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Dezember2017

Der Brauch des

Der Brauch des Sternsingens geht zurück bis ins 15. bzw. 16. Jhd. und war sozusagen eine Fortführung mittelalterlicher Szenenspiele in der Liturgie. Schüler und Studierende waren die ersten Sternsinger. Da sie meist materielle Not litten, erhielten sie von den Stadtvätern und Landesherren Sonderprivilegien. Dazu zählte das Singen auf der Gasse an Sonn- und Feiertagen und zu gegebenem Anlass. So zogen drei als Könige verkleidete Schüler, meist in Begleitung ihres Lehrers, durch die Gassen und baten um eine Gabe. Doch bald schlossen sich auch Handwerker, die in den Wintermonaten kaum Arbeit fanden, diesem Brauchtum an. Das Sternsingen erfasste in kürzester Zeit den halben Kontinent. Aus verschiedensten Dokumenten dieser Zeit geht hervor, dass das Sternsingen im deutschsprachigen Osten, in Skandinavien, England und Frankreich nachzuweisen ist. Heute ist der Brauch zumindest in Österreich und Südtirol lebendig wie eh und je. Was sich verändert hat, ist die Verwendung der Gelder. Die Sternsinger/innen machen sich unter dem Motto „Hilfe unter gutem Stern“ auf. Sie besuchen Menschen der Pfarrgemeinden mit ihren Liedern und Segenswünschen. Die gesammelten Gelder sind heute nicht mehr für die Sternsinger/innen selbst gedacht, sondern für Menschen, die unsere Solidarität und unsere materielle Unterstützung dringend nötig ha- Dreiköngisaktion ben. Die wichtigste Requisite bei diesem Brauch war immer schon der Stern - er darf natürlich auch heute dabei nicht fehlen. Nachdem unsere Sterne durch den jahrelangen Gebrauch bereits ziemliche Abnützungserscheinungen aufwiesen, hat es sich unser Religionslehrer Manfred Url bereits im vergangenen Schuljahr mit den Schülerinnen und Schülern der damaligen 2c Klasse zum Ziel gesetzt, neue Sterne herzustellen. Im Werkunterricht wurden diese nicht nur geschnitten, geschliffen und bemalt, sondern auch in aufwendiger Arbeit mit goldfarbenem Blattmetall überzogen. Sämtliches Material hierfür wurde von Herrn Url gestiftet. Ein herzliches Danke auch an Herrn Christian Url, der die Sterne abschließend mit einer Schutzlackierung versehen hat! Danken möchten wir auch Frau Ernestine Löffler aus Kirchbach, die 25 neue Gewänder für die SternsingerInnen geschneidert hat. Bereits im Vorjahr hat sie dieselbe Anzahl neuer Kronen gefertigt. Die Dreikönigsaktion 2018 der Katholischen Jungschar widmet sich heuer besonders dem lateinamerikanischen Land Nicaragua. Die Armut hat viele Gesichter und unterschiedliche Ursachen - Kinder sind dadurch besonders betroffen. Jedes fünfte Kind leidet unter Mangelernährung. Um zu überleben, müssen viele Kinder in Fabriken oder Plantagen arbeiten. Mit Ihrer Spende wird in Berufsausbildungen dieser Kinder investiert. Partnerorganisationen setzen sich auch für die Kinderrechte vor Ort ein, um ihnen ein besseres Leben zu ermöglichen. Daher bitte ich Sie, nehmen Sie die Sternsinger/innen mit Wohlwollen auf und unterstützen Sie mit ihrer Spende diese Aktion. Ein herzliches Vergelt‘s Gott im Vorhinein! PA Christian Schenk Die Proben für die Dreikönigsaktion 2018, finden an den Adventssonntagen in der Pfarrkirche statt. Wir üben die Lieder, Texte und machen die Einteilung der Touren. 03.12. von 09:30 – 10:30 Uhr 10.12. von 09:30 – 10:30 Uhr 17.12. von 11:00 – 12:00 Uhr Die Dreikönigsaktion findet an folgenden Tagen in unserem Pfarrgebiet statt. Mittwoch, 27.12.2017 Donnerstag, 28.12.2017 Freitag, 29.12.2017 Treffpunkt für die Gruppen ist unser Pfarrzentrum, welches ab 07:00 Uhr geöffnet ist. Marvin und Florian beim Schleifen der Zuschnitte. Anna, Andrea und Lena beim „Vergolden“ der Sterne. BEGEGNUNG 6

Weihnachtspakete für Kinder in Arad Wir unterstützen das „Haus der Hoffnung“ Wie bereits in den vergangenen Jahren, spendierten die Schülerinnen und Schüler der NMS St. Stefan auch dieses Jahr wieder Weihnachtspakete für Kinder im rumänischen Arad. Im Vorjahr beteiligten sich auch die MitarbeiterInnen der Fa. Great Lengths an dieser Aktion. Heuer engagierte sich wiederum das Team des Kindergartens Zerlach dafür, mit ihren Paketen speziell den Kindern eines Kindergartens in Arad eine Weihnachtsfreude zu bereiten. An dieser Stelle möchte ich besonders unserem Geistl. Rat Franz Sammer ein herzliches Danke für seinen unermüdlichen Einsatz in den vergangenen Jahren aussprechen. Ihm war besonders auch das „Haus der Hoffnung“, ein Waisenhaus in Arad, ein großes Anliegen. Frau Valerie Ertl aus Ebersdorf, welche dieses Waisenhaus ins Leben gerufen hat und sich unter großen persönlichen Opfern für den finanziellen Aufwand dieser privaten Einrichtung sorgt, bräuchte auch weiterhin jene Unterstützung, die sie durch Herrn Sammer erfahren hat. Ich denke, dass es nun an der Zeit ist, sein Engagement für die Benachteiligten dieser Welt in einer Weise zu würdigen, indem wir versuchen, diese Anliegen fortzuführen. In diesem Sinne bitte ich darum, wohlmeinende finanzielle Zuwendungen für das Haus der Hoffnung in der Pfarrkanzlei oder bei mir persönlich abzugeben. Ich werde diese dann vor Weihnachten im Namen von Herrn Sammer an Frau Ertl übergeben. Vergelt‘s Gott! Manfred Url Schon in den vergangenen Jahren wurden fleißig Pakete gesammelt Die Übergabe der Pakete an Frau Ertl im Vorjahr Firmvorbereitung in der Pfarre St. Stefan/R. 41 Jugendliche machen sich gemeinsam mit den FirmbegleiterInnen auf den Weg, ihre Kirche zu entdecken und ihren Glauben zu vertiefen. In Gruppenstunden und diversen Aktionen soll den Jugendlichen ein Einblick in ihre Pfarre ermöglicht werden. Sie haben die Gelegenheit bei verschiedenen Aktionen der Pfarre und Arbeitskreise teilzunehmen, so soll ihnen ein buntes Bild ihrer Pfarre aufgezeigt werden. Natürlich bitte ich auch alle PfarrbewohnerInnen, diese jungen Menschen im Gebet zu begleiten und mitzuhelfen, dass die Jugendlichen ihren Platz in der Pfarre finden mögen. Mit dem Vorstellgottesdienst am 19. November beginnt die Vorbereitung auf das Heilige Sakrament der Firmung, das von Monsignore Franz Neumüller am Samstag, 02. Juni 2018 gespendet wird. Bei Fragen stehe ich Ihnen gern zur Verfügung. Pastoralassistent Christian Schenk 0676/87426672 7 Pfarrblatt St. Stefan im Rosental

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