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Der Burgbote 1985 (Jahrgang 65)

RHEINISCH-WESTFÄLISCHE

RHEINISCH-WESTFÄLISCHE BODEN-CREDIT-BANK AKTIENGESELLSCHAFT 5000 KÖLN 1 UNTER SACHSENHAUSEN 2 GESCHÄFTSSTELLEN IN; Dortmund 0231 /528279 Düsseldorf 02 11 /8 0088 Frankfurt 0 69/72 56 54 Freiburg 0761 /31350 Hannover 05 11 /I 52 51 Köln 02 21 /16 69-360 Mannhelm 0621 /16044 München 089/288249 Stuttgart 0711 /61 07 07 Wer t rechnet Mut * mit uns

Rezensionen Herbstkonzeit von Cherubini, das eine gehö rige Knacknuß für Männer chöre ist, zumal in seiner teil weise exponierten Dreistim migkeit Der KMGV gab dem Werk jene vokale Opulenz, ohne die die Musik wie bleiches Gebein gewirkt hätte: vom einschüch ternd gestoßenen „quam olim Abrahae" bis hin zu den toten nahen Tönen der „Requiem"- Verdämmerung trug der KMGV alle Färben der Weitverfinste rung auf. Im Mittelpunkt des Abends stand eine Uraufführung: „Gott unsere Zuflucht" (nach Psalm 90) für Altstimme, Männerchor und Orchester des Kölner Mei sters Ftiedrich Radermacher. Das Werk entpuppte sich als eine tonal orientierte, dyna misch gestaffelte Komposition im Geiste der Spätromantik, die dem Chor dankbare Gelegen heiten zur Profilierung seiner stimmlichen Möglichkeiten ein räumt. Und der KMGV demonstrier te aus Dutzenden seiner Kehlen denn auch Jene großorgani sierte Identifikation, die die lei der nicht sehr inspirierende Stabführung des Dirigenten aber nicht immer in ebensolche Detailgenauigkeit umzumün zen vermochte. Den Solopart hatte kurzfristig die Sopranistin Edith Kertesz übernommen, die die Mezzo-Partie äußerst nobel und kultiviert darbot. In der nämlichen Besetzung stand zuvor Brahms' Alt-Rhap sodie, deren Solopartie (eben falls wegen der Erkrankung der Mozzosopranistin Sigrid Kess ler) von Martha Szirmay betreut wurde. Sie zwang Goethes Tfext die grandiose Dunkelheit ihres Timbres und das fremdlän dische Kolorit ihres Akzents auf - niemanden konnte es bei solch stimmlicher Pracht ernst haft stören, daß man von Goethe kein Wort verstand, W.G." Generalprobe im Gürzenich (10.11.1985)

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