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Der Burgbote 1982 (Jahrgang 62)

^ * 4 „Das Gute am

^ * 4 „Das Gute am Bausparen ist die Gewissheit auf Erfoig Bausparkasse HBMBAUao. Riehter Straße 33 ■ 5000 Köln 1 Telefon (0221) 7725-0 ■ii-V • SW BEZIRKSDIREKTION 5000 Köln 1 Alter Markt 34 Tel. 0221/2397 58 BEZIRKSDIREKTION 5000 Köln 1 Breite Str. 2-4 Tel. 02 21/24 51 18 BEZIRKSDIREKTION 5000 Köln 80 Buchheimer Str. 53-55 Tel. 02 21/61 25 31 Bezirksdirektionen im gesamten Bundesgebiet einschl. Berlin (West)

vun d'r Bottmüll" -1979), der mit „Wer hat dat vun d'r Tant jedaach" den dritten Rang beleg te. Ebenfalls auf den dritten Rang, der also zweimal vergeben wurde, schrieb sich Hanns Schulte-Prang mit „Us d'r Funkezick". Doch die Hoffnung der Veranstalter, daß sich unter dem völlig unbekannten Namen auch ein völlig neuer Autor, vielleicht sogar ein jun ges Nachwuchstalent zu Wort gemeldet ha ben könnte, verflog rasch - allerdings auf an genehme Weise. Erst am Donnerstagabend gab der Autor seinen wirklichen Namen preis: Hans Georg (Schorsch) Spohr. Weil er lange Jahre dem Vorstand der „Cäcilia Wolkenburg" angehört hatte, hatte er sein Stück unter ei nem Pseudonym eingereicht. Seine verständlichen Bedenken waren aller dings, so hatten Massau und Schmitt schon bei der Ausschreibung erklärt, unbegründet. Denn die Texte mußten so eingereicht wer den, daß der Name unsichtbar gemacht wer den konnte. Die sieben Juroren, Willy Millowitsch, „Zillchen"-Regisseur Josef Meinertzhagen, der Kritiker Wilhelm Unger, der frühere Leiter des städtischen Nachrichtenamtes, Peter Fuchs, der „Kölsch-Professor" Dr. Heribert A. Hilgers sowie Walter Schmitt und Horst Massau, ent schieden nur nach den Manuskripten. Den Gewinnern wurde nicht nur eine Ehrung, sondern auch ein Geldpreis zuteil. Insgesamt hat die „Cäcilia Wolkenburg" für diese Nach wuchs- und Brauchtumsförderung rund 15 000 Mark springen lassen. Der erste Preis bestand aus 5000, der zweite aus 3000 und der dritte aus (zweimal) 2000 Mark. Alle übri gen, den Anforderungen entsprechenden Stücke (das waren immerhin 16) wurden mit einem Unkostenausgleich von 300 Mark ho noriert. Dafür hat, so erklärten Massau und Schmitt, das „Zillchen" jetzt ein richtiges Polster be kommen. Während in den vergangenen Jah ren manchmal im Frühsommer noch nicht kiar war, welches Stück im folgenden Jahr gespielt würde, kann man sich jetzt aussuchen, ob man auf das Wettbewerbsergebnis zurück greift oder ob man ein plötzlich doch noch neu auftauchendes gutes Stück aufgreift. Gerard Schmidt Kölner Stadtanzeiger vom 22.1.1982 Sieaer ist et ieskal Hämche Gerti Runkel Ist die Hauptpreisträgerin beim ersten Autorenwettbewerb der „Cäcilia Wol kenburg". Die prominente Jury befand ihr Di vertissementchen „Mimi - oder: En ieskal Hämche", ein Stück in Anlehnung an Puccinis Oper „La Boheme", als eindeutig beste der insgesamt 22 Arbeiten, die bei „Zillche"-Baas Walter Schmitt eingereicht worden waren. Um ein Haar wäre aus dem Runkel-Stück gar nichts geworden. Die Autorin hatte bis zum Schluß kein Vertrauen in ihr eigenes Stück. Walter Schmitt verriet bei der Preisverleihung: „Am letzten Tag vor Toresschluß habe ich sie angerufen und gefragt ,Wo bleibt dein Stück?' Sie hatte keinen Mut, es abzugeben. Aber ich habe sie überredet, und das Manuskript wur de noch per Kurier abgeholt." „Et Wunderkind" aus der Feder von Gaby Amm lag laut Jury-Urteil eindeutig auf Platz zwei. Der dritte Preis wurde zweimal verge ben, einmal für Hans Brodessers „Wer hätt dat vun d'r Tant gedaach", zum zweiten für Hanns Schulte-Prangs „Us d'r Funkezick". Hinter diesem Autorennamen verbirgt sich niemand anderer als das langjährige Vor standsmitglied der Cäcilia Wolkenburg, Hans- Georg Spohr.

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