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Der Burgbote 1988 (Jahrgang 68)

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Veranstaltungen Benefizkonzert für die Basilika Knechtsteden Die romanische Basilika in Knechtsteden spendete am Sonntagnachmittag, 15. Mai, wohltuende Kühle beim Konzert des KMGV. Knapp 100 Sänger waren trotz eines herrlichen Frühlingstages nach Knechtste— den gekommen, um treu dem Vereinsmotto: „Durch das Schöne, stets das Gute“ DM 1846,— für die Basilika zu ersingen. Erstmalig bei einem Konzert des KMGV folgte Dirigent Hans-Josef Roth an diesem Nachmittag den „Anweisungen“ des Präsidenten. Beim 23. Psalrn von Schubert und beim Kyrie aus der Liszt—Messe saß Hans- Josef Roth an der Orgel und Horst Massau verstand es ausgezeichnet, Organisten und Chor unter sein Dirigat zu bringen. Durch Improvisationen an der Orgel verlängerte derAachener Domkapellmeister die Dauer des Konzertes auf insgesamt über 60 Minuten. Den Spiritanem in Knechtsteden erwuchs nach dem Orgelpart die Erkenntnis, daß ihre Orgel doch wertvoller ist als bisher vermutet. Kuratoriumssitzung Zu einer Zusammenkunft trafen sich am 16. 5. 1988 die Mitglieder des Kuratoriums im Konferenzzimmer der Wolkenburg. Dr. Max Adenauer leitete das Treffen, bei dem der KMGV- Präsident - Horst Massau zunächst einen Situationsbericht des Vereins gab: ordentliche Finanzlage; Anzahl derAktiven: 230 Sänger; erfreuliche Zahl von Neueintritten unterhalb des Altersdurchschnitts; musikalische Aufwärtsentwicklung nach Engagement von Hans-Josef Roth als neuen Dirigenten. Für die Ausrichtung des 150jährigen Vereinsjubiläums warb Horst Massau um Unterstützung bei den Kuratoriumsmitgliedem. Für das Jahr 1992 seien bisher folgende Veranstaltungen geplant: am 27. 4., dem Gründungstag des KMGV, eine Festveranstaltung im Opemhaus; ein Festkonzert, bei dem die „Tageszeiten“ von Richard Strauss und die Uraufführung einer Auftragskomposition an den zeitgenössischen Tonkünstler Harald Genzmer auf dem Programm stehen werden; ein Einladungskonzert in der Aula der Musikhochschule, das von befreundeten Chören aus dem In- und Ausland bestritten wird. Weitere Aktivitäten würden von' einem noch zu konstituierenden Festausschuß initiiert. Die Cäcilia Wolkenburg habe mit Horst Massau einen neuen Baas; die technische Abwick— lung der Divertissementchen bleibe weiterhin in den bewährten Händen von Walter Schmitt. Der Verein ist mit einem führenden Wirtschaftsunternehmen in abschließenden Verhandlungen über die Ausschreibung eines gut dotierten Autoren-Wett— bewerbs für die Cäcilia Wolkenburg. Mit der Gewinnung der Küppers Kölsch als Pächterin, habe der Verein einen Partner gewonnen, der im Herzen der Stadt Köln ein gastronomisches Kleinod geschaffen habe. Dr. 89 von Bonies, Bewirtschafter der Wolkenburg, berichtete, daß die selbstgesteckten Ziele in derAnlaufphase überschritten wurden. Auf weitere Aktivitäten des Vereins wurden die Kuratoriumsmitglieder bei diesem Treffen angesprochen: Eine neue Vereinsbroschüre konnte bereits als Layout vorgelegt werden; für September 1988 ist eine Schallplatten-Produk— tion geplant; ein neues Mitgliederverzeichnis soll in Bälde erscheinen, und in einem Video— Band wird u. a. der Versuch unternommen, Musik zu visualisieren. i Dr. Illner vom Historischen Archiv der Stadt Köln, der dort die Archivalien des KMGV betreut, zeichnete ein Bild von der Quantität und Qualität der ihm anvertrauten Schätze und hatte als Beweis einige Muster mitgebracht. Verkaufsdirektor Kölsch von der Küppers Kölsch lud die Teilnehmer der Sitzung zu einer Besichtigung der renovierten Wolkenburg ein, erläuterte das neue Konzept und ließ die Küche des Alexiana für sich sprechen. SL

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