Aufrufe
vor 2 Monaten

Der Burgbote 1985 (Jahrgang 65)

Zukunft will geplant

Zukunft will geplant sein. Sicherheitsprogramme der Gothaer helfen, Ziele zu erreichen. Zukunftspläne und Ziele sollen Wirklichkeit werden. Das geht nicht ohne Versicherungsschutz. Denn nur wer den Rücken frei hat, kann zielstrebig an seiner Zukunft arbeiten. Wir haben Programme für jeden entwickelt, sogenannte Sicherheitsprogramme. Versichern ist dadurch einfach geworden. Statt einer Vielzahl von Versicherungen wird nur ein Vertrag benötigt. Der bietet im richtigen Zeitpunkt immer den richtigen Versicherungsschutz. Gothaer Kundenberater überall in der Bundesrepublik und in West-Berlin informieren Sie individuell und sorgfältig. $otliaer Versicherungsbank in der Gofhaer Versicherungsgruppe Generaldirektion Koiser-Wilheim-Ring 23-25 5000 Köln 1

Hans-Josef Roth Konrad Kopper von der Kölnisctien Rundschau beginnt sei nen Artikei über Hans-Josef Roth in der Freitagausgabe, 28. Juni 1985, mit der Überschrift: JEusammenarbeit soll lange währen" und berichtet dann über inhaite der Zusammenarbeit „Neuer Chorieiter des KMGV eriäutert seine Piäne Er hat sich eine Menge vorge nommen, der neue Dirigent des Kölner Männer-Gesang-Vereins (KMGV). Nach einem Probediri gieren hatte sich der KMGV für den 51jährigen Hans-Josef Roth entschieden, unter anderem, weil er so intensiv mit den 221 Chormitgiiedern gearbeitet hatte. Denn „das Ergebnis hin terher ist dementsprechend gut gewesen", betonte der KMGV-Vorsitzende Horst Mas sau. An der Arbeitsleistung wird sich nichts ändern. Vor al lem der Chorschuie und stärke ren Aktivitäten bei FUnk und Schallplatte wird sich Roth wid men, der sich nun bei ersten Be suchen mit den neuen Räum lichkeiten in Köln vertraut macht. Am ersten Januar wird er seine Tätigkeit in Köln begin nen. Der Chor und sein neuer Leiter hoffen, daß sie lange Zelt währen wird. Denn „gerade im Umgang mit menschlichen Stimmen zeigen sich die Ergeb nisse erst nach Jahren", wissen Horst Massau und auch Hans- Josef Roth. Der neue KMGV-Dirigent, dessen Hobbys Motor radfahren und Sportfliegen sind, wird zwar weiter an der Kirchenmusikschule St. Gregorlushaus in Aachen Chorieitung, Gregorianik, Tbnsatz und Orgel unterrichten. „Aber den Don nerstag halte Ich mir ganz frei für die Arbeit in Köln." Bis zum Jubiläum 1992 (ISOJährlges Be stehen des KMGV) könne man gemeinsam schwierige Kompo sitionen erarbeitet haben. Der in Dülken bei Viersen le bende Roth kommt von der Kir chenmusik, er spielt Orgel und leitete mehrere Kirchenchöre. Doch auch die Arbeit des Ziiiche sieht er mit großer Fteude. Die eigentliche Chorarbeit wird das Divertissementchen zwar etwa drei Monate im Jahr beeinflus sen, aber Roth sieht das nicht als Behinderung seiner Arbeit. Vor der Donnerstagsprobe um 19.30 Uhr will sich Roth, der mit kleineren Chören und als Orga nist zahlreiche Preise gewon nen hat, der Chorschuie des KMGV widmen. Dabei sollen nicht, wie bisher, nur neue Mit glieder in das Repertoire und die Vortragstechnik eingeweiht werden. Roth will auch bewähr ten Kräften des KMGV die Mög lichkeit geben, mögliche Defizi te aufzuarbeiten. Der Schwerpunkt des KMGV- Gesangs wird künftig auf a cappella-Interpretationen liegen. Ohne Jegliche instrumentale Begleitung könne ein Chor am ehesten zeigen, wozu er fähig ist, betont Roth. Außerdem möchte er künftig viele Kompo sitionen aus diesem Jahrhun dert berücksichtigen. Von Ri chard Strauss und Strawinsky bis hin zu Zeitgenossen. Dabei gilt allerdings immer: „Nur was den Sängern gefällt, kann auch dem Publikum entsprechend vermittelt werden." Auch Volkslieder sollen weiterhin er klingen. Dann aber in „sehr gu ter Männerchorbearbeitung und in hervorragender Inter pretation"." Über das Gespräch des neuen Dirigenten mit dem Köl ner Stadt-Anzeiger berichtet Wolfram Goertz in der Ausgabe vom 29./3Ü. Juni 1985: „Der Maestro will die Moderne pflegen Von „himmeistürmenden Projekten" könne vorerst keine Rede sein; den neuen Dirigen ten des Kölner Männer-Gesang- Vereins werde, wenn er sein Amt im Januar 1986 antritt, erst die Gewöhnung an 230 neue Gesichter und Stimmen und auch ans „Divertissement chen" beschäftigen. Mit diesen Worten schirmt Horst Massau, Präsident des KMGV, den neuen „Chormeister" Hans-Josef Roth (51) gegen die neugierige Anfra ge nach Ideen, Vorsätzen und Zielen ab. Das versucht er Je denfalls. Aber kann man mit einem Vollblutmusiker über dessen Piäne plaudern, ohne dabei nicht doch seine Vorsteiiungsgabe und Phantasie zu kitzein?