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Maerz2018

Liebe Pfarrbewohner! In

Liebe Pfarrbewohner! In einem alten Gebet heißt es: “Herr, erneuere deine Kirche und fange bei mir an!” In der Fastenzeit werden wir immer wieder aufgerufen, unser Leben neu zu ordnen. Dieses Gebet zeigt ganz deutlich, dass jeder Einzelne gefragt ist, etwas beizutragen, um die Gemeinschaft der Kirche zu erneuern. Im täglichen Leben herrscht oft nur die Kritik am anderen; jeder scheint es besser zu wissen, wer sich wie erneuern oder ändern sollte. Der hl. Apostel Paulus vergleicht die Kirche mit dem menschlichen Leib: “Ihr aber seid der Leib Christi und jeder Einzelne ist ein Glied an ihm.” (1 Kor 12,27) In unserem menschlichen Körper fühlen wir uns dann wohl, wenn alle Glieder gesund sind. Ebenso verhält es sich mit der Kirche als Leib Christi: Jeder einzelne Christ und jede Christin ist wichtig! Jesus Christus ist das Haupt der Kirche, wir sind die Glieder. Die Gemeinschaft der Kirche kann in unseren Pfarren nur ein starkes Zeugnis für Jesus Christus ablegen, wenn wir alle unsere Verbindung zu unserem Haupt Christus aufrecht halten und immer wieder erneuern. Die Fastenzeit greift dieses Anliegen geistlicher Erneuerung der Kirche jedes Jahr auf. Wirkliche Erneuerung passiert aus dem Glauben an einen liebenden Gott. Jeder Einzelne von uns ist gefragt! In den 40 Tagen der österlichen Bußzeit sollen wir ganz konkrete Schritte der Erneuerung setzen. Wenn viele einzelne Christinnen und Christen diese Schritte der persönlichen Erneuerung gehen, kann die gesamte Kirche in unserem Land einen neuen Aufbruch erfahren. Dabei können wir vor allem von den Christen ärmerer Länder lernen. Sich weniger anhängen an materielle Dinge hilft uns dabei. Vor zwei Jahren wurde Mutter Teresa von Kalkutta heiliggesprochen. Auf die Frage, was in der Kirche besser werden sollte, antwortete sie auf Englisch ganz einfach: “I and you” – also: “Ich und du”. Eine gesegnete Zeit wünscht Ihnen Jahresrückblick 2017 In Klammer die Zahlen von 2016 Im Jahre 2017 wurden in unserer Pfarre 31 (30) Kinder getauft: 10 (16) Mädchen und 21 (14) Knaben. 4 (5) Kinder haben ihren Wohnsitz außerhalb von St. Stefan i.R. 5 (7) Kinder aus unserer Pfarre wurden auswärts getauft. Kirchlich getraut wurden 7 (8) Paare. Im Jahre 2017 sind 30 (43) Personen aus unserer Pfarre verstorben. Die älteste Frau erreichte ein Alter von 95 (96) Jahren, der älteste Mann erreichte ein Alter von 98 (96) Jahren. Zur Erstkommunion kamen 44 (29) Kinder. Das Sakrament der Firmung haben 31 (44) Jugendliche aus unserer Pfarre empfangen. Aus der röm.-kath. Kirche sind 15 (19) Personen ausgetreten. Niemand (3) ist zur röm.-kath. Kirche konvertiert. In der Pfarre verblieb ein Opfergeld von € 20.001,54 (€ 19.967,55). Für die Pfarrcaritas wurden € 3.204,02 (€ 3.089,53) gespendet. Für das Pfarrzentrum wurden € 2.474,00 (€ 1.487,10) gespendet. Für die Kirchenheizung wurden € 2.816,90 gespendet. Sammlungen 2017 2016 Dreikönigsaktion € 16.527,81 € 16.382,40 Für die Mission € 1.653,14 € 1.113,19 Familienfasttag € 2.425,54 € 2.657,18 Christophorusopfer € 1.822,59 € 2.489,10 Sei so Frei – KMB € 2.528,91 € 2.631,28 Caritas € 6.701,36 € 6.722,27 Erntegabensammlung € 7.720,40 € 6.640,74 € 38.873,66 € 41.921,75 Für die vielen Spenden, sei es für die Armen oder für die Pfarrkirche, sei Ihnen ein herzliches Vergelt‘s Gott gesagt. BEGEGNUNG 2

