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Der Burgbote 1988 (Jahrgang 68)

200 Veranstaltungen

200 Veranstaltungen Identität stiftendes Erbe be— deutet. Das Schriftgut der Stadtverwaltung seit 800Jahren ist das Rückgrat der im Archiv ver— wahrten Überlieferung. Älter als die städtischen Schriftdokumente sind die der Kirche. Die ursprünglich selb— ständigen Archive der großen Kölner Kirchen wurden 1802 Eigentüm des Staates und sie sind seit 1949 als Dauerleihga— be an das Kölner Stadtarchiv überführt. Eine besondere Spezies sind private Aufzeichnungen und schriftliche Nachlässe von Personen, Gruppen und Ve reinen. Die Stadt kann inzwischen eine beachtliche Reihe von über 500 solcher Bestände vorweisen, darunterWallraf, Bois— seree, Camphausen, Reichskanzler Marx, Söllmann, Böll und bspw. KMGV. All diese Dokumente wer— den im 1971 erbauten Archivgebäude aufbewahrt. Wegen seiner kostensparenden Klima— tisierung der Magazine wurde das Gebäude Vorbild für wei— te re Archivbauten in der ganzenWelt. Der Inhalt des Archivs glie— dert sich in über 500 Bestände. Für jeden Bestand gibt es ein Findbuch, das die den Bestand bildenden Archivalien aufführt und beschreibt. Dieses Ordnen und Ve r- zeichnen ist eine der Haupt— aufgaben der Archivare. Mit diesem Hintergrundwissen versehen, bildeten die aus— gesuchten Archivalien aus dem Bestand des KMGV, liebevoll von Dr. Illner und Dr. Jensen zusammengestellt, den Ab— schluß der Führung. Da wurde so mancher Autograph von Wagner, Verdi, Mendelssohn- Bartholdy, Nägeli bis Kaiser Wilhelm II. und Konrad Ade— nauer, Bildervon Sängerreisen, Glückwunsch—Telegramme nach erfolgreichem Kaiser— preissingen in Kassel, Konzert— programme und Plakate be— wundert. Ein vielseites Arbeitsgebiet konnte an diesem Samstagvormittag nurtheoretisch erörtert werden. Für die physische E rhaltung derArchivalien ist die Restaurierungswerkstatt des Archivs zuständig und diese Abteilung hat samstags frei. Unter der Woche besteht die Möglichkeit, den Restauratoren über die Schulter zu sehen, mit welchen Materialien und Ve r— fahren alte Schäden behoben und neuen vorgebeugt wird. Der Ausschuß für Mitglieder— betreuungundÖffentlichkeits— arbeit hat eine solche Führung für dasJahr 1989 vorgesehen. An dieser Stelle ein herzli— ches Wort des Dankes an Dr. Eberhard Illner für seine inter— essante Führung und für die Bereitschaft, uns im nächsten Jahr mit den Arbeiten der Restauratorenvertraut zu machen. SL Städte-Partnerschaft mit Indianapolis und Wolgograd Am 28. 1 1. 1988 wurden im Kölner Rathaus feierlich die Partnerschaftsverträge mit Indianapolis und Wolgograd unterzeichnet. Eine Abordnung des KMGV sang zu Beginn des Festaktes „Ich weiß nicht, was soll es bedeuten“. Die drei Oberbürgermeister der Partnerstädte wurden schon etwas präziser: Burger: „Es kommt vor allem darauf an, Mißtrauen und Angst voreinander abzubau— en.“ OB von Indianapolis, William Hudnut: „Wir wollen zu— sammen unseren Horizont erwe itern und schütteln uns die Hände zur Freundschaft.“ OBJurij Starovatyh ausWolgograd: „Das wichtigste Ziel muß sein, den Frieden zu erhalten. Wir wollen nie wieder Krieg.“ Dem Ziel gegenseitigen Ve r— stehens dienen Partnerschaf— ten, sie werden durch persön— liche Begegnungen mit Leben erfüllt. Vielleicht im März/April ’89 durch eine Konzertreise des KMGV in die Sowjetunion mit Zielort Wolgograd und in ei— nem der folgendenJahre viel— leicht auch eine Begegnung in Indianapolis? SL Ultima ratio Wir glauben, Erfahrungen zu machen, aher a’z’e Erfahrungen machen uns. Euge‘ne [onesco

