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Dezember2017

Gedankensplitter eines

Gedankensplitter eines Zivildieners Seit Juli bin ich als Zivildiener bei Stephanus. Vorab habe ich mir noch keine großen Gedanken gemacht, was mich dort als Zivildiener erwarten wird. Ich muss sagen, dass ich dann sehr positiv überrascht war, wie leicht mir die „Arbeit“ mit Menschen mit Behinderung fällt. Es gelingt mir leicht, Menschen zum Lachen zu bringen und die betreuten Mitarbeiter, wie sie bei Stephanus genannt werden, sind jederzeit zu Späßen aufgelegt. Es geht mir das Herz auf, wenn ich nach dem Abschlusskreis Frieda W. nach Hause begleiten darf. Frieda mit ihren 70 Jahren sagt ernsthaft und tief empfunden „DANKE“, dass ich sie begleite. Da ist Dominik, der mich am Morgen schon aus etlichen Metern Entfernung lachend begrüßt. Dann Stefan K., der, seit er bei Stephanus betreut wird, förmlich aufgeblüht ist. Sich mit ihm zu unterhalten und gemeinsam zu lachen, ist wirklich etwas Besonderes. Da fließen schon mal die Tränen, eben weil so viel gelacht wird. Seit ein paar Wochen arbeite ich mit Gretl W. in der Hauswirtschaft zusammen. Sie ist immer für einen Spaß zu haben und mittlerweile neckt sie mich oft und gern, weil wir uns immer besser kennen. Meine Bewunderung gilt besonders Thomas N., der sein Leben im Rollstuhl verbringt, immer auf Hilfe angewiesen ist und es trotzdem schafft, fröhlich durch das Leben zu gehen. Täglich werde ich bei Stephanus von solchen Begegnungen mit Menschen berührt. Ich habe Respekt vor allen, weil sie ihr Leben anders zu meistern haben, als ich. Philipp Wurzinger, Zivildiener bei Stephanus Philipp Wurzinger mit seinen Zivi-Kollegen Foto: Maria Roßmann Team Frauenbach Kinderfasching mit dem Familienkreis Sonntag, 14. Jänner 15 - 18 Uhr im Pfarrzentrum mit Clown Jako Unkostenbeitrag: 9 Euro v.l.n.r.: Auer Christian und Manuela, Solar Maria, Macher Waltraud, Ertler Marianne, Hödl Heinz (Teamsprecher), Muhr Bernhard, Macher Maria, Trummer Johann, Macher Gottfried, Hödl Andrea, Reinprecht Bernadette und Gerald Nicht am Foto: Harb Elisabeth, Pucher Frieda, Macher Angela, Rauch Helga BEGEGNUNG 14

Pfarrchronik – kurzer Blick auf die Kirchenglocken Als einer, der doch schon viele Jahre in der Pfarre lebt und auch mitgestalten darf und durfte, interessiert mich sehr, angeregt besonders durch die Beigaben im Kirchturmkreuz, was vor unserer Zeit in unserer Pfarre passiert ist. Mit Zustimmung unseres Pfarrers Mag. Christian Grabner darf ich Ihnen in Hinkunft gelegentlich etwas aus der Pfarrchronik berichten. Diesmal hab ich Interessantes über die Kirchenglocken aus der Pfarrchronik zusammengetragen: In der Pfarrchronik wird berichtet, dass im ersten Weltkrieg, im Jahre 1917, drei Glocken abgeliefert werden mussten, ausgenommen das „Zügenglöcklein“. Weiters ist zu lesen, dass bereits im Jahre 1918 „trotz der schwierigen Wirtschaftslage“ eine Glocke, im Jahre 1921 eine weitere, und 1924 zwei weitere Bronzeglocken angeschafft werden konnten. Somit war das Geläute wieder vollständig. Im zweiten Weltkrieg mussten am 20. März 1942 vier Glocken „ohne jede Entschädigung“, wie in der Chronik steht, abgeliefert werden. Aber bereits am 8. Juni 1948 wurde von Pfarrer Dr. Josef Wiedner und dem Pfarrkirchenrat der Beschluss gefasst, neue Glocken anzuschaffen. „…was von der Pfarrbevölkerung mit großer Freude aufgenommen wurde, obwohl allen bewusst war, dass viele Spenden notwendig sein werden“. Nach dem Einholen von Kostenvoranschlägen wurde die Firma Szabo aus Graz mit dem Gießen der drei Bronzeglocken beauftragt. Bereits am Ostermontag, 18.04.1949, wurden die drei Glocken geweiht und aufgezogen. Es handelte sich um eine Glocke in „G“, 590 kg schwer, der Hl. Maria geweiht, um die Glocke in „B“, 356 kg schwer, der Hl. Anna geweiht und um die Glocke in „ES“, 128 kg schwer, dem Hl. Michael geweiht. Die Glocken kosteten ATS 36.649,76. Beim Fest an diesem Tag konnten ATS 12.200 Reingewinn gemacht werden. Die „große“ Glocke, die noch fehlte, wurde dann „wegen des großen Spendenergebnisses und des Reingewinns beim Fest“ bereits am 26.04.1949 bestellt. Sie hat einen Durchmesser von 130 cm, gestimmt in „Dis“ und ist 1380 kg schwer. Zitat: „Da die Firma Szabo in Schwierigkeiten war, wurde die Glocke sofort nach Fertigstellung in Graz abgeholt und im Feuerwehrhaus bis zum Fest gelagert“. Am Ostermontag, 10.04.1950, erfolgte die Weihe „unter äußerst großer Beteiligung der Pfarrbevölkerung“. Die Glocke ist dem Hl. Stephanus geweiht. Sie kostete ATS 38.464,38. Wiederum wurde beim Fest „dank der tüchtigen Arbeit der Pfarrjugend und von Frau Hilde Anzböck mit ihrem Team“ ein Reingewinn von ATS 12.000 erwirtschaftet. Die große Glocke hatte sogleich einige Mängel, die aber „von der Firma Szabo nach mehrmaliger und nachdrücklicher Urgenz“ behoben werden konnten. Soweit der Auszug aus der Chronik. Da es aber noch viele Pfarrbewohner gibt, die sich an die Glockenweihe erinnern können, würde ich mich über Berichte freuen! Franz Suppan, Schulstraße 03116/81188 oder franzsuppan@aon.at) 15 Pfarrblatt St. Stefan im Rosental

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