Eurogast Journal Frühjahr 2018
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EUROGAST<br />
01<br />
FRÜHJAHR<br />
<strong>2018</strong><br />
<strong>Eurogast</strong> Garnelen<br />
Aus extensiver Zucht aus den<br />
Mangrovenwäldern Vietnams.<br />
Reinhard Gorfer<br />
Der oberösterreichische Natur-<br />
Gourmet im Exklusiv-Interview.<br />
Gutes von dahoam<br />
Coole Hoamat-Drinks als die<br />
neuen In-Getränke.<br />
P.b.b. 03Z035182M . <strong>Eurogast</strong> Österreich GmbH, Innsbrucker Straße 66, A-6382 Kirchdorf<br />
Fachmagazin von <strong>Eurogast</strong> für<br />
Gastronomie & Kulinarik
Super.<br />
Mood.<br />
Food.<br />
Gute Vorsätze einhalten<br />
macht glücklich.<br />
Mit KNORR Bouillons<br />
die Wünsche Ihrer Gäste<br />
erfüllen!<br />
Spannende Rezepte und Tipps zum<br />
Thema bewusste Ernährung unter:<br />
www.ufs.com/supermoodfood
Starter<br />
Impressum<br />
Leichter<br />
Genuss ist<br />
ein Thema,<br />
das spätestens<br />
mit den ersten<br />
Frühlingsstrahlen<br />
wieder in<br />
aller Munde ist.<br />
Der Frühling<br />
mit all seinen<br />
kulinarischen<br />
Erlebnissen und<br />
Düften inspiriert uns, egal ob Haubenkoch,<br />
Hüttenwirt, Barchef, Kantinenbetreiber<br />
oder Hotelier.<br />
Des Weiteren haben wir einen Blick in<br />
Reinhard Gorfers "Natur Gourmet"-Hof<br />
geworfen. Seit knapp 15 Jahren bewirtschaftet<br />
der Haubenkoch den Hof seiner<br />
Familie in Oberösterreich und hat die<br />
Themen Nachhaltigkeit und Regionalität<br />
zu einer Lebenseinstellung gemacht. Das<br />
spürt man in jedem Detail und genau das<br />
macht ihn auch so erfolgreich.<br />
Viele weitere spannende Themen warten<br />
noch im neuen <strong>Journal</strong> auf Sie, auch<br />
dem großen und umfassenden Thema<br />
Getränke haben wir eine eigene Rubrik<br />
gewidmet.<br />
Anzeige Seite 2 | Bilder © Wilfried Heinrich (1)<br />
MEDIENINHABER, HERAUSGEBER<br />
UND VERLEGER:<br />
<strong>Eurogast</strong> Österreich,<br />
Innsbrucker Straße 66,<br />
A-6382 Kirchdorf<br />
Telefon +43 (0)5352 63955,<br />
zentrale@eurogast.at<br />
CHEFREDAKTION:<br />
Susanna Berner<br />
REDAKTION:<br />
Reichl und Partner PR GmbH,<br />
Daniela Strasser, Daniela Groffner<br />
und Kerstin Jansen<br />
ART DIRECTION & GESTALTUNG:<br />
BAZZOKA Creative<br />
www.bazzoka-creative.com<br />
UMSETZUNG:<br />
Reichl und Partner<br />
Werbeagentur GmbH,<br />
Isabella Thurnberger<br />
und Carmen Klopf<br />
www.reichlundpartner.com<br />
TITELBILD:<br />
© Philipp Greindl<br />
DRUCK:<br />
NP Druck Gesellschaft m.b.H.<br />
Was uns alle verbindet, ist die Leidenschaft,<br />
die Jahreszeiten immer wieder<br />
neu zu interpretieren, stets nach neuen<br />
Produkten und Inspirationen Ausschau zu<br />
halten. Genau dafür ist dieses <strong>Journal</strong> da.<br />
Wir widmen uns ganz dem Thema<br />
Meeresfrüchte und Fisch. Unser Einkaufsteam<br />
ist dafür nach Vietnam gereist<br />
und hat die neuen <strong>Eurogast</strong> Black Tiger<br />
