Jahresbericht_2016

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Jahresbericht 2016


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Inhaltsverzeichnis

Otto Wertli, Verwaltungsratspräsident Seite 04

Reto Schaffer, Geschäftsführer Seite 06

Revisionsbericht Seite 08

Organigramm Seite 10

Bilanz und Betriebsrechnung Seite 12

Christina Fahr, FSI, verabschiedet sich Seite 14

Andrea Amann, Leiterin Finanz- und Rechnungswesen Seite 18

Standorte Seite 19

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5 JAHRE

TRINAMO AG -

RÜCKBLICK

UND

AUSBLICK

DREI SOZIALUNTERNEHMEN

SCHLIESSEN SICH ZU EINEM

DYNAMISCHEN BETRIEB

ZUSAMMEN –

DAS ERGIBT TRINAMO AG.

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Im November 2011 gründeten

der Verein Stollenwerkstatt

Aarau SWA und der Verein Wiedereingliederung

von Arbeitslosen

Fricktal WivA in Möhlin

(damals bekannt unter dem Namen

«Storchenstrasse») zusammen

mit der Stiftung Pegasus

die TRINAMO AG, ebenfalls als

Non-Profit Unternehmen. Zuvor

schon hatten diese drei Betriebe

kooperiert und wurden

durch den gleichen Geschäftsführer

geleitet. Ab 1. Januar

2012 überführten sie alle ihre

operativen Tätigkeiten in die

TRINAMO AG und brachten ihr

Vermögen in diese Firma ein.

Am 7. April 2017 können wir das

Jubiläum «5 Jahre TRINAMO

AG» im Beisein von Regierungsrat

Dr. Urs Hofmann, feiern.

Es war eine gute Basis auf welcher

die neue Firma aufbauen

konnte. TRINAMO AG nutzte

diese günstige Ausgangslage,

bereinigte und ergänzte stetig

das Portfolio ihrer Aktivitäten,

implementierte sich an neuen

Standorten und in passenden

Geschäftsfeldern.

Im Berichtsjahr 2016 galt es, unsere

Werkstätten und Betriebe

weiterzuentwickeln. Dies betraf

insbesondere für den im Vorjahr

gestarteten Restaurationsbetrieb

«Joe Pepper» im Zentrum

Salmenpark in Rheinfelden

und das Wohnheim «Haus am

Gartenweg» in Rombach/Küttigen.

Mit dem begonnenen Umbau

an der Wässermattstrasse 1

wurden bessere Voraussetzungen

für die Teilnehmenden im

SEMO (semestre de motivation,

ein Brückenangebot zwischen

Volksschule und Berufsbildung)

geschaffen. Neue Projekte wurden

geprüft und wieder fallengelassen

oder befinden sich im

Aufbau. Dazu zählen wir einen

Gastrobetrieb in Lenzburg und

ein Haus in Rombach/Küttigen

an der Stadtgrenze von Aarau.

Es sind dies Betriebe wo Möglichkeiten

zum Erwerb von Arbeits-

und Berufserfahrung in

verschiedenen Sparten für viele

Personen geschaffen werden

und wo wir Möglichkeiten von

Synergien sehen, welche wir

nutzen wollen.

Bei allen unseren Projekten

geht es darum, mit unseren

Programmen und Tätigkeiten

Menschen in die Arbeitswelt zu

integrieren oder wiedereinzugliedern.

Dazu bedarf es geeigneter

Werkstätten und Betriebe

nah am sogenannten ersten

Arbeitsmarkt und passenden

Arbeitsplätze. Nur so können

die Teilnehmer und Teilnehmerinnen

in den verschiedenen

Programmen jene Fähigkeiten

und Fertigkeiten erwerben oder

stärken, welche in der Arbeitswelt

gefragt sind. Dazu gehört

auch die soziale Integration,

wozu die regelmässige berufliche

Tätigkeit wesentlich beitragen

kann.

Das Umfeld, auch für unseren

Auftrag, ist in stetiger Entwicklung.

Die zuweisenden Stellen

und Ämter sind an die Gesetzgebung

und die finanziellen

Ressourcen gebunden, haben

sich in ihrer Ausrichtung den

Entwicklungen von Wirtschaft

und Arbeitsmarkt anzupassen.

Mit guten Leistungen und vielseitigen

Tätigkeitsfeldern erbringt

die TRINAMO AG ihren

Beitrag der beruflichen und sozialen

Integration.

