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Der Burgbote 1985 (Jahrgang 65)

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Ausmdner Sidit alle Sänger sehr darum bitte, bei ihrer Entscheidung, ob sie kommen wollen, können oder nicht, das Gesamtinteresse in dön Vordergrund zu stellen. Vielleicht können auch Sie, ver ehrte Leserin, als Ehefrau eines abgearbeiteten und müden Sängers verständnisvoll in unserem Sinne manchmal ein wenig nachhelfen. in diesem Zusammenhang gewinnt das in Kürze anste hende Probedirigieren zwecks Ausfindigmachens eines neuen Dirigenten besondere Bedeu tung. Wir müssen uns darüber im klaren sein, daß wir Jetzt für lange Zeit die Weichen zu steilen haben, wobei man mitteiffistig wohl schon das 150jährige Bestehen des Vereins gedank lich mit einbeziehen darf. Nicht nur anzahlmäßig sondern vor allem von der musikalischen Leistung her sollte sich der Chor 1992 - natürlich auch schon davor - im Glanz präsentieren. Dabei gebe ich zu bedenken, daß ein wirklich guter Dirigent mit all den Fähigkeiten, die sich unsere Sänger als ideal vorstei len, seine Bereitschaft unseren Chor zu übernehmen, wesent lich von der Einstellung der Sän ger abhängig macht. Das fängt schon beim Probedirigieren an, für das es außerordentlich schwierig ist geeignete Tfermine zu finden, mit denen alle Sänger einverstanden sind. Das oben angesprochene Herbst programm gestattet es uns nicht Donnerstagabende für diesen Zweck zur Verfügung zu steilen. Deshalb haben wir vor geschlagen, 4 bis 5 Sonntagvor mittage anzusetzen. Bei großer Zustimmung war doch der Pro zentsatz derer, die damit nicht einverstanden waren so groß, daß wir Jetzt nach einer 37 gemischten Lösung gesucht haben, die Sie aus dem Tferminpian ersehen können. Nun bitte ich die für die Wahl des Dirigen ten in Betracht kommenden aktiven Sänger eindringlich, die dadurch notwendig werdende Serie von „außer-der-Reihe- Proben" anzunehmen und unbedingt zu kommen. Wie schon gesagt ein guter Dirigent wird selbst dann, wenn seine Wahl gesichert ist das Amt nicht antreten, wenn er nicht bei den Sängern auch eine gewisse Einsatzbereitschaft erkennt. Außerdem wollen wir nicht wissen, wie ein Dirigent mit 90 bis 100 Herren fertig wird. Wir müssen schon einen vollbesetzten Chor von min destens 150 Herren für diese Tfermine zur Verfügung haben. Alle Gründe aufzuzählen würde sicherlich den Rahmen meiner heutigen Ausführungen spren gen. Denken Sie bitte daran, daß es hier um die wichtigste Aufgabe, nämlich das Singen, geht. Zum Schluß noch eine erfreu liche Feststeilung: unsere zu Beginn dieses Jahres intensi vierte Werbung hat dem Chor eine Reihe für den Chor wertvol ler Sänger zugeführt, die zum großen Tfeil in diesen Wochen in der von Ludwig Weber geleite ten Chorschule das notwendige Rüstzeug erhalten. Sollte unter unseren auch langjährigen Mitgliedern der eine oder andere sein, der glaubt, aus einer derartigen Chorschule doch noch etwas profitieren zu können, so ist er herzlich dazu eingeladen, donnerstags um 18.30 Uhr vor der Probe dabei zusein. Für heute verbleibe ich mit herzlichen Grüßen ihr Horst Massau