Prawns auf ihrer Reise von den Mangrovenwäldern<br />
über die verarbeitenden<br />
Fabriken in Ca Mau bis zu Ihnen verfolgt,<br />
geprüft und zeigt sich begeistert: ein<br />
nachhaltiges, antibiotikafreies und<br />
qualitativ hochwertiges Produkt, das für<br />
die anspruchsvolle Seafoodküche perfekt<br />
geeignet ist.<br />
'<br />
Speckbacher<br />
Grissemann<br />
Riedhart<br />
In diesem Sinne: Genießen Sie die erste<br />
Ausgabe des heurigen Jahres und starten<br />
Sie begeistert und motiviert in den<br />
Frühling!<br />
Ihre Susanna Berner<br />
Geschäftsführung <strong>Eurogast</strong> Österreich,<br />
Management Board<br />
Sinnesberger<br />
Zuegg<br />
Almauer<br />
Landmarkt<br />
Pilz & Kiennast<br />
Kärntner Legro<br />
Kiennast<br />
Kiennast<br />
Landmarkt<br />
Interex
4<br />
Inhalt<br />
06<br />
Über den Tellerrand<br />
Frisch vom Markt<br />
06 BLACK TIGER RIESENGARNELEN.<br />
Höchste Qualität aus den Mangrovenwäldern<br />
in Vietnam!<br />
14 BRANCHEN-NEWS.<br />
Welcome to Miami! <strong>Eurogast</strong> auf der<br />
Suche nach Food-Trends aus Übersee.<br />
10 RAUS AUS DEM WINTERSCHLAF.<br />
Knoblauchsrauke und Veilchen als Frühlingsboten.<br />
16 GUTES VON DAHOAM.<br />
Coole Hoamat-Drinks pimpen den<br />
regionalen Getränkemarkt.<br />
13 NEWS VOM ECD DÄNEMARK.<br />
Ein Lächeln gehört zum Erfolgskonzept.<br />
20 WAS TUT SICH BEI EUROGAST.<br />
Ein Blick nach Wörgl und Kirchdorf.
STARTER<br />
5<br />
24<br />
38<br />
Bilder © Philipp Greindl (1), Concept Cool/Binca Group (1), Karina Schober (1), Thomas Pfister (1)<br />
Gourmet-Portrait<br />
22 F(R)ISCH VERLIEBT.<br />
Was sich auf heimischen Tellern aus<br />
den Schätzen des Meeres zaubern lässt.<br />
24 REINHARD GORFER.<br />
Über seine Liebe zum Beruf und zu den<br />
Produkten, Durchhaltevermögen und<br />
sein Erfolgsrezept.<br />
Gruß aus der Küche<br />
30 4-GÄNGE-FRÜHLINGSMENÜ.<br />
Von Zwiebelbutter und Rote Rüben<br />
Carpaccio über Rübentatar bis hin zu<br />
Schokomousse.<br />
35 SPRINGTIME-BOOST.<br />
Die besten Drinks für den Frühling.<br />
Fangfrisch aus dem Netz<br />
38 IM OZEAN DER REZEPTE.<br />
Fisch und Meeresfrüchte sind auch bei<br />
Bloggern in aller Munde.<br />
42 VON BRAUCHTUM BIS SPITZENSPORT.<br />
Winterhighlights aus der Region.<br />
Event-Cocktail<br />
44 SEITENBLICKE.<br />
16
6<br />
Ü b e r d e n T e l l e r r a n d<br />
<strong>Eurogast</strong><br />
Black Tiger<br />
Garnelen<br />
Höchste Qualität aus den<br />
Mangrovenwäldern in Vietnam!<br />
Vietnam – das Land der buddhistischen Pagoden, der hektischen Städte und<br />
der wunderschönen Mangrovenwälder. Genau dorthin ist eine <strong>Eurogast</strong> Einkaufsdelegation<br />
gereist, um sich vor Ort ein Bild von den neuen <strong>Eurogast</strong> Black Tiger<br />
Garnelen zu machen: Von der Züchtung über die Verarbeitung bis zum Transport<br />
haben Wendelin Eiterer, Günther Seeber, Stefan Bernegger und Thomas Strasser<br />
alles genau inspiziert und überprüft.
