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Der Burgbote 1988 (Jahrgang 68)

Existenzaufbau braucht

Existenzaufbau braucht Sicherheit. Die Gerling Existenzsicherungs-Police bietetjungen Führungs— kräften, Selbständigen und Freiberuflern gerade in der Anfangsphase ihrer Tätigkeit ein hohes Maß an finanzieller Sicherheit: vor allem bei Berufsunfähigkeit durch Krankheit oder Unfall, aber auch bei Tod. Und da injungen Jahren das Einkommen in der Regel nicht sehr hoch ist, gibt es diesen Versicherungsschutz zu ausgesprochen günstigen Prämien. Beispiel: Bei einer derzeitigen Monatsprämie von 96 DM* kann ein 30jähriger folgende Leistungen erwarten: Monatliche Berufsunfähigkeits—Rente Monatliche Berufsunfähigkeits-Rente durch Unfall Kapital im Todesfall mit Verdoppelung bei Tod durch Unfall 100.000,— DM Basiskapital bei Invalidität durch Unfall (bei Teilinvalidität entsprechend dem lnvaliditätsgrad) l 00.000,— DM Kapital bei Vollinvalidität durch Unfall 200.000,— DM *Unter Berücksichtigung der sofortigen Uberschußbeteiligung. Die derzeitigen Uberschußanteile bleiben solange unverändert, wie die für 1988 deklarierten Uberschußanteilsätze gelten. 1.250,- DM* 2.500,- DM* ® Gerling gibt Sicherheit Die Gerling Existenz— sicherungs—Police interessiert mich sehr. lch wünsche Ü eine Beratung nach vorheriger Terminvereinbarung. Meine Telefon—Nr.2 Ü weitere Information Name Straße PLZ/Ort Gerling-Konzern Versicherungs-Aktiengesellschaften Gereonshof, 5000 Köln l Telefon (02 2l) l 44-1 GEP’

In memoriam Klaus Rohr * ll. 4. 1907 “i 10. 2. 1988 Am 10. 2. 1988 verstarb un— erwartet das Ehrenmitglied der Cäcilia Wolkenburg, Oberspiel— leiter i. R. Klaus Rohr. Als die Cäcilia Wolkenburg Alfons Godard, Oberspielleiter des Kölner Schauspielhauses, als Regisseur verlor, wurde Klaus Rohr 1959 sein Nachfolger. Unser aktiver Sänger Philipp Uerz führte dem KMGV Klaus Rohr zu. Seine Visitenkarte gab er als Mitautor von Uerz 1954 mit „Poßkreeg en KÖlle”. lm Jahr darauf erzielte das gleiche Autorenteam mit „Dr Komet kütt” einen großen Erfolg. In der Zeit von 1959 bis 1977 war Klaus Rohr Regisseur beim „Zillchen”; in dieser Zeit ent— standen aus seiner Feder die Di— vertissementchen: 1960 „Et Weetschaffswunder”, 1961 „Dr Zeppelin kütt”, 1962 „Brijitte Kirmes oder Dä Indianer en Kölle”, 1964 .‚Kolsch Jeld oder Krun vun England”, 1966 „Dä Kaiser vun Kolle”, 1970 „Köbes de Cologne”, 1971 „Dr Zeppelin kütt noch ens” 1972 „En Scheffstour noh KÖ— nigswinter”, 1973 „Rusemondaach oder De Botz vum Funke-Jeneral”, 1974 „My fair Zillche”, 1975 „Pitter un Mariechen oder en Kölsche Johan— nisnaach" und 1977 „Kirmes im Veedel". De Klaus Rohr im Kreise seiner Cäcilianer Sein letztes Divertissementchen „Kirmes im Veedel” be— gann mit einer Prozession, die trotz des heiteren Anlasses von Klaus Rohr, dem gläubigen Christen in Szene gesetzt, nie ins Lächerliche abglitt sondern für manchen sogar wehmütige Erinnerungen wachrief. Mit 70 Jahren trat Klaus Rohr schweren Herzens aus Gesundheitsgründen zurück. Die Cäcilia Wolkenburg zeichnete ihren langjährigen Re— gisseur mit der Ehrenmitglied— schaft aus. Dem KMGV blieb er bis zu seinem Tod verbunden, wie ein Brief vom 3. 2. 1988 an Horst Massau bekundet: „Lieber Horst, für Dein gutes Schreiben vom 9. 1. ’88 und besonders für die Verleihung des KMGV—Ordens 1988 danke ich Dir von llerzen. Du kannst Dir gar nicht vorstel— len, was für eine Freude Du mir mit der Zusendung des wirklich gut gelungenen Ordens gemacht hast. Er hängt in meinem Wohn— zimmer an der Wand und hat schon viele bewundernde Blicke auf sich gezogen. Von dem letzten Burgboten habe ich leider erst in den ver— gangenen Tagen Kenntnis nehmen können. und ich konnte darum noch nicht auf Deinen Aufruf zur Spende „gute Tag” reagieren. Heute habe ich DM 100,- angewiesen. Vielleicht ist dies die erste Spende für die „gute Tat", Weihnachten 1988. Für Deine Zukunftspläne hoffe ich auf Erfüllung. Deine Gesundheit soll so sein, daß die Ärzte nichts verdienen. Dies gilt auch für Deine Familie, und es wäre sehr schon. wenn wir uns wieder einmal gegenüber sitzen könnten. Mein lieber Freund, der mir diesen Brief schreibt. schließt sich im Geiste an. Dein Klaus" Indem wir uns mit dem Tod auseinandersetzen, gewinnen Wir das Leben.