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Der Burgbote 1982 (Jahrgang 62)

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53 m Sixtus Beckmesser schlägt zu: „Vöttei eß uns Spillche.. Nach einer langen Zeit der Vorbereitung, die wie jedes Jahr darin gipfelte, daß der einsatz freudige Cäcilianer zu Weihnachten Texte von Karnevalsliedern besser beherrschte, als die zweite und dritte Strophe von „Stille Nacht, heilige Nacht" (so geschehen und bemerkt beim Wohltätigkeitskonzert der Kölnischen Rundschau), krönte eine glanzvolle Premiere unsere Arbeit. Allen Unkenrufen zum Trotz - der „Krach en d'r Schelderjass" ist ein voller Erfolg gewe sen. Darüber täuschen auch einige von den Haupt darstellern vergessene Textstellen nicht hin weg. - Aber, was der eine vergaß, versuchte der andere auf eine krampfhaft lustige Art wettzumachen, indem zum Beispiel unser lie ber Ludwig Weber als Chordirektor „Halb- Lang" u.v.a.m. vorgestellt wurde. ganz beheben. - Ich meine den „Erste-Reihe- Bazillus". Auch diesmal standen die davon in fizierten Personen hinter der Bühne wie die Katze auf dem Sprung, um dann festverwur zelt wie ein Baum zu stehen, wenn sie ihr Ziel erreicht hatten. Daneben schien es auch Künstler zu geben, denen es tatsächlich wieder einmal gelungen ist, in der letzten Vorstellung die Lieder notenund textmäßig richtig mitzusingen, abgesehen von solchen, die sich lieber aufs Play-back verlassen haben oder sicherheitshalber nur jede zweite Vorstellung anwesend waren. Na ja, wem ist das zu verübeln - bei der Gage? Orden gab es dafür genug. Bleibt nur zu hoffen, daß die arbeitsreichen Wochen der vergangenen Zeit uns unseren Familien nicht allzu entfremdet haben und ein Zurückfinden in den Alltag möglich ist. Gott sei Dank wurden solche „künstlerischen Ergüsse" später aus dem Repertoire ver bannt. Eine Unsitte jedoch, auf die ich früher schon einmal hingewiesen habe, läßt sich wohl nie