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Der Burgbote 1985 (Jahrgang 65)

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AugustSknons Asphalt-und Straßenbaugesellschaft Vitalisstraße 100 • 5000 Köln 30 • Telefon (02 21) 5815 03 Ausführung sämtlicher Straßenbau- und Gußasphaltarbeiten, sowie die Verlegung von Platten und Verbundpflaster in Einfahrten und Höfen. Bruno Kra|GWSkl Installationsmeister Och em 1. Tenor zo finge! Gas-Wassei^lnstallation Gas-Etagen-Heizung Alles für Bad und Küche Beratung, Lieferung, Montage, Wartung 5000 KÖLN 80 (Mülheim) • Steinkopfstr, 9 • Tel. 611498 Aus dem Herzen Kölns. Bekömmfich und fnsch.

Hans-Josef Roth Kaum. Hans-Josef Roth will zwar zunächst aller „Elefantlasis" (wie Massau das formuiierte) wehren: „Erst einmal wer den wir ein A-cappeiia-Konzert machen", meint Roth im Ge spräch mit dem „Kölner Stadt- Anzeiger", da könne er am be sten die Möglichkelten des En sembles kennenlernen, päda gogische Ansatzpunkte auslo ten. Aber gleich im nächsten Satz breitet Roth aus, weiche Wün sche er im Innersten hegt. Ri chard Strauss' „Tägeszeiten" klingen an, und Roth wägt da nicht, er schwärmt: „Die wolite ich schon immer einmai ma chen!" Übrigens endet für ihn, wie er betont, das 20. Jahrhun dert nicht bei Strauss. Ein Hin weis für hiesige Komponisten? Jedenfalls sinnt man beim KMGV auch über die Vergabe von Auftragswerken nach. Roth und der KMGV scheinen breit selige Liedertafei-Geselligkeit also nicht zu wünschen. Mit großer Deutlichkeit war Roth am 13. Juni nach seinem Probedirigieren von den Sän gern des KMGV zum neuen Diri genten gewählt worden; fünf weitere Bewerber, die eine Vorauswahi durch den Musikaus schuß des KMGV durchstanden hatten, tummelten sich nach der Abstimmung „unter ferner liefen". Am meisten habe dem Chor, berichtete Massau, impo niert, welch genaue, auch klangliche, Vorstellungen Roth habe. Dessen Erfahrungen Im Umgang mit Laienchören grün den auf nunmehr ßOjähriger Betätigung als Vokalerzleher. Seit seinem zwanzigsten Le bensjahr ist Roth Kirchenmusi ker an der St.-Cornelius-Kirche in Viersen-Dülken, seit vielen Jahren leitet Roth auch den „Niederrheinischen Kammer chor" und ein hochachtbares 127 Männerquartett in Eschweiler. Roth ist ein ebenso vielbe schäftigter wie geselliger Mensch, der alte Bindungen zu schätzen weiß und deswegen nicht wenige Stunden in der Woche im Automobii verbringt. Ab Januar 1986 will er nun auch seinen Donnerstag abend mu sikalisch verplanen: zur Probe beim KMGV. Da Roth freiiich mit fast 30 Wochenstunden auch noch Lehrer für Chorleitung, Gregorianik, Tbnsatz und Orgel am Aachener Gregorlushaus Ist, wird er wohl von der Kölner Tätigkeit hoffen, daß sie ihm neue Dimensionen seiner Ar beit eröffnet, neue Genüsse. Wer wiii giauben, Roth werde sich in Köln bescheiden in den Ansprüchen zeigen? Zu erwarten und hoffen ist aiso, daß Roth beherzte Pro gramme, die der „Musikstadt Köin" gut anstehen, durchset zen wird. Über eine verbindliche Orchester-Regeiung mit der Stadt wird wohl noch zu debat tieren sein."