ÜBER DEN TELLERRAND 7<br />
Bilder © Concept Cool/Binca Group (2), iStock.com/luchezar (1), iStock.com/Mellok (1)<br />
Gute Garnelen sind eine Delikatesse<br />
und sollten auch als solche behandelt<br />
werden. Darin sind wir uns<br />
alle einig. Wer besten Geschmack und ein<br />
gutes Gewissen will, kauft diese gefroren<br />
und aus einer Mangrovenwaldzucht, auch<br />
das ist mittlerweile gut bekannt. "<strong>Eurogast</strong><br />
geht hier aber noch einen Schritt<br />
weiter. Gemeinsam mit einem starken und<br />
vertrauensvollen Partner, der Binca Group,<br />
haben wir ein Produkt mit höchsten Qualitätsansprüchen<br />
entwickelt!“, erklärt Peter<br />
Krug, Leitung Einkauf und Mitglied der<br />
Geschäftsführung <strong>Eurogast</strong>.<br />
Die Binca Group setzt sich für die Erzeugung<br />
und Beschaffung von qualitativ<br />
hochwertigen, natürlichen und genussreichen<br />
Produkten ein. "Wir denken<br />
ganzheitlich und handeln vor Ort. Das<br />
nennen wir Qualität von der Farm bis zur
8<br />
info<br />
Garnelen aus<br />
extensiver Zucht<br />
unterscheiden sich<br />
in der Qualität von<br />
intensiv gezüchteten:<br />
− garantiert nachhaltig<br />
und antibiotikafrei<br />
− schöne rote Farbe im<br />
gekochten Zustand<br />
− fester in der Textur<br />
− süßlicher im Geschmack<br />
Gabel“, erklärt Oliver Fritsch,<br />
Geschäftsführer von Concept<br />
Cool (Member der Binca Group).<br />
Oliver Fritsch ist es auch, der die<br />
<strong>Eurogast</strong> Einkäufer auf der Reise<br />
durch Vietnam begleitet, einen<br />
Blick hinter die Kulissen und<br />
Gespräche mit vietnamesischen<br />
Farmern, Qualitätsmanagern<br />
und Verarbeitern<br />
ermöglicht.<br />
Was die extensive<br />
Zucht so besonders<br />
macht<br />
Die extensive Aquakultur ist<br />
die natürlichste Form der Garnelenzucht.<br />
Die Larven der Garnelen werden von<br />
den Kleinbauern, die die Farmen in den<br />
Mangrovenwäldern betreiben, per Hand<br />
in die Gewässer eingesetzt. Die Garnelen<br />
ernähren sich dort von den pflanzlichen<br />
Bestandteilen der Mangroven und Kleinstlebewesen,<br />
es wird nichts zugefüttert,<br />
es gibt keine Zugabe von Antibiotika.<br />
Die niedrige Besatzdichte bietet den<br />
Garnelen genug Raum und Nahrung, um<br />
weitgehend ohne Eingriff des Menschen<br />
in Ruhe zu wachsen. Diese Form der<br />
Aquakultur produziert nicht nur beste<br />
Premium-Garnelen, sondern hat auch<br />
einen besonderes positiven Effekt auf<br />
das Ökosystem.<br />
Nachhaltigkeit als Schlagwort<br />
Die Mangroven des Mekong-Deltas in<br />
Vietnam schützen die Küstengebiete vor<br />
Überflutung und Erosion. Sie sichern so<br />
die Existenz vieler Menschen. Bauern, die<br />
extensive Garnelen-Zucht betreiben, haben<br />
ein hohes Interesse daran, die natürlichen<br />
Mangrovenwälder zu schützen. Durch die<br />
extensive Aquakultur in Mangrovenwäldern<br />
werden auch wertvolles Holz und<br />
andere Rohstoffe produziert, die für die<br />
Bauern von großem Nutzen sind.