Im Namen des Verwaltungsrates

danke ich allen Partnern

aus Kanton, Gemeinden und

privaten Betrieben für die Zusammenarbeit.

Ich danke auch

unseren festangestellten Mitarbeitenden

für ihr engagiertes

Mitwirken. Dieser Dank

geht ganz speziell auch an die

Geschäftsleitung und den Geschäftsführer

Reto Schaffer. Sie

tragen die Dynamik mit, welche

wir mit unserem Firmennamen

etwas versteckt implizieren.

Den Teilnehmenden in unseren

Projekten wünsche ich viel Erfolg

auf ihrem beruflichen Weg.

Otto WERTLI

Verwaltungsratspräsident

TRINAMO AG

5


EIN

GELUNGEN

Aarau

5 Jahre TRINAMO AG. Ende letzten

Jahres durften wir auf die

ersten fünf Jahre erfolgreichen

Betriebs zurückschauen. Das

freut den Verwaltungsrat und

die ganze Belegschaft ausserordentlich!

Wir haben uns in diesem Jahr

vertieft mit dem Thema Industrie

4.0 auseinandergesetzt. Was

bedeutet diese Entwicklung in

den kommenden Jahren für den

2. Arbeitsmarkt? Wie können

wir die uns zugewiesenen Menschen

innerhalb unserer Programme

auf diese grosse «Veränderungszeit»

mitnehmen?

Interessante Ideen eröffneten

sich bereits in unserem Alltag.

So arbeiten wir heute zum Beispiel

an einem Softwareprogramm,

welches uns bei der

Mitarbeiter- und Aushilfsplanung

sowie der Betreuung von

Hotel- und Lightcare-Gästen

behilflich sein soll. Ein wichtiger

Teil davon ist eine Stundenplan-

Plattform auf die alle «Keyplayers»

zugreifen können.

Das SEMO, Programm für Jugendliche,

hat im letzten Jahr

stark zugenommen. In einer unserer

Liegenschaften hatten wir

noch räumliche Ressourcen und

durften mit dem SEMO-Umbau

beginnen. Wir freuen uns sehr,

im Sommer 2017 die neuen

Räumlichkeiten einweihen zu

dürfen.

Rombach

Nun haben wir das erste volle

Geschäftsjahr des Betriebes

«Haus am Gartenweg», ein betreutes

Wohnheim mit Lightcare-Unterstützung,

hinter uns.

Wir sind sehr zufrieden mit dem

bisher Erreichten. Dazu haben

wir im letzten Dezember mit

konstruktiven Verhandlungen

die Übernahme des Hotel Basilea

begonnen.

Wohlen/Freiamt

An diesem Standort hatten wir

2016 eine ausgezeichnete Auslastung

von Programmteilnehmenden.

Sogar das Restaurant

Badi-Bünzmatt lief trotz anfänglichen

Wetterschwierigkeiten

6


ES JAHR

höchst erfreulich. Dem langen,

bis in den Herbst hereinwirkenden

Sommerwetter sei Dank.

Fricktal

In Rheinfelden konnten wir unser

erstes Betriebsjahr vom Bistro

«Joe Pepper» realisieren.

Die Umsätze sind noch nicht so

berauschend. Darum versuchen

wir, die Gäste aus der Region jeden

Tag mit hervorragenden Küchenleistungen

zu überzeugen.

Unsere grossen Anstrengungen

zeigen erste Wirkungen.

Baden/Wettingen

Die Gastro- und Textilbetriebe

in Baden und Wettingen zeigen

eine gute Entwicklung.

Lenzburg

Planerisch beschäftigte uns das

Hotel Barracuda bereits 2016

nachhaltig. Das Resultat lässt

sich, zumindest auf dem Papier,

sehen. Wir sind überzeugt, dass

Mitte 2017 ein wundervolles

Objekt erschaffen wird. Hoffentlich

wird dieses Hotel auch von

der Bevölkerung entsprechend

euphorisch begrüsst.

Allgemeines

Die Zusammenarbeit mit der

IV, dem BKS, dem KSD, den Gemeinden,

dem Migrationsamt

und dem RAV war wie immer

sehr angenehm. Auch die Zusammenarbeit

mit unseren Teilnehmenden

und Klienten war

höchst erfreulich. Ihnen allen

gebührt grosser Dank. Ebenfalls

bedanke ich mich beim Verwaltungsrat

und bei unseren Mitarbeitenden.

Sie haben mit ihrem

enormen Einsatz auch 2016

wieder Grosses erwirkt. Wir

bleiben im Flow.

