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Der Burgbote 1982 (Jahrgang 62)

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Das Spohr-Pseudonym war überflüssige Vor sicht, sich nicht dem Vorwurf der Klüngelei aussetzen zu müssen. Nachdem einige Arbei ten bei der ersten Sichtung aussortiert worden waren (drei von ihnen waren, wie Schmitt vor sichtig formulierte, „bereits einmal aufgeführt worden"), wurden bei den restlichen Manu skripten alle Hinweise auf den Verfasser un kenntlich gemacht und die Bücher schlicht durchnumeriert. Kriterien für die Auswahl wa ren Inhalt, Dramaturgie und Sprache gewe sen. Bei der Beurteilung gab es weitgehend Über einstimmung innerhalb der Jury: Peter Fuchs, der frühere Chef des städtischen Nachrichten amtes, „Kölsch-Professor" Dr. Heribert Hilgers, Horst Massau als Chef des Kölner Männer-Gesang-Vereins sowie Regisseur Josef Meinertzhagen, Journalist Professor Dr. Wil helm Unger, Willy Mlllowitsch und Walter Schmitt waren sich bei aller Arbeit mit der Sichtung rasch einig. Mit dem Wettbewerb, so Horst Massau, sei ein altes Anliegen des KMGV verwirklicht: Etwas für den „Autorennachwuchs" zu tun. Die Preisgelder (5000, 3000 und zweimal 2000 Mark) sind übrigens unabhängig von den Tan tiemen, die dem Autor bei einer eventuellen Aufführung noch zufließen. Eine Garantie, daß alle Stücke verwertet werden, gibt es zwar nicht. „Sicher aber ist, daß 1983 eines von ih nen übernommen wird", erklärte Meinertzha gen, seit vier Jahren Zillche-Regisseur. Gerti Runkel hat bereits drei Stücke für die Bühnenspielgemeinschaft des KMGV gelie fert: „En Summernach am Rhing", „Kölle, ming Kölle" und „De Globetrotters", von Hans Brodesser stammt die „Carmen vun d'r Bottmüll". „Es ist reiner Zufall, daß der Wettbe werb ausgerechnet in dem Jahr gestartet wur de, in dem auch die Stadt mit ihrer Kölsch-Wo che ihr Herz für das Kölsche entdeckte", er klärte Massau. „Auf unserer Seite besteht der Zufall darin, daß wir endlich die Nüsele dafür hatten." Stefan Volberg Kölnische Rundschau vom 22.1.1982