ÜBER DEN TELLERRAND<br />
9<br />
Oliver Fritsch und Wendelin Eiterer beim<br />
Qualitätscheck in der<br />
Thadimexco Fabrik in Ca Mau<br />
info<br />
Garnelen-<br />
Sortierungen<br />
− Black Tiger Partygarnelen<br />
26-30 St./363 g, gekocht,<br />
geschält, entdarmt, ohne Kopf,<br />
Bilder © Concept Cool/Binca Group (1), Daniela Strasser (2), iStock.com/Dolimac (1)<br />
Nach acht Jahren können die Bäume geerntet<br />
werden, und durch die Wiederaufforstung<br />
der Mangrovenbäume ist ein<br />
50%iger Baumbestand an den Farmen<br />
immer gewährleistet.<br />
Der Weg auf die heimischen Teller<br />
Je nach Wetterbedingung und Besatzdichte<br />
wachsen die Garnelen heran. Im<br />
Durchschnitt dauert es ca. 3-5 Monate,<br />
bis aus einer Garnelenlarve eine Garnele<br />
der Sortierung 8-12 St./lb gewachsen ist.<br />
Nach der Ernte werden die Garnelen auf<br />
Eiswasser in Körben zur Fabrik gebracht,<br />
einer sensorischen Kontrolle unterzogen,<br />
nach Größe sortiert und am schnellsten<br />
Weg nach Kundenspezifikation verarbeitet<br />
(mit/ohne Kopf, entdarmt, geschält,<br />
behandelt), anschließend tiefgefroren<br />
und verpackt. "Wir sind beeindruckt<br />
von den hygienischen Standards und<br />
der Qualität, die wir in den Fabriken<br />
in Vietnam sehen konnten", berichtet<br />
Wendelin Eiterer, Einkauf <strong>Eurogast</strong> Österreich,<br />
begeistert. Vom Eintreffen der<br />
Garnelen in der Fabrik bis tiefgekühlt in<br />
den Beutel dauert es im Normalfall 4-6<br />
Stunden.<br />
Sobald die Produktion abgeschlossen ist,<br />
wird ein Frachtcontainer gebucht, dieser<br />
ist innerhalb von 30 Tagen vom Hafen<br />
Ho Chi Minh City im Hafen Hamburg.<br />
In Hamburg selbst erfolgt noch die Kontrolle<br />
des Zolls und des Veterinäramtes.<br />
Eine Woche später wird die Ware am<br />
Zielort mittels Tiefkühl-Lkws angeliefert<br />
und <strong>Eurogast</strong> Kunden können sie<br />
bestellen.<br />
Mehr dazu im <strong>Eurogast</strong> Blog:<br />
www.eurogast.at/blog<br />
oder auf der <strong>Eurogast</strong> Facebook-Seite.<br />
mit Schwanzsegment, glasiert,<br />
einzeln tiefgefroren<br />
− Black Tiger Riesengarnelen<br />
8-12 St./363 g, roh, ohne Kopf,<br />
mit Schale, entdarmt, EASY<br />
Peel, mit Schwanzsegment,<br />
glasiert, einzeln tiefgefroren<br />
− Black Tiger Garnelen 90-120<br />
St./363 g, gekocht, geschält,<br />
ohne Kopf, entdarmt, ohne<br />
Schwanzsegment, glasiert,<br />
einzeln tiefgefroren<br />
− Black Tiger Riesengarnelen 13-<br />
15 St./363 g, roh, geschält, ohne<br />
Kopf, ohne Schwanzsegment,<br />
glasiert, einzeln tiefgefroren<br />
− Black Tiger Riesengarnelen 8-<br />
12 St./363 g, roh, geschält, ohne<br />
Kopf, ohne Schwanzsegment,<br />
glasiert, einzeln tiefgefroren
10<br />
S a i s o n - R a r i t ä t e n<br />
Farbenfroh<br />
und<br />
schmackhaft<br />
Raus aus dem Winterschlaf!