Reto SCHAFFER

Geschäftsführer

TRINAMO AG

7


8

Revisionsbericht


Revisionsbericht

9


anigramm

Organigramm

ORGANIGRAMM

HR

Yvonne Hammer

FRW

Andrea Amann

Reto S

Geschäft

Reto Sc

Geschäft

FSI

Christina Fahr

HR

FRW

Yvonne Hammer Andrea Amann

Arbeit

und Produktion

Reto Schaffer

Bus im Park

FSI

Freizeittreff

Christina Fahr

Arbeit

und Produktion

Reto Schaffer

Bus im Park

Freizeittreff

FSI

Fachstelle für Soziales und Integration

Bildung +

Bewerbung

SEMO level5

Hanna M. Schmitz

interne Werkstätten

Katharina Dehning

interne Betriebe

IV Massnahmen

FSI

Fachstelle für Soziales und Integration

GAP

MIKA

Bildung +

Bewerbung

Asyl

PvB

SEMO level5

Hanna M. Schmitz

MIKA

KV Back-Office

Dienstleistungen

interne Werkstätten

Katharina Dehning

Elektromontage

Grafik & Web

Grün+Stark

Roter Turm

Cave du Luc

Textilzone

Wettingen

interne Betriebe

Textilzone

Baden

IV Massnahmen

MIKA

AMM-PvB

PvB

SUVA

Ausgesteuerte

KV Back-Office

Grafik & Web Roter Turm

Dienstleistungen Konfektionierung/ Produkte, Verkauf, Take Away

Montage Marketing, Medien Mojo

Textilzone

Wettingen Textilzone

Aarau

GAP

Asyl

also!

MIKA

BDW

Elektromontage Grün+Stark

Näherei Solarpanel

Cave du Luc

Cantina

Textilzone

Baden

AMM-PvB

SUVA

Ausgesteuerte

Konfektionierung/ Hausräumung/ Produkte, Verkauf,

Montage Transporte Marketing, Medien

Take Away Spule 1

Mojo Bistro & Take Away

Textilzone

Aarau

also!

BDW

Näherei

Schreinerei

Solarpanel

Barracuda

Cantina

Hotel - Brasserie

Facilitymanagement

Hausräumung/

Transporte

Schreinerei

Facilitymanagement

Hotel Ascott

Hotel Ascott

Spule 1

Bistro & Take Away

Nahrungsmittelfertigung

Barracuda

Hotel - Brasserie

Nahrungsmittelfertigung

Intake/Beratung/Coaching/Bildung

interne Werkstätten

interne Betriebe

SEMO level5

Wohnen

Geschäftsführung

Geschäftsleitung/Bereiche

Intake/Beratung/Coaching/Bildung

10

interne Werkstätten


chaffer

sführer

haffer

sführer

ICT, IBS, LID

Andy Scherer

QM, SIBE

Isabel Buck

ICT, IBS, LID

Andy Scherer

Wohnbereich

QM, SIBE

Isabel Buck

Wohlen

Claire

Hungerbühler

Möhlin/Rheinfelden

Markus Kaiser

Wohnbereich

Wohlen

Claire

Hungerbühler

Möhlin/Rheinfelden

Markus Kaiser

Haus am

Gartenweg

Christoph Meier

FSI

Arbeit und

Produktion

Badi Wohlen

FSI

Arbeit und

Produktion 1

REZ

Velostation

Voilà

Bistro

IV Massnahmen Grün+Stark

IV Massnahmen

ring 25

Haus am

Arbeit und

Gartenweg

FSI

Badi Wohlen

Produktion

Christoph Meier

Kantine

GAP Facilitymanagement

GAP

Oerlikon Metco

Metall/

Schlosserei

FSI

Facilitymanagement

Joe Pepper

Arbeit und

Produktion 1

Bata Clubhaus

REZ

Velostation

bikes2go

IV Massnahmen Grün+Stark

Näherei

AMM-PvB

Wäscherei

Bistro

ring 25

also!

IV Massnahmen

Verschiedenes,

Externe Aufträge

Metall/

Schlosserei

Joe Pepper

Voilà

Elektro-Recycling

also!

GAPKonfektionierung/

Facilitymanagement

Montage

Kantine

Oerlikon Metco MIKA

GAP

Facilitymanagement

Bata Clubhaus

bikes2go

MIKA

Schreinerei Näherei

AMM-PvB

Wäscherei

Asyl

also!

Verschiedenes,

Externe Aufträge

Elektro-Recycling

also!

