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Der Burgbote 1988 (Jahrgang 68)

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Veranstaltungen Dafür beantragte er beim Oberstadtdirektor einen Zu— schuß aus dem städtischen Werbeetat. Dieser empfing ihn auch ganz katzenfreundlich. sprach auch glatt und nett mit ihm. und der Kurt Ludes war eigentlich auch ganz glücklich irgendwie. als er wieder aus dem Rathaus ging— nur hatte er keine Mark Zuschuß bekom— men. Wo kämen wir da hin. hattederKurt vom Rathaus zum Kurt von Alt Köllen gesagt. Da haben von der Stadt schon ganz andere Ve reine noch nie einen städtischen Zuschuß bekom— men. zum Beispiel der Kölner Mä n ner—Gesang—Ve rein. der bezahlt doch auch seine groß— artige Köln—W’eung in der ganzen Welt aus eigener ’l'a— sche. Und die große M ütze ist doch eine Schnapsidee. hatte der gesagt: Die 160 Köpfe gehören gestandenen Persön— lichkeiten. die kriegst du nie unter einen I-Iut — das schafft nicht mal der Horst Massau. I Tnd in dieser Stunde entschloß sich der Präsident Ludes, die Goldene Mütze nur einmal in IIutgröße 39 zu verleihen. symbolisch also für alle. und der schönste ist der Baas Mas— sau sowieso. und singen kann er auch sehr schön und eine ganz normale Mütze paßt ihm auch. weil er nämlich kein Querkopfist. Und weil er auch den mei— sten Ärger hat — soll er jetzt auch mal die größte Freude haben. Und die Goldene Müt— ze steht ihm gut. Oder? Alle Kölner sind stolz auf den Kölner INIänner—Gesang— Verein. Wir “Alt - Kölner vun 1885” sind stolz darauf. daß sie heute abend bei uns sind und vor uns und unseren Gästen eine Probe ihrer Kunst abge— ben. Ein Chor wie eine große Kirchenorgel! Dafür werbe ich gern. Der Kölner Männer—Gesang—Ve rein. der sucht immer gute Stimmen. die frt'öhlichen, gutaussehenden. trinkfesten und re i se freudigen Männern gehören. Der Dirigent Hans— ‘IosefRoth bevorzugt allerdings verheiratete Sänger, weil —die sind daran gewöhnt. wenn ich das sagen darf. nach dem Stöck— chen zu tanzen. Den Rhythmus eines anderen aufzuneh— men. Ve rheiratete Männer sind auch die zuverlässigsten Besu— cher der Probentermine — weil die Frauen gern mal wenig— stens einen Abend in der Wo— che allein sind. Viele Sänger gehen mit schlechtem Gewissen aufWelt— reise. ungern einmal in der W’oche zur Probe oder täglich zum Zillchen. Weil dann ja die arme Ehefrau einsam und ver— grämt zu Hause sitzt. Aber das muß ja nicht sein. meine Her— ren! Manche schöne Frau lädt sich jemand ein. wenn Sie auf Weltreise sind. Zum Bridgespielen zum Beispiel oder zum Doppelkopf. Manche Frau ist auch gern mal mit jemand al— lein. mit dem sie sich geistvoll unterhalten kann. der ihr zu— hört. ohne gleichzeitig Zeitung zu lesen. Was ist das eigentliche Kunststück des IVIännerchordi— rigenten? Der muß aus hun— dertsechzig Solisten einen ein— heitlichen Chorklang bilden. 195 Noch schwerer hat es nur der Organist: Der muß tausend Pfeifen zum sauberen Klingen zwingen. Verzeihung. ich glau— be. hier ist mir ein schiefes Bild mißlungen. Schade, ich muß Schluß machen. Dabei stehen noch so viele Fettnäpfchen herum. in die ich treten könnte. Ich gratuliere zurGoldenen Mütze! Ich wünsche Ihnen al— len viele Proben und wunderbare Konzerte in harmoni— schem Ve rein. ben! Singe. wem Gesang gege— Viva la Musical Es lebe die Musik. Kölle Alaaf! Kölnische Rundschau 18. 11. 1988 „Gold für Gold in der Kehle ..Zillche"—Sänger wurden von der Großen Mülheimer ausge— zeichnet Keine Inflation der „Golde— nen Feder“, sondern eine nette Geste gleich zu BeginnJeder Gast bekam am Eingang zum Kristallsaal der Messe eine kleine Feder angeheftet. Der festliche Senatsabend der Großen MülheimerKG. seit ‘1982 ver— bunden mit der Ve rleih ung der „Goldenen Feder“. wurde wie— dereinmal zu einer beschwing— ten Ballnacht. die erst um halb sieben am nächsten Morgen zu Ende ging. Präsident Rolf—Diet— mar Schuster und sein Vorstand hatten aber auch ein fabelhaf— tes Programm auf die Beine gestellt. das die 400 Gäste in vollen Zügen genossen. Wahrhaft unglaublich. was die „Welt— meister der Mental—Magie"