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Der Burgbote 1985 (Jahrgang 65)

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Aktuelles Anliegen Joachim Sommerfeld gehört seit 1981 dem KMGV an und ist altersmäßig einer der jüngsten Sänger. Nach Abitur und Bun deswehr begann er mit seinem Studium und dem Singen im KMGV. Beim Zilichen ist er eben falls aktiv und in relativ kurzer Vereinszugehörigkeit hat er es bereits zu „tragenden" Rollen gebracht, so im letzten Jahr beim Divertissementchen „Olympisch För". Hier konnten Sie ihn als athletischen Fäckelträger bewundern. Beim „D'r Engel Anton Schmitz" verkör perte er im Epilog die „Cäcilia Wolkenburg". Während seiner Vereinszu gehörigkeit legte er das 1. Staatsexamen für das Lehramt der Sekundarstufe 1 ab und Mitte dieses Jahres beendet der Sangesbruder sein Studium mit dem 2. Staatsexamen. Beruflich ist die Zeit nach der Abschlußprüfung ungewiß. Ganz sicher ist, daß für abseh bare Zeit keine Anstellung im Schuldienst zu erwarten ist, Sie, lieber Leser, könnten mit mir die Ftage stellen: War diese Entwicklung in seinem Beruf nicht vorhersehbar? Warum ist er trotz allem noch Lehrer geworden? Hören Sie darauf die Antwort von Joachim Sommerfeld: „Diese Ftage ist mir schon häufig gestellt worden, - Sehen Sie, seit meiner eigenen Schul zeit stand eigentlich für mich fest, daß ich Lehrer werden wollte. An dieser Absicht hat sich bis zu meinem Abitur auch nichts geändert. Hinzu kommt, daß zu dem Zeitpunkt, als ich anfing zu studieren, ein Mangel an Lehrern in gewissen Fächern, speziell in der Sekun darstufe 1 zu verzeichnen war und man uns geradezu ermu tigte, ein Lehrerstudium auf zunehmen: außerdem bot das Lehramt für die Sekundarstufe 1 Ja auch die Möglichkeit, im Haupt- und Realschulbereich und am Gymnasium in den Klassenstufen 5-10 eingesetzt zu werden. Man war also flexibler als zum Beispiel derjenige, der sich von vornherein auf den Primarstufenbereich oder die Sekun darstufe 11 festlegte. Auf jeden Fäll bereue ich es nicht, diese Richtung einge schlagen zu haben, denn ich glaube, daß meine Ausbildung keinesfalls überflüssig war und in vielen anderen Bereichen sinnvoll genutzt werden kann." Vielleicht ist es dem ein oder anderen Leser möglich, bei der Suche nach einer Beschäfti gung ab Mitte 1985 direkt oder indirekt zu helfen. Dieses aktuelle Anliegen bringen wir hier vor. Welche Tätigkeit der examinierte Lehrer anstrebt, sagt er Ihnen am besten selbst: „Eigentlich will ich mich da gar nicht so genau festlegen; ich möchte nur dahingehend gewisse „Forderungen" stellen, daß die Tätigkeit die Mögiichkeit bietet, mit Menschen in direktem Kontakt zu stehen und zu arbeiten; zudem sollte die Möglichkeit bestehen, daß ich mich „organisatorisch" und selbstverantwortiich betätigen kann, denn sogenannte „Jobs" könnte ich auch auf anderem Wege finden. Ich möchte mich da aber als flexibel bezeichnen; genauso wie ich mir vorstellen könnte, für diese Tätigkeit noch eine Art Lehre oder Praktikum zu absol vieren." Wer Joachim Sommerfeld helfen will und kann, der hinter lasse auf der Geschäftsstelle bei Ftau Kunkel eine entspre chende Nachricht. Im Interesse des Chores sollte das Betäti gungsfeld im Kölner Raum lie gen, damit uns der Sänger noch lange erhalten bleibt. SL