Glas/Leder Konfektionierung/

Montage

MIKA

MIKA

Schreinerei

Asyl

Glas/Leder

Legende:

also!: Angebot und Leistung für Sozialhilfeempfangende

ICT:

AMM-PvB: Arbeitsmarktliche Massnahmen / Programm

vorübergehende Beschäftigung

IV/PoA:

LID:

BDW: Bewerbungsdossierwerkstatt

REZ:

FRW: Finanz und Rechnungswesen

SEMO:

FSI: Fachstelle für Soziales und Integration

GAP: geschützte Arbeitsplätze

SIBE:

HR: Legende: Human Resources

QM:

IBS: also!: Interne Betriebssicherheit

Angebot und Leistung für Sozialhilfeempfangende

AMM-PvB: Arbeitsmarktliche Massnahmen / Programm

vorübergehende Beschäftigung

BDW:

Bewerbungsdossierwerkstatt

Informationstechnik

IV-Massnahmen/Potentialabklärungen

Liegenschaftsdienst

Recycling- und Entsorgungszentrum

Motivationssemester für SchulabgängerInnen ohne

Lehrstelle, Jugendliche mit abgebrochener Lehre

Sicherheitsbeauftragter

Qualitätsmanagement

ICT: Informationstechnik Stand: 05.2017

IV/PoA: IV-Massnahmen/Potentialabklärunge

LID:

REZ:

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Liegenschaftsdienst

Recycling- und Entsorgungszentrum


Auszug aus dem Revisionsbericht

Bilanz

31.12.2016 31.12.2015

Flüssige Mittel 1‘731‘587 1‘280‘343W

Forderungen aus Lieferungen und Leistungen

gegenüber Dritten 344‘186 347‘815

gegenüber Gemeinden und Staat 2‘335‘104 2‘336‘127

gegenüber nahestehenden Organisationen / Personen 0 1‘000

Übrige Forderungen

gegenüber Dritten 95‘854 97‘709

Vorräte 109‘800 93‘200

Aktive Rechnungsabgrenzungen 46‘232 23‘866

Umlaufvermögen 4‘662‘765 4‘180‘060

Sachanlagen

Mobile Sachanlagen 1‘334‘871 1‘489‘911

Immobile Sachanlagen 14‘011‘895 14‘253‘872

Anlagevermögen 15‘346‘766 15‘743‘783

AKTIVEN 20‘009‘530 19‘923‘843

Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen

gegenüber Dritten 581‘401 737‘500

Kurzfristige verzinsliche Verbindlichkeiten 633‘000 684‘500

Übrige kurzfristige Verbindlichkeiten

gegenüber Dritten 384‘082 412‘519

Passive Rechnungsabgrenzungen 1‘937‘806 1‘911‘600

Kurzfristiges Fremdkapital 3‘536‘288 3‘746‘119

Langfristige verzinsliche Verbindlichkeiten

langfristige Darlehen 250‘000 513‘000

Hypotheken 8‘612‘000 9‘032‘000

Langfristiges Fremdkapital 8‘862‘000 9‘545‘000

Zweckgebundene Fonds 25‘333 29‘333

Rücklagenfonds BKS -343‘900 -92‘971

Fondskapital ( zweckgebundene Fonds ) -318‘567 -63‘638

Total Fremd- und Fondskapital 12‘079‘721 13‘227‘481

Grundkapital 4‘967‘024 4‘967‘024

Gebundenes Kapital 463‘700 232‘900

Freies Kapital 2‘499‘085 1‘496‘438

Organisationskapital 7‘929‘809 6‘696‘36

PASSIVEN 20‘009‘530 19‘923‘843

Die gesamte Jahresrechnung nach Swiss GAAP FER kann eingesehen werden.

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Auszug aus dem Revisionsbericht

Betriebsrechnung

2016 2015

Dienstleistungen im Auftrag der öffentlichen Hand und der IV 12‘289‘154 11‘028‘499

