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Der Burgbote 1988 (Jahrgang 68)

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7’ ‘ j. 24“” 32 Wußten Sie schon . .. wir haben ca. 600 verschiedene Leisten für Sie vorrätig. Sie können bei uns Plattenzusohnitte aus 80 Sorten haben. Wir schneiden Arbeits— platten und Gardinenschienen nach ihren Maßen. HOLZ KAISER Giesdorfer Allee 21 . 5000 Köln 50 - Immendorf Telefon 0 22 36/ 6 48 45 Autobahnabfahrt Köln-Rodenkirchen ‚y„ ‚AD/“c. „”Daffic/Cchhu/c mit dem Jux/4'“. {4‘144 vpn'i/afbukhw .1 / . 5000 KOLN 1 ° OPPENHEIMSTRASSE ’11 'TELEFON 02 21/774 70 DORTMUND - DÜSSELDORF ' FRANKFURT - FREIBURG ' HANNOVER ' KOLN - MANNHEIM ‘ MÜNCHEN ' STUTTGART ' HAMBURG

Aus meiner Sicht Schmitt sehr für die „Wiederbeschaffung des verlorenen Him— melsschlüssels” zu bedanken, den er mir überreichte. Mit die— ser Überraschung wollte er daran erinnern. daß er mich zum ersten Mal in einem Weih— nachtsmärchen dieses Namens 1941 im Kölner Schauspielhaus gesehen hat, wo ich als Kind mitspielte. Jedenfalls hat es mir am 20. 2. in der Wolkenburg sowohl was die Darbietungen als auch die sonstigen Genüsse angeht gut gefallen. Das Echo war auch überwiegend sehr positiv. Inzwischen ist die .‚seriöse” Chorarbeit wieder in vollem Gange. Am Sonntag, dem 6. 3. hatten wir anläßlich der Mitwir— kung im Gala-Konzert der uns sehr verbundenen Kölner Or— chester—Gesellschaft zum 100jährigen Bestehen in der ausverkauften Philharmonie wieder Gelegenheit, unser Können zu zeigen. Als überaus selbstkritischer — wenn auch mit— singender — Mensch kann ich nur feststellen, daß sich unser Chor sowohl bei der Alt-Rhapsodie von Brahms und der Invocation von Debussy als auch dem sehr diffizilen a—cappella—Gesang „Vexilla regis" von Mathieu Neumann von seiner besten Sei— te gezeigt hat. Es gehört zur Selbstkritik, daß ich trotz der weiten Verbreitung dieser Ver— einszeitschrift die Unbeküm— mertheit der Sänger anspreche, die — aus welchen Gründen auch immer — bei einem derart reprä— sentativen Anlaß einfach nicht mitmachen. Hier werden wir uns mit Vorstand, Musikausschuß und Dirigent sehr bald etwas einfallen lassen müssen. Jedenfalls bitte ich unsere Sänger sehr herzlich darum, die im Terminplan dieser Ausgabe vermerkten Veranstaltungen ernst zu nehmen. Das gilt vor allem auch für das „Drei-Län— der—Singen” am 23. 4. in Geleen/Niederlande. Dort werden wir neben einem gemischten Chor aus Belgien, einem ausge— zeichnet singenden Männerchor von mehr als 100 Sängern be— gegnen. Ich gehe davon aus, daß der KMGV dort eine „gute Figur” macht und unsere Sänger sich dieser Notwendigkeit auch bewußt sind. Nun zu einem anderen Thema: Am 10. 3. tagte in der Wolkenburg das Komitee zur Errichtung eines „Adenauer— Denkmals”, das auf dem Neu— markt vor der Apsis von St. Aposteln aufgerichtet werden soll. Ich halte diese Initiative für außerordentlich förderungswür— dig und lege sie auch den Lesern unseres Burgboten ganz besonders ans Herz. Steuerlich abzugsfähige Spenden können auf folgendes Konto erfolgen BLZ 370 800 40 Kto.—Nr. 044707 100 beider Dresdner BankAG, Köln. Ich gehe aber davon aus, daß sich unsere Unterstützung nicht auf diesen Hinweis beschränkt. Vielmehr halte ich uns, als viel— fache Adenauer—Geburtstags— g‘atulanten während seiner Re— gierungszeit in Bonn, für verpflichtet, musikalisch aktiv zu der Beschaffung der Mittel für das Denkmal beizutragen. 33 Wann und wie das geschieht, werden wir im Vorstand überle— gen. Für heute verbleibe ich mit herzlichen Grüßen 111% M g! ‚ Frühling am Rhein Es ist Frühling am Rhein, Die Sonne lädt ein zum Singen, Zum Musizieren. Lass’t Lieder erklingen, Damit sich verlieren Trübe Gedanken am Rheine, beim Wein. Die Bäume stehen in zarten Blüten, Natur zeigt sich in neuem Gewand. Das Auge trinkt Schönheit in vollen Zügen, Nimm in dich auf das blühende Land. Rein ist die Luft, Der Atem geht leicht, Betäubender Duft den Weg dorthin zeigt, Wo Menschen so fröhlich, so unbeschwert sind. Dort lernt wieder lachen, wer traurig gestimmt, Denn ein rheinisches Herz läßt dich nimmer im Stich, Es halt treu zu Dir, denkt immer an Dich. Worte der Liebe, Gcfühlc dcs Glücks, Frühling des Lebens, der Welt fast entrückt. Lausche den Stimmen der Vögelein, Das Leben erwacht, es ist Frühling am Rhein! Horst Meyer