ÜBER DEN TELLERRAND<br />
11<br />
Nach der wohlverdienten Winterruhe meldet sich Mutter Natur<br />
ab März lautstark zurück. Nicht nur Narzissen und Tulpen<br />
haben jetzt Hochsaison, auch viele Kräuter und Wildpflanzen<br />
bahnen sich ihren Weg in die Sonne. <strong>Eurogast</strong> hat zwei vielseitig<br />
zubereitbare Frühlingsboten für Sie im Gepäck.<br />
info<br />
Bilder © iStock.com/LiliGraphie (1), iStock.com/robynmac (1), iStock.com/Alhontess (1)<br />
Obwohl er von vielen Menschen<br />
nicht gut vertragen wird, ist<br />
Knoblauch eine sehr beliebte<br />
Zutat in der Küche. Eine wunderbare,<br />
geschmacksintensive Alternative dazu<br />
ist die Knoblauchsrauke - ein mildes und<br />
sehr würziges Küchenkraut mit leichtem<br />
Knoblaucharoma. Blüten und Triebe<br />
werden für Salate, Kräutertopfen, Pesto,<br />
Suppen und Saucen verwendet. "Wichtig<br />
ist, die Knoblauchrauke roh zu verzehren,<br />
da sonst die Inhaltsstoffe, die den knoblauch-pfeffrigen<br />
Geschmack ausmachen,<br />
verkocht werden“, informiert Lisa Pfleger,<br />
Kräuterexpertin. Die Blätter daher erst am<br />
Ende des Kochvorgangs hinzugeben. Auch<br />
gesundheitstechnisch kann sich die Rauke<br />
sehen lassen: Sie wirkt blutreinigend,<br />
schleimlösend und entzündungshemmend.<br />
Ihre weißen Blüten können als Dekoration<br />
verwendet werden. Wer die Blätter<br />
zwischen den Fingern verreibt, erkennt sie<br />
eindeutig am Knoblauchgeruch.<br />
Der Kaiserin Lieblingssüßigkeit<br />
Der nächste Frühlingsbote läutet durch<br />
seinen süßlichen Duft und die lila gefärbten<br />
Blüten das Ende des Winters ein – das<br />
Veilchen. Doch nicht nur wegen seiner<br />
schönen Farbe ist es beliebt, sondern<br />
auch wegen seiner heilenden Wirkung bei<br />
Magenbeschwerden, Entzündungen oder<br />
Schlafstörungen. In der Küche wird die<br />
süßlich-mild schmeckende Blüte gern als<br />
Dekoration oder aber auch als Zutat für<br />
Aufstriche, Smoothies oder Salate verwendet.<br />
Kaiserin Elisabeth liebte Veilchen<br />
über alles, vor allem in kandierter Form<br />
als essbare Deko auf Mehlspeisen oder als<br />
Veilcheneis. Wie wäre es mit kandierten<br />
Märzveilchen für Ihre Gäste? Wir haben<br />
Ihnen das Rezept mitgebracht:<br />
Kandierte Märzveilchen<br />
Portionen: 40<br />
1 Stück Eiweiß<br />
40 Stück Veilchenblüten<br />
100 g Puderzucker<br />
Das Eiweiß steif schlagen. Blüten mit<br />
einem kleinen Backpinsel dünn mit dem<br />
Eiweiß bestreichen und mit Staubzucker<br />
bestreuen. Überschüssigen Zucker<br />
vorsichtig abschütteln. Blüten 3-4 Tage<br />
auf Backpapier trocknen, bis sie sich<br />
glashart anfühlen. Zum Aufbewahren in<br />
eine luftdichte Dose geben und zwischen<br />
Backpapierschichten lagern, damit sie<br />
nicht verkleben.<br />
Saisonkalender<br />
Welche Wildpflanzen<br />
& Gemüsesorten<br />
haben wann Saison?<br />
MÄRZ<br />
Gemüse & Obst aus den<br />
Lagern der Region: Karotten,<br />
Kartoffeln, Knoblauch, Kürbis,<br />
Lauch, Pastinaken, Rote Rüben,<br />
Sellerie, Zwiebel, Äpfel, Birnen<br />
Blätter: Bärlauch, Gänseblümchen,<br />
Hirtentäschel, Löwenzahn,<br />
Vogelmiere, Walderdbeere<br />
Blüten: Ehrenpreis, Gefleckte<br />
Taubnessel, Märzveilchen<br />
APRIL<br />
Erntefrisch: Spargel, Spinat<br />
Blätter: Birkenblätter, Brennnessel,<br />
Giersch, Gundermann,<br />
Knoblauchsrauke, Linden-<br />
blätter, Spitzwegerich,<br />
Weißer Gänsefuß<br />
Blüten: Wildes Stiefmütterchen,<br />
Vergissmeinnicht<br />
MAI<br />
Erntefrisch: Erdbeeren, Blumenkohl,<br />
Kohlrabi, Kopfsalat, Lollo<br />
rosso, Mangold, Radieschen,<br />
Zwiebel<br />
Blätter: Franzosenkraut<br />
Blüten: Holunder, Klatschmohn,<br />
Rotklee, Margerite, Schafgarbe<br />
Wichtig: Nur Blüten aus dem eigenen Garten<br />
verwenden oder wo man weiß, dass der Garten<br />
ungespritzt und hundefrei ist!