Erträge aus Lieferungen u. Leistungen 6‘293‘379 6‘028‘862

Andere betriebliche Erträge 27‘052 88‘525

Spenden und weitere Beiträge 57‘168 637‘217

Ertrag 18‘666‘753 17‘783‘103

Personalaufwand 10‘112‘465 9‘879‘223

Materialaufwand 2‘159‘939 1‘962‘854

Reise- und Repräsentationsspesen 4‘402 4‘317

Aufwand für Unterhalt und Reparaturen 403‘072 408‘250

Sachaufwand 2‘622‘054 2‘457‘488

Abschreibungen Anlagevermögen 527‘602 418‘155

Projektaufwand 15‘829‘534 15‘130‘287

Administrativer Aufwand 2‘359‘567 2‘262‘145

Aufwand für die Leistungserbringung 18‘189‘101 17‘392‘432

Betriebsergebnis 477‘652 390‘671

Finanzertrag 35 54

Finanzaufwand -35‘158 -28‘769

Finanzergebnis -35‘123 -28‘715

Liegenschaftsrechnung ( netto ) 529‘799 436‘973

Ausserordentliche und betriebsfremde Aufwendungen -8‘048 -19‘943

Ausserordentliche und betriebsfremde Erträge 14‘238 5‘607

Übriges Ergebnis 535‘989 422‘637

Ergebnis vor Veränderung des Fondskapitals 978‘518 784‘593

Entnahme aus zweckgebundenen Fonds 4‘000 7‘000

Zuweisung in zweckgebundene Fonds 0 -571‘020

Ergebnis aus zweckgebundenen Fonds -4‘000 -564‘020

Ergebnis vor Zuweisungen an Organisationskapital 982‘518 220‘573

Zuweisung an freies Kapital -1‘002‘647 -496‘807

- davon Zuweisung an Gewinnreserven -39‘000 -13‘200

Entnahme Rücklagefonds BKS 250‘929 234‘034

Entnahme gebundenes Kapital 24‘200 42‘200

Zuweisung an gebundenes Kapital -255‘000 0

Ergebnis nach Zuweisungen an Organisationskapital 0 0

Die gesamte Jahresrechnung nach Swiss GAAP FER kann eingesehen werden.

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ENE

MENE

MUH

UND RAUS

BIST DU…

CHRISTINA FAHR WIRD IN EINIGEN

MONATEN PENSIONIERT. WIR MACHEN

MIT IHR EINEN RÜCK- UND AUSBLICK.

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Interview mit Christina Fahr geführt

von Manuela Suter-Sallenbach

Liebe Christina, wie geht es dir

im Hinblick darauf, dass du die

TRINAMO AG nach einer «halben

Ewigkeit» im August verlassen

wirst?

Es geht mir gut und ich freue

mich auf meine Pensionierung.

Natürlich wird mir nachher

auch einiges fehlen, am Meisten

die Menschen hier. Zudem

werde ich mich auch umstellen

müssen von einem gewohnten

Rhythmus auf einen neuen Tagesrhythmus.

Es schlummern

zwar bereits einige Pläne für die

Zeit danach im Hinterkopf, jedoch

noch nichts Konkretes. Ich

freue mich auf diese Zeit mit all

ihren Veränderungen, auf den

neu gewonnen Freiraum jeden

Tag entscheiden zu dürfen, was

mache ich wann, wie und wo -

das verleiht mir ein Gefühl von

Freiheit.

Du arbeitest in einem sozialen

Betrieb. Möchtest du dich nach

der Pensionierung weiterhin

sozial engagieren?

Auf jeden Fall! Es liegt mir sehr

am Herzen, weiterhin sozial aktiv

zu sein. Wie ein solches Engagement

für mich aussehen

wird weiss ich noch nicht genau.

gekommen war, hatte mich die

ganze Atmosphäre sofort angesprochen.

Das ist bis heute so

geblieben. Da ich immer wieder

vor neue Aufgaben und Herausforderungen

gestellt wurde und

in verschiedenen, abwechslungsreichen

Arbeitsfeldern tätig

sein konnte kam der Wunsch

zu gehen gar nie auf. So konnte

ich quasi den Job wechseln ohne

das Unternehmen in dem ich

mich wohl fühle zu verlassen.

Du hast vor über 20 Jahren soziale

Arbeit studiert. Wie hat

sich deiner Meinung nach die

soziale Arbeit oder der Beruf

als Sozialarbeiterin seither verändert?

Der Beruf als solches hat sich

meiner Meinung nach nicht so

sehr verändert. Innerhalb der

TRINAMO AG konnte ich jedoch

feststellen, dass es weniger Sozialarbeit

braucht als früher.

Nicht weil die Menschen die

von uns betreut werden, weniger

oder andere Probleme haben

als zu Beginn meiner Zeit

in der Stollenwerkstatt, sondern

wir hatten damals eher die

Möglichkeiten, sie umfassend

zu unterstützen. In der heutigen

Zeit muss der Fokus sehr

stark darauf gelegt werden, die

Menschen «fit» zu machen für

eine baldige berufliche Wiedereingliederung.

