsere Freundschaft

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Tücken des stillen Glücks Herausragendes Konzert des Kölner Männer-Gesang-Vereins Der Gürzenichsaal war ausverkauft, das Podium mit Chor und Orchester randvoll be setzt und bestanden. Kurz nach dem erfolgreichen Sangesaufenthalt in Rom trat der Kölner Männer-Gesang-Verein zum Herbstkonzert an, das den Kontrast von Idylle und Engagement betonte. Ein ebenso originelles wie bedenkenswertes Geflecht: denn die Idylle des Biedermeiers In nachnapoleonischer Zeit war kein Ausdruck stillen Glücks im Winkel. Sie war eine politisch erzwungene Verbannung aus dem öffent lichen Leben. Das blühende Liedertafel-Ghorwesen ermöglichte eine Umgehung des politischen Versammlungsverbots. Die Lieder mögen harmlos klingen, sie sind die gesun gene „moralische Wochenzeitung" des ver hinderten demokratischen Patrioten. Die Lieder des ersten Teils boten hierfür treff liche Beispiele. Schuberts Hymne, bei der der Chor mit erfreulich voluminösem Bläserklang unterstützt wurde, erinnerte an die Andachts frömmigkeit der Romantik, H. Marschners herzhaft-kernige Strophen rühmen Zufrieden heit und Lebensfreude. Max Bruch singt mit gründerzeitlichem Aplomb vom Rhein, Engeisberg entwirft ein musikalisches Frühlingsbiid. Und Bruckners Abendzauber, von vier Hörnern jagdreich assoziiert, lebt von naiver Naturklangmalerei (Horst Massau, Bariton, gab der Solo-Partie kraftvolle Festig keit). Bei all diesen Liedern konnte der Chor sein Können nur andeutungsweise zur Gel tung bringen. Das sollte sich im zweiten Teil ändern. Hier stand mit Schostakowitschs Symphonie Nr. 13 für Baß-Soio, Männerchor und Orchester ein Werk von höchstem Anspruch ins Haus. Daß es in der russischen Originalfassung ge sungen wurde, ist eine bundesrepublika nische Einmaligkeit, daß die Aufführung symphonischen Atem und interpretatorische Kraft hatte, ist eine Leistung, die alle Mit wirkenden einbrachten. Der Dirigent Bernhard Lang, dem chorisch und orchestral eine brillante, ja elektrisierende Aufführung gelang, das äußerst konzentrierte Städtische Orchester Solingen, der Bassist Alfred Kainz, der rasch zu strömender, jedoch nie überpointierter Darstellung fand, der Chor, der hier seine Fähigkeit großbogiger Dimen sionierungen, tiefgestaffelter Dynamik, eher ner Stimmgewalt, expressiver Steigerungen und Farbklangmodullerungen zu tiefen Ein drücken verdichtete. Das Werk, das inhaltlich Gedichten von J. Jewtuschenko folgt, formal den Vokalsympho nien Mahlers verpflichtet ist, orchestral die Ideen der russischen Novotoren des 19. Jahr hunderts fortentwickelt, ist eine kaum ver hohlene Anklage gegen den kommunistischen Terror, der auch den Komponisten bis an den Rand des Selbstmords getrieben hatte. Manchmal straft Schostakowitsch den Text Lügen: Ist von Furchtlosigkeit die Rede, bringt er ein Angstmotiv, heißt es „Die Ängste in Rußland sind tot", setzt er ein chromatisches Elendsmotiv ein; wenn am Schluß „der Glaube an den wahren Glauben" steht, ver weist er dies mit einem Celesta-Motiv ins Reich des Märchens. Daß der Kölner Männer-Gesang-Verein all diese Höhen und Tiefen verdeutlichte, ist ein Verdienst, das Maßstäbe setzt. Kölnische Rundschau

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