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Der Burgbote 1988 (Jahrgang 68)

122 Veranstaltungen Wenn

122 Veranstaltungen Wenn Sie jetzt: meinen, eine ganz schöne „Knochenarbeit“ für die Sänger, dann bitte ich zu bedenken, wieviel mehr erst für den Dirigenten. der das doppelte Pensum eines Choristen zu bewältigen hatte, jede Stimme vorsang. die Sänger um Verständnis für die ungewohnte Kost bat und nie ungehalten wurde bei nach— lassender Konzentration der Probenden. Dafür gebührt Herrn Roth Dank und, Aner— kennung. Der schönste Lohn für all seine Mühe wäre eine beeindruckende Aufführung beim Herbstkonzert in der Philharmonie, bei der der Komponist anwesend sein wird. Das weiträumige, wunder— schöne, hoch über dem Ruhrtal gelegene Anwesen von St. Altfrid in Essen—Kettwig bot für die Sänger während. den Pau— sen ideale Gelegenheit der Erholung. Tennisfans indes suchten einen Fernseher. um sich über den aktuellen Spielstand in Wimbledon zu informieren. Das W’etter vermasselte niCht nur den Spielern und Spiele— rinnen einen reibungslosen Ablauf sondern so manchem Sangesfreund das Live—Erleb— nis aus dem Tennis—lVIekka. Für ausgetrocknete Sänger— kehlen standen am Ende eines Probentages einige Fässer Bier bereit. Am Freitagabend zierte reichlich Schaum die Gläser. Am darauffolgenden Abend stimmte das Verhältnis Bier Sonnenstrahlen begünstigten den Aufenthalt im Park "WM”um zu" ' 59...48 Das Damwild \\‘ar eine ‚*\ugen\\'eide und Schaum und damit auch der Genuts. Recht heiß muts es in der Nacht zum Sonntag im Betten— haus 2 gewesen sein, weil sich hier ein Sänger als Brandmei— ster betätigen mußte. Ob der Feuerlöscher nun aus akuter Gefahr betätigt wurde oder ob das Kind im Manne er\\'achte braucht an dieser Stelle nicht näher untersucht zu werden. Der Aufruf des Präsidenten fand Gehör: Der .‚Brandmei— ster“ hat den Sch\/\*estern im St. Altfrid—llaus den Preis für die Füllung des Feuerlöschers und ein Entgelt für Putzarbeiten überwiesen. Neben allen persönlichen und geselligen Begegnungen am Rande des Probenwochen— endes zählt vornehmlich das musikalische Ergebnis. Horst Massau bezifferte es mit zehn normalen Proben. Es ist einem jeden z.2ezgönnt‚ seinen eigenen Geschmack zu. haben. Gotthold Eplnnz’m Lessing

Veranstaltungen Kölnische Rundschau. 25. ‚7. 1988 „Mit Eis und Pizza auf Reise eingestimmt KMGV feierte „Bella Italia“—Tag in der Wolkenburg Pizza und Pasta. Vino, Ca— puccino—Eis und Tirami Su: „Bella Italia" in der Wolken— burg. Beim Sommerfest de. Kölner Manner—Gesang—Ver— eins (KMGV) am Samstag fühlten sich die Besucher wie im sonnigen Süden. „Zwei Sachen haben Deutsche und Italiener gemeinsam: Wir lie— ben Spaghetti und. schöne Frauen“, schmunzelte Peter Wallraff, der als Vorsitzender des Festausschusses für die Or— ganisation des Festes verant- Wörtlich war. Etwa 580 Besucher kamen zu der Party mit südländischem Zauber: Im Biergarten saßen sie unter großen Son— nenschirmen, klönten und lie— ßen sich die italienischen Köst— lichkeiten schmecken. Im prachtig geschmückten Fest— saal mit blumenumrankter Bühne und rot-grün—weißer Tischdekoration spielten „I’opcorn“, eine italienische Band, trotz des amerikani— schen Namens, sanfte und. fet— zige Italo—Rhythmen. Mit Gitar— ren— und Akkordeonspiel be— geisterte das „Gino—Riva—Duo“ die Zuschauer. „Et Schnauzer Duo“, eigentlich im Kölner Karneval zu Hause, bot eine /.. Für die jüngeren Teilnehm er \\'ar der Luftballonwettbeuerb das Erlebnis Parodie auf italienische Stra— ßenreiniger, der l\/Iagier Evolo Manini zog vor allem das jün— gere Publikum in seinen Bann. Anfang September reist der Kölner Manner—Gesang—Ver— ein nach Italien: Venedig, San Marino und Rimini stehen auf dem Programm, singen wer— den die Kölner Stücke von Liszt, Strauss und Schubert sowie italienische Volksmusik. Das Kultusministerium von San Marino und das Kinder— hilfswerk Unicef luden die Sanger ein. Ein Konzert ist auf der Herbsttagung von Unicef geplant. Das Fest in der Wol— kenburg, die seit 1956 Vereins— haus des KMGV ist und im ver— gangenen Herbst umgestaltet und renoviert wurde, war als Einstimmung für die 150 San— ger. die an der Reise teilnehmen und als Entschädigung für die Frauen gedacht, die nicht mitfahren können. Cü“ Wo alle gleich den/Gen, den [et ntemand 56/97” viel. Walter spmann