Dabei steht im

Vordergrund, dass die Personen

durch uns im 2. Arbeitsmarkt die

grundlegenden Arbeitsqualifikationen

erlangen oder festigen

können, um besser vermittelbar

zu sein und die Themen Bewerbungen

und Arbeit stehen im

Fokus. Auch früher war die Integration

in den 1. Arbeitsmarkt

wichtig, jedoch konnte dabei die

ganze Situation eines Teilnehmenden

mehr berücksichtigt

und angeschaut werden. Heute

ist oft «nur» ein Vernetzen in

andere Institutionen möglich

(z. B. Familienberatung, Suchtberatung

etc.). Ich erkenne darin,

dass sich bei uns als soziale

Institution der Wandel der letzten

Jahre bezüglich Schnelllebigkeit

und Wirtschaftlichkeit

ebenfalls abbildet. Nachdem

ich vor über 20 Jahren in einem

Team von Sozialarbeitenden gestartet

bin stelle ich fest, dass

heute genauso andere Berufsgruppen

wie Coachs, Agogen

und weitere Fachpersonen gefragt

sind, um auch die Erwartungen

von aussen an uns als

Integrationsunternehmen erfüllen

zu können.

Welche Aufgaben hast du während

deiner Zeit bei der Stol-

Weshalb bist du der TRINAMO

AG 21 ½ Jahre treu geblieben?

Oh, gute Frage. Als ich damals,

für mein Praktikum in der Stollenwerkstatt

an der Wässermattstrasse

1, zum Vorstellungsgespräch

kam hatte ich

sehr schnell das Gefühl, dass es

mir hier gefallen würde. Obwohl

ich die Firma nicht kannte und

zuvor auch nicht in Berührung

mit dem Thema Arbeitslosigkeit

BIOGRAPHIE

1996 PRAKTIKUM

1997 – 2007 FACHMITARBEITERIN IM TEAM BILDUNG UND

BERATUNG

AB 2007 LEITUNG DER ABTEILUNG BILDUNG

2010 – 2011 LEITUNG SEMO

AB 2011 BEREICHSLEITUNG FSI (FACHSTELLE FÜR

SOZIALES UND

INTEGRATION) UND MITGLIED DER GESCHÄFTS-

LEITUNG

15


lenwerkstatt/TRINAMO AG besonders

geliebt?

Sehr viel bedeutet mir die Begleitung

der Leute – der Teilnehmenden

und jetzt in der

Vorgesetzten-Funktion zusätzlich

die Begleitung der Mitarbeitenden.

Was mir auch immer

sehr gefallen hat war der Aufbau

von neuen Projekten. Hinzuhören,

wie ist die derzeitige

IST-Situation und dann Möglichkeiten

und Lösungen zu suchen

oder zu erarbeiten, um ein neues

Ziel zu erreichen. Dabei war

es mir persönlich ein Anliegen,

auch mal Chancen zu nutzen die

nicht unbedingt üblich waren.

«Spezialsachen» zu vermitteln

und Brücken zu schlagen waren

und sind mein Ding!

Was war für dich (manchmal)

schwierig?

In den ersten Jahren habe ich oft

mit Einflüssen von aussen gehadert,

wenn diese negativ waren

war das natürlich schwierig für

uns alle. Einflüsse von aussen

bedeuteten überwiegend, dass

etwas gekürzt oder innert kürzester

Zeit im Ablauf anders

gemacht werden musste. Diese

Änderungen hatten oftmals

eine Kürzung der Dienstleistung

für unsere Teilnehmenden zur

Folge. Da ich eine sehr soziale

Grundhaltung habe, musste ich

teilweise erst lernen mit diesen

Einflüssen umzugehen. Dies bedeutete

eben genau auch die

Veränderungen der sozialen

Arbeit hinzunehmen und in Bezug

auf unsere Teilnehmenden

diesbezüglich nicht mehr aus

dem Vollen schöpfen zu können.

Aber mir war immer klar,

dass die äusseren Einflüsse die

Aufträge unserer Kunden (Zuweiser)

sind und wir diese als

Institution auch zu erfüllen haben.

Es war, wenn ich ehrlich

bin, für mich persönlich oftmals

ein Spagat, den ich mit der Zeit

gut ausführen konnte und mir

trotzdem meine menschenbezogene

Seite in jeglicher Hinsicht

bewahrte.

Hast du Veränderungen nach

dem Wandel von der Stollenwerkstatt/Pegasus/WivA

zur

TRINAMO AG festgestellt?

