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Der Burgbote 1988 (Jahrgang 68)

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Aus meiner Sicht Sehr verehrte Leserin, sehr geehrter Leser, Der Burgbote ist die Vereinszeitschrift des Kölner Männer-Gesang-Vereins. Sie erscheint alle zwei Monate. Der Bezugspreis für den Burgboten ist im Mitgliedsbeitrag enthalten. Herausgeber: Kölner Manner—Gesang-Verein Mauritiussteinweg 59 (Haus Wolkenburg) 5000 Köln l Telefon 23 l2 32 Bankverbindungen: Stadtsparkasse Köln. Konto Nr. 5 (362 044 (BLZ 370501 98) Commerzbank AG. Köln. Konto Nr. l318120/00 (BLZ 370 400 44) Kreissparkasse Köln. Konto Nr. 99 l7 (BLZ 370502 99) Postscheckkonto Köln Nr. 102 88—507 (BLZ 370 I00 50) Prasident: Horst Massau Layout und Redaktion: Wolfgang Seul Satz und Repros: Equipe Werbegesellschaft Neusser Str. 707 — 709. 5000 Köln 60 Telefon 7 49 0l - 27 Druck. Vertrieb und Anzeigenverwaltung: Otto Ritterbach GmbH Rudolf-Diesel—Straße 10— l2 5020 Frechen l Telefon (022 34) 5 70 01 — 05 Titelbild: „Die Wolkenburg" Vereinshaus des Kölner Manner-Gesang-Vereins Foto: Rainer Gaertner inzwischen ist nicht nur mir, sondern allen Verantwortlichen ein schwerer Stein vom Herzen gefallen. Es ging nämlich beim Divertissementchen im Opernhaus trotz der z. T. betrüblichen Ereignisse (Krankheit Klöver und Ausfall Over) keineswegs „Drüvver un Drunger“. Ganz im Gegenteil: Die Aufführungen wurden mit zunehmender Zahl immer spritziger und als Beob— achter hinter den Kulissen konn— te ich bewundernd mit ansehen, wie sich alle Beteiligten bravourös schlugen. Aus eigener Erfahrung kann ich das gut bei den Solo-Sängern beurteilen, die bis zum Schluß, trotz der in dieser Jahreszeit nicht zu vermeiden— den Erkältungen, optimale Lei— stungen brachten. Besonders leid tut mir jetzt unser Dirigent, Herr Roth. Nachdem er die ihm so unerwartet zugefallene Aufgabe geradezu meisterlich ge— löst hat. weiß erjetzt nicht mehr, was er mit seinen freien Aben— den anfangen soll. Das ist natür— lich ein Scherz. Fest steht aber, daß er gern am Pult gestanden hat und von allen. die nach sei— nem Dirigat singen, tanzen und spielen mußten, anerkannt und sogar ‚.geliebt” wurde (siehe Burgbote 1/88, Seite 2- „Datt— ke”). Beim von Walter Schmitt eingeführten, inzwischen schon traditionellen Dankeschön- Abend am 20. 2. hatten wir dann Gelegenheit, uns noch einmal aus übervollem Herzen für all die Bereitschaft, die Arbeit, die Disziplin, das Riesenopfer an Zeit und bei den daheim geblie— benen Frauen für deren Ver— ständnis zu bedanken. Die von mir zu diesem Anlaß verfaßten Reime sangen Walter Schmitt und ich im Duett. Die wohl- und ernstgemeinten auf Offenbach—Chansons verfaßten Verse können Sie in dieser Ausgabe nachlesen. Über den Verlauf der Feier wird in Wort und Bild berichtet. Bleibt hier nur festzuhalten, daß wir uns für unsere treuen Cäcilianer etwas ganz Besonderes haben einfallen lassen. Nach der Vor— lage einer venezianischen Maske schuf Heinz Schneider ein, z. B. auch als Krawattennadel ver— wendbares Abzeichen, das nach einer Selbstbefragung über die Zahl der Divertissementchen— mitwirkungen bei unseren Mit— gliedern in drei Stufen verliehen wurde. Ab l()maliger Teilnahme gab es Bronze, ab 20 Silber und ab 25mal Gold. Immerhin erhielten ll Herren die wertvollste Stufe und zusätzlich noch Ehrenbaas Walter Schmitt und Ehrenmitglied Peter Schnitzler, der zum 30. Mal das Ballett einstudiert hatte. Ich habe mich übrigens bei Walter

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