✓ Vegan<br />
✓ Optimal abgestimmt auf<br />
die Bedürfnisse der Gastronomie<br />
✓ Bestens geeignet für<br />
Cook & Chill und Bain-Marie<br />
✓ Geringer Wareneinsatz<br />
durch maximale Ergiebigkeit<br />
✓ Original italienische Pasta<br />
✓ IFS zertifiziert<br />
emola<br />
100 % Hartweizengrieß<br />
• Maccheroni rigati • Fusilli • Penne rigate • Penne lisce •<br />
Spaghetti • Tagliatelle • Tagliatelle verdi
ÜBER DEN TELLERRAND<br />
13<br />
„Bringing Joy to Denmark“<br />
Beim dänischen <strong>Eurogast</strong>-Partner Dansk Cater A/S<br />
gehört ein Lächeln zum Erfolgsrezept<br />
Anzeige Seite 12 | Bilder © Dansk Cater (1), Claus Petersen Fotografi (1), Shutterstock.com/Frank Bach (1), iStock.com/khvost (1)<br />
Dänemark steht ganz oben im<br />
World-Happiness-Ranking. Der<br />
führende skandinavische Gastronomiegroßhändler<br />
Dansk Cater A/S mit<br />
Zentrale im nordjütländischen Svenstrup<br />
hat "Bringing Joy to Denmark“ sogar zum<br />
Motto erhoben. Ein Lächeln gehört zur<br />
Kundenbetreuung.<br />
Das Unternehmen punktet aber nicht<br />
nur mit Freundlichkeit.<br />
"Zeit ist in jeder<br />
Profi-Küche knapp“,<br />
so Steen Pedersen,<br />
CEO bei Dansk Cater,<br />
"darum können unsere<br />
Kunden die Ware<br />
jederzeit in unserem<br />
Webshop, den wir kontinuierlich aktualisieren,<br />
bestellen.“ Für die zeitnahe Lieferung<br />
sind 300 Lkws zwischen Skagerrak<br />
und Ostsee unterwegs. Täglich beliefern<br />
die 14 unabhängigen Großmärkte mehr als<br />
40.000 Küchen mit Frischware, Tiefkühlkost,<br />
Konserven und Non-Food-Artikeln.<br />
Dänische "Happiness“ funktioniert so gut,<br />
// Die Ansprüche<br />
an die Gastronomie<br />
sind enorm<br />
gestiegen. //<br />
weil ca. 1.800 top ausgebildete Mitarbeiter<br />
mit hoher Arbeitsmoral den Markt genau<br />
kennen. Pedersen: "Heute essen Dänen<br />
mehr denn je auswärts. Die Ansprüche<br />
an die Gastronomie sind enorm gestiegen,<br />
und gerade die jüngere Generation ist<br />
wählerisch: Die Nachfrage nach Bioprodukten<br />
und gluten-, zucker- oder laktosefreien<br />
Speisen steigt stetig.“<br />
Dansk Cater will mit<br />
ausführlichen Produktinformationen<br />
den Wissensdurst der<br />
Endkunden befriedigen.<br />
Die nordische Küche<br />
bietet ein breites<br />
Spektrum bis hin zur<br />
modernsten Avantgarde, doch beobachtet<br />
Pedersen einen starken Trend zum<br />
ehrlichen, nachhaltigen Produkt. "Es ist<br />
wie eine Reise zurück zum Ursprung. Wir<br />
bei Dansk Cater sind stolz, unsere Kunden<br />
dabei zu begleiten.“<br />
www.danskcater.dk<br />
Steen Pedersen,<br />
CEO bei Dansk Cater<br />
info<br />
ECD<br />
− European Catering Distributors<br />
− Vereinigung von 13 Ländern<br />
− <strong>Eurogast</strong> war eines der Gründungsmitglieder<br />
vor rund 25 Jahren.<br />
− Optimale Vernetzung in den<br />
Bereichen internationale Food<br />
Trends, E-Commerce-Novitäten und<br />
Neuerungen in der Gastrobranche<br />
www.ecd.eu
14<br />
Branchen<br />
NEWS<br />