Durch die grundlegende Veränderung

von den Vereinen zur AG

fand auch eine Veränderung zu

weniger Werkstätten und mehr

Betrieben statt. Ich finde diese

Wandlung grundsätzlich gut und

unterstütze diese. Trotzdem bedaure

ich es auch, dass Arbeitsplätze

und Unterstützungen für

Menschen mit einer geringeren

Stabilität in unserer Institution

weniger möglich sind. Mir tut

es leid, dass wir einige niederschwellige

Angebote abstossen

mussten. Aber andererseits

bedeutet Leben Veränderung

auch in unserem Unternehmen.

Ich denke in diesem Fall sind es

andere Betriebe die diese Leute

auffangen und ihnen das anbieten

können was sie brauchen.

In der heutigen Zeit, wo ein soziales

Unternehmen auch wirtschaftlich

bestehen muss, ist es

schwierig die ganze Bandbreite

zur Integration der Menschen

abzudecken und es macht Sinn,

sich mehr oder weniger für die

eine oder andere Richtung zu

entscheiden.

Durch die oben genannte Bewegung

und die neuen Strukturen

hat sich auch die Zusammensetzung

der Mitarbeitenden verändert.

Es gab viele, die diese

Veränderung in einem sozialen

Unternehmen nicht akzeptieren

konnten oder wollten und die

TRINAMO AG deshalb verliessen.

Nun haben wir eine Bandbreite

an Fachkräften, welche

nicht ausschliesslich soziale Arbeit

ausüben, sondern verschiedene

Bereiche abdecken und

den Menschen zur Wiedereingliederung

in den Arbeitsmarkt

verhelfen.

Du hättest bestimmt hunderte

von Geschichten in der Begegnung

mit den Menschen hier zu

erzählen. Sind dir zwei bis drei

davon besonders präsent?

Ja, also die eine lustige Geschichte

hatte sich zu Beginn

meiner Zeit in der Stollenwerkstatt

abgespielt. Ich war im

Praktikum in der «Oekogruppe»

und musste den Männern

da immer wieder beibringen,

dass sie mich weder beschützen

noch mir die Gummistiefel putzen

müssen. Ich war auch nicht

bereit die dritte Frau für einen

dieser Männer zu werden, sondern

ich war ihre Vorgesetzte,

diejenige die ihnen sagte was

zu tun ist. Wahrscheinlich haben

sie mich da nicht so ernst

genommen, aber dann schlussendlich

trotzdem das gemacht,

was ich ihnen gesagt habe. Ich

glaube, es wäre ihnen wohl

lieber gewesen ich hätte mich

irgendwo hin gesetzt, ruhig verhalten

und mich in ihren Augen

fraulich benommen.

Eine weitere Geschichte hatte

sich ebenfalls in der «Oekogruppe»

abgespielt, das war

jedoch schon einige Zeit später.

Die «Oekogruppe» besteht aus

männlichen Asylbewerbern aus

ganz verschiedenen Kulturen.

Eines Tages warf ein Teilnehmer

wütend einen PC aus dem Fenster.

Aus diesem Grund fand ein

Gespräch mit allen Teilnehmenden

sowie dem Gruppenleiter,

16


der Abteilungsleiterin und mir statt. Zu Gesprächsbeginn haben wir

die Teilnehmer informiert, wer von uns dreien welche Rolle seitens

der TRINAMO AG besetzt. Die Abteilungsleiterin sei die Vorgesetzte

des Gruppenleiters und ich wiederum die Vorgesetzte der Abteilungsleiterin.

Daraufhin sahen mich die Männer mit grossen Augen

an und einer meinte zu mir: «Aha du Frau du grosse Chef – er Mann

er kleine Chef!» Ich bejahte dies und die Männer konnten nicht

mehr aufhören zu kichern. Für die Männer aus diesen unterschiedlichen

Kulturen war diese Situation fast nicht begreifbar. Die Aussage

«kleine Chef» beschäftigte den Gruppenleiter noch längere Zeit.

Und noch eine Geschichte, welche mich sehr berührte spielte sich in

einem Deutschkurs für Analphabeten ab. Wir hatten da eine ältere

italienischeFrau, welche unbedingt Deutsch lernen wollte.

