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Wann & Wo 04.03.2018

14 Sonntag, 4. März

14 Sonntag, 4. März 2018 WANN & WO W&W hilft für die WANN & WO-Patenkinder Das Esslern-Camp in Graz war ein Erfolg! „In der Grazer Klinik haben wir gelernt, wie wir Ella das Schlucken beibringen können“, erzählt Mama Claudia. „Darum ist es uns auch so wichtig, dass wir da dran bleiben und auch weiter trainieren. Denn unser Ziel ist es, dass Ella irgendwann selbstständig essen kann und nicht mehr über die Sondennahrung ernährt werden muss. Das wäre der Hammer!“ „Ellas Entwicklung ist enorm!“ 3Facts über das Esslern-Training „NoTube“ Unterstützung 1 Nach dem Esslern-Camp in der Grazer Klinik stehen der Familie ein Team aus Ärzten, Therapeuten und Psychologen zur Seite, die täglich über das Netcoaching-Programm „NoTube“ darüber informiert werden, was Ella gegessen hat und wie weiter verfahren wird. Momentan wird ihr mit einer Spritze die Nahrung in den Mund eingeführt, aber manchmal klappt es auch mit dem Löffel. Preis und Dauer 2 Für die Dauer von 12 Monaten wird die Familie noch ärztlich unterstützt. Die Kosten dafür belaufen sich auf 4240 Euro – eine große Summe, welche die Familie selber nicht aufbringen kann. Das große Ziel 3 Ziel des Esslern-Trainings ist es, dass Ella schlucken lernt und irgendwann die empfohlene Tagesmenge von 2000 Milliliter Nahrung über den Mund zu sich nehmen kann und nicht mehr über die Magensonde ernährt werden muss. Ein großer Schritt für die ganze Familie: Ella macht eine super Entwicklung beim Gehen. In der Grazer Klinik wurden die Kinder spielerisch an die Nahrung herangeführt. Mit einer Spritze wird das Essen in den Mund eingeführt, damit Ella schlucken lernt. Patenkind Ella (4) macht tolle Fortschritte beim Laufen und lernt auch essen – dafür braucht sie die Hilfe der WANN & WO-Leser. „Vor knapp einem Jahr sagten uns die Ärzte noch, Ella würde nie laufen lernen“, erzählt Mama Claudia. Doch durch eine selbst angeschaffte Vibrationsplatte und ganz viel Training zu Hause schafften sie das Unvorstellbare: Das kleine Mädchen lernt laufen – und das klappt schon gut. „Es tut sich ganz viel“ Vergangenes Jahr war die Familie drei Wochen lang in der Grazer Klinik untergebracht, um am Esslern-Camp teilzunehmen. „Dort wurde den Kindern spielerisch die Nahrung näher gebracht, um endlich von der Sondennahrung weg zu kommen. Wir sind so froh, dass uns die WANN & WO-Leser das ermöglicht haben“, erklärt Claudia. Seit einem halben Jahr wird die Familie über das Netcoaching-Programm „NoTube“ von den Ärzten unterstützt. „Wir stehen im täglichen Kontakt und müssen dem Grazer Team Bericht abgeben, was und wie viel sie gegessen hat. Die Ärzte geben uns dann Tipps, wie wir weitermachen sollen“, so die Mama. Doch das Programm kostet sehr viel Geld. „Wir sehen an unserer Tochter, dass sich was verändert. Das motiviert uns, weiterzumachen. Wir führen ihr mit einer Spritze Nahrung in den Mund ein, die sie dann schlucken muss. Auch das Essen mit einem Löffel klappt zeitweise – aber es tut sich ganz viel“, freut sich Claudia und meint abschließend: „Unser großes Ziel ist es, dass sie irgendwann auf dem Pausenhof ihre Jause selber durch eine Flasche zu sich nehmen kann – das wäre der Hammer!“ INFOS MARION HUBER marion.huber@wannundwo.at WANN & WO hiflt Spendenkonto: Volksbank Vorarlberg Verwendungszweck: Ella IBAN: AT314571000100439659 BIC: VOVBAT2B