Welcome to Miami:<br />
Ambiente und<br />
Konzept sind alles!<br />
Was das neue Jahr kulinarisch zu bieten<br />
hat: von spektakulären Food-Präsentationen<br />
bis hin zu einzigartigen Restaurant-Designs.<br />
Eine <strong>Eurogast</strong> Delegation<br />
hat sich aufgemacht, um in den Metropolen<br />
der Welt nach neuen Trends in<br />
der Gastronomie Ausschau zu halten.<br />
Diesmal ging die Reise über den großen<br />
Teich nach Miami.<br />
v.l.n.r.:<br />
Franz Sinnesberger jun.,<br />
Verena Riedhart, Philipp Zuegg<br />
und Peter Krug<br />
In Begleitung von Gastro-Profi Pierre Nierhaus<br />
verschafften sich Verena Riedhart, Franz<br />
Sinnesberger, Philipp Zuegg und Peter Krug<br />
einen Einblick in die hippe Gastroszene der USA.<br />
Auf der Reise von South Beach bis Fort Lauderdale<br />
begegneten sie den aktuellsten Food-Trends,<br />
besichtigten verschiedene C&C-Märkte und trafen<br />
auf erfolgreiche Gastronomen.<br />
Extravagantes Interior Design<br />
Einer der auffälligsten und aktuellsten Trends<br />
im Gastrobereich ist wohl der zu einem stimmigen<br />
Gesamtkonzept, in das sehr viel Geld gesteckt<br />
wird. "In Miami geht momentan alles weg vom<br />
reduzierten Fine Dining hin zum Casual Dining<br />
in opulentem, fast kitschigem Wohlfühlambiente.<br />
Hier spiegelt sich vor allem der kubanische,<br />
locker-lässige Lifestyle wider“, erzählt Peter<br />
Krug, Leitung Einkauf bei <strong>Eurogast</strong> Österreich.<br />
Der Raum an sich wirkt, er macht allzu viel<br />
Dekoration überflüssig. Von bunt gemusterten<br />
Wänden über Holz- und Wasserelemente bis hin<br />
zu Themenrestaurants findet man in den Gastronomiebetrieben<br />
alles. Obwohl es auf den ersten<br />
Blick vielleicht nicht so wirkt, ist jede einzelne<br />
Komponente genauestens geplant und es wird<br />
sehr viel Wert auf Ästhetik gelegt. Beim Gedeck<br />
finden sich keine verschnörkelten Teller, sondern
FRISCH VOM MARKT<br />
15<br />
klare Linien und hochwertige Materialen. Küchen<br />
sind fast alle offen und einsichtig, Front Cooking<br />
ist also Pflicht. Um einen schönen Abend zu verbringen,<br />
muss man nicht mal mehr die Location<br />
wechseln: "Jede Gaststätte hat eine Bar im Speiseraum;<br />
Restaurant und Nachtlokal verschwimmen.<br />
Zu später Stunde verwandeln sich viele in<br />
einen Club“, berichtet Verena Riedhart.<br />
Food Presentation par excellence<br />
Die Kunst des extravaganten Anrichtens ist in<br />
Miami ebenfalls weit verbreitet. Man sieht sofort,<br />
dass in die Präsentation des Gerichts viel Arbeit<br />
investiert wird. Das Essen wird sehr auffällig und<br />
aufwändig in Szene gesetzt, jedes Detail sitzt.<br />
Auch die Cocktailgläser sind sehr extravagant –<br />
da kann es passieren, dass man aus einem goldenen<br />
Einhorn- oder Totenkopf trinkt oder seinen<br />
Salat aus einer frischen Kokosnuss isst. Genauso<br />
überraschend wie die kreativen Anrichtemöglichkeiten<br />
war für die <strong>Eurogast</strong> Delegation auch<br />