Ich habe sie angesprochen, weshalb sie nun, nachdem sie ja bereits

seit über 25 Jahren in der Schweiz lebe, plötzlich doch noch Deutsch

lernen wolle. Da erklärte sie mir, dass ihr Sohn eine Schweizerin geheiratet

habe. Diese spreche mit ihren Kindern Deutsch. Sie selbst

könne nun gar nicht mit ihren Enkelkindern sprechen und verstehe

sie auch nicht. Diese Situation hat sie schlussendlich dazu bewogen,

doch noch unbedingt Deutsch zu lernen. Das empfand ich als sehr

bewegend.

Sehr schön waren auch immer wieder Geschichten mit Teilnehmenden,

welche besonders erfolgreich waren, z. B. eine neue Arbeitsstelle

fanden und oftmals zurückkamen, um von ihren Erfolgen zu

berichten und sich zu bedanken, dass man sie in den schwierigen

Zeiten unterstützte.

Was wünscht du der TRINAMO AG für die Zukunft?

Natürlich nur das Beste! Ich hoffe, dass es so weitergeht wie bisher

mit weiteren neuen Projekten. Ausserdem wünsche ich mir,

dass TRINAMO AG immer wieder frühzeitig erkennt, welche neuen

Bedürfnisse unsere Teilnehmenden sowie auch unsere externen

Kunden haben und dass sie darauf eingehen kann. Dass das, was

TRINAMO AG ausmacht auch im Leitbild steht - die Integration und

Reintegration von Menschen, trotz Innovationen immer der wichtigste

Teil sein wird.

Liebe Christina, ich danke dir herzlichst für dieses spannende und

humorvolle Interview. Ich wünsche dir einen Ruhestand, der nicht

zu ruhig ist, sondern wo dein Elan und dein Herz auf neue tolle

Aufgaben stossen! Alles Gute.

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AM 1. JULI 2016

HABE ICH

BEI DER TRINAMO AG

ALS

LEITERIN FINANZ-

UND

RECHNUNGSWESEN

ANGEFANGEN.

Mein Berufsstart begann in

der Basler Chemie. Dort hatte

ich vor allem im Bereich Rechnungswesen

Aufgaben im Abschluss

und Reporting wodurch

ich weltweit Kontakte zu den

Konzerngesellschaften hatte.

Während dieser Zeit habe ich

berufsbegleitend ein Fernstudium

absolviert, das ich als Dipl.

Betriebswirtin FH, Schwerpunkt

Finanzen abgeschlossen habe.

Nach Beendigung dieser Ausbildung

habe ich mich für den

Wechsel in mittelständische Unternehmen

entschieden. Dort

war ich als Leiterin rechnungswesen,

Finanz und Administration

tätig.

Seit meinem Start bei der

TRINAMO AG habe ich folgende

positive Feststellungen gemacht:

Ein sehr freundliches und kol-

legiales Umfeld haben mir den

Einstieg bei der TRINAMO AG

erleichtert, obwohl das Unternehmen

sehr komplex und vielseitig

ist. Mein Arbeitsplatz ist

freundlich und mit der neusten

Technologie ausgestattet.

Meine Vorgängerin hat mir einen

Bereich überlassen, der

sehr gut organisiert ist und

strukturierte Abläufe hat. Mein

Team, das aus zwei Festangestellten

und drei Klienten besteht

arbeitet sehr zuverlässig

und ist motiviert.

Durch die Budgetabgabe habe

ich unsere Partner aus der öffentlichen

Verwaltung kennengelernt.

Dieser Prozess war

für mich neu, so dass ich Unterstützung

brauchte. Bei den

Mitarbeitern der öffentlichen

Verwaltung habe ich jederzeit

hilfsbereite, geduldige und

kompetente Antworten erhalten.

Ich freue mich auf eine weitere

gute Zusammenarbeit.

Bei der Zusammenarbeit mit

meinem Vorgesetzten und dem

Verwaltungsrat, den Kollegen

und Klienten wird der Begriff

der „offene Türen“ umgesetzt.

Meine Belange kann ich jederzeit

vorbringen, Probleme

werden offen besprochen und

gelöst.

Es macht mir täglich grosse

Freude, meine Arbeit in einem

Umfeld, das erwerbslose und

psychisch beeinträchtigte Menschen

eine langfristige Integration

in den Arbeitsmarkt ermöglicht,

einbringen zu können.

Meine Aufgaben sind abwechslungsreich

und interessant und

anstehende neue Projekte bieten

mir neue Herausforderungen.

Andrea AMANN

Leiterin Finanzund

Rechnungswesen

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Wässermattstrasse 8

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Tel. 062 834 51 51

Fax 062 834 51 55

REDAKTION

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GRAFIK & DESIGN

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