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Der Burgbote 1988 (Jahrgang 68)

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Veranstaltungen Einen terminlich vollgespickten Veranstaltungskalender konnte der KMGV für den Berichtungszeitraum April — Mai 1988 vorzeigen. Über den Gedenkgottesdienst für Dr. Hermann Pünder berichtete die Kölnische Rundschau am 11.4. 1988: „Einsatz als Christ gewürdigt Gottesdienst im Dom zum Gedenken an Dr. Hermann Pünder Der Gesang der rund 120 Mitglieder des Kölner Männer- Gesang-Vereins (KMGV) erfüllte am Samstag den Dom, und der Klang der großen Domorgel, gespielt von Domorganist Professor Clemens Ganz, ergriff die rund 500 Zuhörer. Sie lauschten unter anderem der Missa in c— moll von Franz Liszt, dirigiert vom Aachener Domkapellrnei— ster Hans—Josef Roth. Zum Gedenken an den früheren Präsidenten des Zentral— Dombau-Vereins (1949 — 1963) und des Kölner Männer-Gesang— Vereins (1947 — 1963) Dr. Dr. h. c. Hermann Pünder, der am 1. April 1988 100 Jahre alt geworden wäre, hatten sich die große Familie — rund 100 Angehörige waren gekommen — sowie Mitglieder der beiden einladenden Vereine, Freunde und Bewunderer des 1976 verstorbenen CDU-Politikers eingefunden. Diözesanadministrator Weihbischof Dr. Hubert Luthe zelebrierte für Dr. Pünder, der von 1945 bis 1948 Kölner Während des Gedenkgottesdienstes für Dr. Pünder im Dom Oberbürgermeister war, das Pontifikalamt in der Kathedrale. Weihbischof Luthe kannte Dr. Pünder noch aus seiner Tätigkeit als Geheimsekretär des früheren Erzbischofs Kardinal Frings. In der Predigt skizzierte Dr. Luthe den Lebensweg Dr. Pünders und hob das selbstlose Wirken und die lautere Persönlichkeit des engagierten Christen, einer der „Väter“ der Bundesrepublik, hervor. Gerade im Nationalsozialismus habe Pünder in beispielhafter Weise christliche Verantwortung übernommen. Der Weihbischof erinnerte besonders auch daran, daß Dr. Pünder im Jahr 1932 als Staatssekretär im Reichsfinanzministerium freiwillig zurücktrat. Er wurde daraufhin Regierungspräsident in Münster. Nach der Machtergreifung Hitlers entließ man Dr. Pünder. Im Zusammenhang mit dem Hitler-Attentat wurde er im Juli 1944 verhaftet und in Konzen— trationslagern inhaftiert. Nach dem Krieg war Pünder Ober—