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Der Burgbote 2008 (Jahrgang 88)

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i Keldenich wird, anders als bei Moliere, bekehrt. Ihn quält ein Albtraum mit feu erroten Pleitegeiern und Musik aus Mo zarts „Don Giovanni", eine tolle Szene. Der Schauplatz wechselt, am unvollende ten Dom feiert man Kirmes mit Schlan genweib und Kraftmeier. Das bringt Keldenich von den Höhenflügen ab und nach Köln zurück, wo es versiffte Plätze zu kritisieren gibt, auch versäbelte Kulturpo litik (mit Khatchaturians Säbeltanz). Er be reut seinen teuren Adelsfimmel. Ein Losqewinn rettet ihn. Und alles renkt sich wieder ein, nach der Moral: „Schus ter bleib bei deinem Leisten." Dort bleibt auch das Divertissementchen selbst. Es amüsiert versöhnlich mit witzi gen Randfiguren wie dem Damenkränz chen bei Keldenichs. Für Geistesblitze sorgt vor allem die Musik. Die Bergischen Symphoniker verwandeln sich unter Stei ners Leitung vom Opern- und Musical orchester in eine Big Band. Die Profis müssen viel können. Denn die Arrangements stürzen wieder mal gern Erhabenes vom Sockel. Sie verbinden Bütt und Oper, diesmal viel Mozart. Mal kommen sich Bach und Ostermann in die Haare, mal gerät die Hochzeitsgesell schaft aus Lohengrin nach Birkesdorf - zum unvergesslichen „Buuredanz". Auch schön: die entlassenen Künstler schmet tern Eislers Solidaritätslied „Vorwärts und nicht vergessen", dann wieder tröstet der A^tsbHfk auf eine „superjeile Zick". (...)