Aus dem Gruppenleben Gruppe 6 startet „Fahrt ins Blaue“ Nach sorgfii ltig vorgenom— mener Planung durch die Rei— sespezialisten der Gruppe 6 begann am 27+. September 1988 für den harten Kern dieser Gruppe eine „Fahrt ins Blaue“. Zum ;>\uftakt starkten sich die Mitfahrer im Hause ihres San— gesbruders \\"illi Rüßmann — Dank einer edlen Spende des G ruppenbaases Alfons Bosler — an einer von der Frau des Hauses mit Liebe zubereiteten leckeren Erbsensuppe. die eine gute Grundlage sowohl für die unmittelbar gereichten als auch für die spater folgenden geisti— gen G etranke bildete. Der angemietete Bus. in dem sich jeder den Luxus eines Fensterplatzes leisten konnte. steuerte als erstes Ziel das \\"einhaus Kaufmann—Sclmeider in Erden Mosel an. wah— rend einer \\'7ein probe ( 1987er Ix’inheimer Rosenberg. trocken — l 985e r E rde ner Treppchen. Auslese) gab das W’i nzer Jhe— paar e rganzt durch Fac imann Albert Bach u. a. aufschlußrei— che Hinweise aufdie heute bei den \\'7i n zern bestehenden Sor— gen und Note. die mit Blick auf die EWG deutlich zugenom— men haben. Einem vorzüglichen Abend— essen im nahegelegenen \\7ein— ort Brauneberg folgte der ge— mütliche Teil des Abends. zu dessen harmonischem Verlauf neben vielen anregenden Ge— sprachen musikalische Vortraln .tllen Lebenslagen erfreut ein Kolsch den ‚Hagen ge von Bernhard Bolz und Christian Brühl beitrugen. Ein nicht alltiigliches IFrüh— stück erlebten die Sangesbrü— deram nachsten Morgen: Den Olvmpiasieg des deutschen Achters und die erste Halbzeit der (Q)lvmpiaelf( 5 Tore)! Der nun folgende Besuch der Messe in der Barockkirche Himmerod mit ihrer wechselvollen Geschichte seit dem Jahre 1731 bedarfbesondere r Erwähnung. Dieses Gotteshaus im Salmtal erinnert mit seinem ockergelben und sandsteinro— ten Gemaueran den Buntsand— stein der Eifellandschaft und ist zu einem Ort derStille und gei— stigen Heimat für viele Pilger und Besucher gevvorden. Während der \\"e i t e rfa hit nahm unser G ruppenbaas die Gele— genheit \vahr. eingehende Er— läuterungen zum Orgelbau in den Klosterkirchen Altenberg. Marienstatt und I’limmerod zu geben. Im landschaftlich herrlich gelegenen Restaurant Heids— mühle lud Heinz Mengen die Sonntagskirchgiinger zu einem Frühschoppen ein. L’nd damit niihert sich der Berichterstatter mit seinen Ausführungen bereits dem Ende eines gut organisierten. harmonisch verlaufenden Aus— flugs. Nach einem Aufenthalt in Manderscheid ging die Fahrt über das in der Nahe des Nürburgrings befind l ichejammels— hofen — dort Be\virtung mit Kaffe und lx'uchen — zurück nach Köln. \\'o die Tour mit einem Besuch beim langjähri— gen Gruppenmitglied Erich Schneider und seiner lieben Frau Erika. die mit einem aus— gesucht lukullischem Imbiß i'tberraschten. einen guten Abschluts’ fand. \\”. Blumberg JahresrückblickderGruppe 7 Bei der Gruppe 7 begann das‘lahr1988 gleich mit einem .. runden“Geburtstagei nes G rup— penmitgliedes. l'nser Lambert Lauhc>fvollendete am i‘lanuar sein 70. Lebensjahr: Er hatte außer seiner Familie die ge— samte Gruppe mit Damen in das Brauhaus „Sion“ zum ge— selligen Beisammensein ein— geladen Mangels eines passen— den den Termins \var das dies—

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