WANN & WO Sonntag, 4. März 2018 15 Story „Mangelndes Verhältnis der Tragweite“ Philipp Dünser, ifs: „Solche Fälle sind sehr selten. Kinder und Jugendliche, die bei so etwas mitmachen, können sehr unterschiedliche Gründe dafür haben, die immer individuell zu betrachten sind. Neben dem Gruppenzwang können etwa folgende Motive eine Rolle spielen: Bedürfnis gesehen zu werden, soziales Ansehen in der Peergroup, innerund außerfamiliäre Konflikte oder mangelndes Verständnis der Tragweite.“ 3Tipps des Bundeskriminalamts für abgängige Personen Wann gilt eine Person als abgängig? 1 In der Regel wird eine Person, die ihrem gewohnten Umfeld fernbleibt, von Angehörigen bei der örtlich zuständigen Polizei als abgängig gemeldet. Dabei spielt die Dauer der Abgängigkeit keine Rolle! Die Polizei leitet eine Fahndung bei Minderjährigen ein, wenn ein Ersuchen eines berechtigten Elternteils vorliegt. Was unternimmt die Polizei? 2 Grundsätzlich erfolgt die Bearbeitung durch die örtlich zuständige PI. Abhängig von den Umständen werden die Fahndungsmaßnahmen auch von den Landeskriminalämtern durchgeführt. Die Angaben der anzeigenden Person dienen für die erste Beurteilung der Situation. Dabei ist jeder Hinweis wichtig! Wird eine Person unter 18 Jahren als abgängig gemeldet, setzt die Polizei in jedem Fall – auch ohne spezielle Gefährdungslage – die ersten Schritte, sofern ein Ersuchen eines berechtigten Elternteils vorliegt. Internationale Fahndung? 3 In Fällen, bei denen sich die abgängige Person im Ausland aufhalten könnte, wird auch das Bundeskriminalamt tätig: Die Fahndungsoder Auskunftsersuchen werden an andere Staaten weitergeleitet und erforderlichenfalls wird eine weltweite Fahndung veranlasst. Ende Jänner verschwanden vier Jugendliche in Bregenz, die zwei Tage später wieder wohlbehalten zuhause waren. Die Polizei erwähnte dabei eine mögliche Wette und gab diese Bilder zur Fahndung frei. Fotos: handout/Polizei, handout/privat „Eltern machen sich große Sorgen!“ Eine gefährliche Wette kursiert derzeit auf Social Media, die auch in Vorarlberg der Auslöser für das Verschwinden von Minderjährigen sein könnte. W&W sprach mit Experten. LISA PURIN lisa.purin@wannundwo.at Grund dafür könnte die „48-Stunden-Challenge“ sein. Bei der Challenge geht es darum, dass man sich für 48 Stunden „unsichtbar“ machen soll – eine Aktion, die sehr gefährlich ist und für die Angehörigen eine enorme Belastung darstellt. Es fällt auf: Immer wieder werden auch junge Vorarlberger in sozialen Medien gesucht! Im Vorarlberger Kinderdorf waren Ende Jänner vier minderjährige Personen für zwei Tage abgängig. Auf die Frage, ob es sich um die „48-Stunden- Challenge“ gehandelt habe, gab das Vorarlberger Kinderdorf die Auskunft, dass es unter anderem ein Thema gewesen sei. WANN & WO sprach mit Verena Dörler vom Vorarlberger Kinderdorf: „Die digitale Mediennutzung und V. Dörler soziale Netzwerke spielen generell im Leben von Kindern eine bedeutende Rolle und die Auswirkungen erreichen natürlich auch unsere Kinder. Sie möchten frei und unabhängig sein und ihr Leben autonom gestalten. Dies bedeutet intensive Diskussionen und in diesen zeigen sich die Positionen der Jugendlichen. In der Regel entwickeln sich Autono- miebestrebungen nicht von heute auf morgen und somit ist es bei manchen Kindern nicht unerwartet, wenn sie abends nicht nach Hause kommen“, erklärt Dörler. Dass so eine Aktion aber große Ängste und Sorge hervorrufen kann, ist ihr bekannt. „Beängstigend wird es vor allem dann, wenn Jugendliche gegen alle Systeme und die damit verbundenen Beziehungen kämpfen und auch Einzelne keinen Zugang mehr haben, weder in der Schule, im Verein, bei den Eltern und auch nicht bei uns.“ Mit Fachleuten sprechen „Wenn Eltern Zweifel haben, wie sie die Situation einschätzen sollen und Unterstützung im Umgang damit möchten, ist es sinnvoll sich mit Fachleuten in Verbindung zu 3 Statements – „48-Stunden-Challenge“ Julian, 18, Lauterach: „Aus Sicht der Eltern ist die Sache alles andere als lustig. Wenn die Kinder ohne Vorwarnung für 48 Stunden verschwinden, machen sie sich sicher große Sorgen. Ich denke, dass dies bei Jugendlichen eher eine Kurzschlussreaktion ist.“ Michelle, 16, Au: „Ich finde die Aktion nicht gut. Wenn wirklich einmal etwas passiert, wäre das furchtbar. Ich denke, die Kinder verstehen nicht wirklich, was sie ihren Familien, Freunden und Bekannten durch das Verschwinden antun.“ setzen. Dafür bieten auch wir vom ifs Hilfestellungen an“, so Philip Dünser vom ifs. Laut Verena Dörler sind es für die Kinder, die nicht wissen wo ihre Kollegen sind oder ob etwas passiert ist, unterschiedliche Aspekte, die sie beschäftigen. „Einerseits sind sie in großer Sorge um die Kollegen, andererseits fühlen sie sich von der Peergroup ausgeschlossen, die durch solche Mutproben versucht, die Erwachsenen in Machtkämpfe zu verstricken. Sie erleben die Unruhe und die Präsenz der Polizei. Wir arbeiten eng mit dem Kinder- und Jugendanwalt zusammen und schätzen die Kooperation mit der Polizei. So versuchen wir, Maßnahmen zu setzen“, erzählt Dörler. Oft sind sich die Kinder und Jugendlichen der Tragweite einer solchen Aktion nicht bewusst. Christina, 22, Lustena: „Die Challenge ist einfach nur blöd. Die Eltern machen sich Sorgen, wissen nicht, wo die Kinder sind. Wenn meine Nichte auf einmal verschwinden würde, weil sie es lustig findet, würde ich mir auch große Sorgen machen.“

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