Was würdest du morgen zurücklassen? Diese Frage ruft unterschiedliche Perspektiven hervor: Ist jenes Morgen gemeint, welches nach dem Lebensabend kommt? Oder jenes, wenn ich mich entschließe, zu einer Weltreise aufzubrechen? Deutlich wird nach dem Morgen gefragt, an dem etwas zurückgelassen werden muss. Trennung. Verlust. Loslassen. Morgen beginnt auch die Fastenzeit: Was muss ich zurücklassen, um Ostern zu feiern? Laster, Schoko, schlechte Angewohnheiten? Der Blick ist auf den Ostermorgen gerichtet. Das Zurücklassen mündet in eine neue Lebendigkeit und Freiheit. Lebendigkeit Die 40-tägige Fastenzeit bildet die Brücke vom Zurücklassen hin zur Freiheit. Die christliche Tradition des Fastens kennt einen ganzheitlichen Ansatz als Übungsweg, der zu einem Mehr an Lebendigkeit führt. Fasten meint den Verzicht auf Genussmittel und kulinarische Einschränkung, um den Körper bei seiner Reinigung zu unterstützen. Gleichzeitig wird dadurch eine innere Freiheit zu Lebensmitteln eingeübt. Was muss ich zurücklassen, damit mein Leib lebendiger wird? Befreites Leben Eng verbunden mit Fasten ist das Gebet: Sich selbst in der Beziehung zu Gott zur Sprache zu bringen, und sich herausfordern zu lassen von der Heiligen Schrift. Vielleicht beginnt erst die Suche nach dem, den wir Gott nennen und auch nach Sinn und Ziel eigenen Lebens: Wozu bin ich da? Was muss ich zurücklassen, um befreit zu leben? Miteinander leben Gleichzeitig sensibilisiert das Fasten für Ungerechtigkeiten. Mit dem Begriff „Almosen“ wird ausgesagt: Was kann ich meinen Mitmenschen Gutes tun? Worin besteht mein Beitrag für soziale Gerechtigkeit? – Was muss ich zurücklassen, damit es gerechter wird? Veränderungen passieren im Heute. Fastenzeit ist Jetzt-Zeit und bietet die Chance hin zu einem Mehr an Lebendigkeit: Was muss ich heute zurücklassen, um morgen lebendig zu sein? Sabine Petritsch. (Artikelbörse der Diözese Graz-Seckau) Gebet der Vereinten Nationen Unsere Erde ist nur ein kleines Gestirn im großen Weltall. An uns liegt es, daraus einen Planeten zu machen, dessen Geschöpfe nicht von Kriegen gepeinigt werden, nicht von Hunger und Furcht gequält, nicht getrennt werden, nach Volksgruppe, Hautfarbe, Religion oder Weltanschauung. Gib uns den Mut und die Voraussicht, schon heute mit diesem Werk zu beginnen, damit unsere Kinder und Kindeskinder einst mit Stolz den Namen Mensch tragen. Dieses Gebet wurde von Stephen Benét 1942 anlässlich der Deklaration der Vereinten Nationen verfasst. Osterkommunion Am Mittwoch, 7. März, besteht für alle älteren und kranken Menschen die Möglichkeit, die Osterkommunion zu empfangen. Anmeldung bitte bis spätestens Freitag, 2. März in der Pfarrkanzlei (8329). 3 Pfarrblatt St. Stefan im Rosental

20 Jahre Stiftung „Bom-Conselho- Kirchhellen – die Liebe siegt“
diesem Heft - Arbeitskreis Geistlicher Gemeinschaften im Bistum Trier
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Pfarrblatt November 2012 - Februar 2013 - Pfarre Berndorf-St. Veit
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