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Der Burgbote 1988 (Jahrgang 68)

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Aus meiner Sicht keine Zeit. So erfahre ich nur hin und wieder durch die Zei— tung, wie z. B. Silbermedaillen vergoldet worden sind. In dem Zusammenhang muß ich gleich aufdie Amateu— re unserer Bühnenspielgemeinschaft hinweisen, die bereits wieder mit den Proben begonnen haben. Ich glaube, wir bekommen — diesmal unter der Regie Peter Schnitz— lers —— ein ausgesprochenmun— teres Divertissementchen, nachdem leiderJosefMeinertz— hagen, dem wir viele hervorra— gende Produktionen zu ver— danken haben und der in der Führung unserer Laiendarstel— ler ein Meister ist, in diesem Jahr nicht zur Ve rfügung steht. Die Gründe hierfür sind in der Presse und auch anlaßlich eines Interviews von mir bei „Musikszene West“ im WDR- HÖrfunk erörtert worden. Es war aber wirklich nicht mehr als die unterschiedliche Auf— fassungjosefMeinertzhagens und, unseres Erstautors Dr. Gerard Schmidt über dramaturgische Fragen und nicht etwa ein „Knatsch bei der Cacilia Wolkenburg“, die mit Zuver— sicht und jungen Talenten in die nächste Spielzeit geht. Drücken Sie, verehrte Leser, uns bitte die Daumen. Unsere Mitspieler aber bitte ich um Ihre bewährte Aktivität, die uns beliebt gemacht und so viele Freunde eingebracht hat. Am 12. November steht uns eine ganz besondere Ehrung bevor: Die Karnevalsgesell— schaft „Alt Kollen“ überreicht dem KMGV anlaßlich einer re— präsentativen Veranstaltung im großen Sartory—Saal die golde— ne Mütze. Ehrlich gesagt bin ich darüber sehr froh und stolz, besonders deshalb, weil damit unser Chor für seine kulturelle Arbeit in Köln, insbesondere aber auch die Werbung für die Stadt und. die Anknüpfung von freundschaftlichen Iäezieh ungen im In— und. Ausland gew ür— digt werden soll. Selbstver— ständlich wird im nächsten Burgboten ausführlich berich— [6L Berichtet wird. selbstver— ständlich auch über unser Konzert vom 2. Oktober in der Philharmonie, in dem wir die schwierigste Komposition sin— gen werden, die ich in meiner 58jährigen KMGV—Zugehorigkeit mit aufgeführt habe. Ich spreche natürlich von der „Geistlichen Kantate“ von Ha— rald Genzmer. Dank der her— vorragenden pädagogischen Arbeit und der schier unendli— chen (oder soll ich besser sagen: unverständlichen i) Ged uld. unseres Dirigenten Hans—josef Roth hat das Werk inzwischen derart Gestalt angenommen, daß ich nach weiteren vier Proben aufeine a usgezeich ne— te Aufführung hoffe. Wahrscheinlich habe ich zwar wie— der ein wichtiges Thema ver— gessen. Trotzdem mache ich jetztSchluß und verbleibe mit herzlichen Grüßen Ihr (l’lsw/L “s r L Herbst Zeit der Relfe und der Frucht. Es ist, als u tolle die Natur vollenden, was einst im Frzfihjahr sie hegan n. Derjunge Wein flillt in den Kellern. Fa/ä u 772 Faß. Der Bauer auf dem Feld, er erntet und danlehar jährt er ein, was seine Hände jrzfih gesat. Das Lauh schon trage von. den Bautnenjallt, doch noch hat-m Ruhe die Natur nt’chtflnden. Wutend hrausen Stürme 2:1.her sie h tnu/‘eg, sie wühlen auf, was ruhen wz'll und ruh ’n erst selbst, wenn alles erwacht ist auf’s Neu — dergroße Schlaf noch nicht beginnt. Horst Meyer 155