die Auswahl des Personals: Das wird nämlich oft<br />
nach Ausstrahlung eingestellt, alles andere kann<br />
erlernt werden, so die amerikanische Devise.<br />
Veranstaltungskalender<br />
für das<br />
frühjahr <strong>2018</strong><br />
<strong>Eurogast</strong> Kiennast<br />
<strong>Frühjahr</strong>smesse<br />
12. – 13. März <strong>2018</strong><br />
<strong>Eurogast</strong> Interex<br />
Gastro-Messe<br />
13. – 14. März <strong>2018</strong><br />
<strong>Eurogast</strong> Riedhart<br />
<strong>Frühjahr</strong>smesse<br />
13. – 15. März <strong>2018</strong><br />
<strong>Eurogast</strong> Sinnesberger<br />
<strong>Frühjahr</strong>smesse<br />
21. – 23. März <strong>2018</strong><br />
<strong>Eurogast</strong> Grissemann<br />
<strong>Frühjahr</strong>smesse<br />
4. – 5. April <strong>2018</strong><br />
Bilder © iStock.com/FeelPic (1), Franz Sinnesberger (1), Pierre Nierhaus (2)<br />
<strong>Eurogast</strong> Kärntner Legro<br />
GAST Klagenfurt<br />
15. – 17. April <strong>2018</strong>
16<br />
Gutes von<br />
dahoam<br />
Regionale Qualitätsprodukte pimpen den<br />
Getränkemarkt mit Geschmack und Gewissen<br />
Cola ist weltweit Kult. Wenige Marken dominieren den Markt mit zuckrigen Brausen, doch<br />
der Verbraucher schaut heute genauer aufs Etikett. Einige österreichische Getränkehersteller<br />
entwickelten individuelle "Urban Drinks", mit denen sie auf regionaler Ebene die<br />
Limonadenlandschaft beleben.<br />
Die Tirola Kola<br />
in ihrer Heimat.<br />
Cooler Hoamat-Drink<br />
"Wir wollten eine regionale Kola<br />
herstellen, die cool und erfrischend und<br />
gleichzeitig ganz unverwechselbar ist“, beschreibt<br />
der Erfinder der Tirola Kola, Dipl.<br />
Ing. Günther Gruber seine Motivation.<br />
Der Familienbetrieb Privatquelle Gruber<br />
in Brixlegg hat den Trend zu nachhaltigen<br />
und vor allem regionalen Produkten<br />
auf dem Getränkesektor erkannt. "Tirol“<br />
steckt nicht nur im Namen, sondern auch<br />
im Geschmack: Mit Zirben- und Fichtennadelextrakten<br />
verfeinert schmeckt die Kola<br />
nach "Hoamat“. Tirola Kola ist auf dem<br />
Weg, regionalen Kultstatus zu erringen.<br />
Junge, hippe Leute genießen "ihre“ Kola<br />
überall, ob privat oder beim Rockfestival.<br />
Warum braucht‘s eine neue Kola? "Weil<br />
die Menschen ehrliche Produkte aus ihrer<br />
Region wollen und damit die heimische<br />
Wirtschaft stärken. Und weil es einfach<br />
umweltfreundlicher ist, Pfandflaschen<br />
zu kaufen, die einen kurzen Lieferweg<br />
haben“, so Gruber.<br />
Mühlviertels sanfter „Cola-Rausch“<br />
Auch der Oberösterreicher Peter "Peda“<br />
Leitner setzt mit Pedacola konsequent auf<br />
Regionalität und Nachhaltigkeit. Er hat<br />
mit seinem Start-up bereits das Prädikat<br />
"Klimabündnis-Betrieb“ erhalten. "Wir
FRISCH VOM MARKT<br />
17<br />
wollen unseren CO2-Abdruck so klein wie<br />
möglich halten“, erklärt Leitner. Alle Rohstoffe<br />
stammen von Biogärtnern und -bauern.<br />
Pedacola<br />
kommt als<br />
// Wir wollen unseren<br />
ökologischen Fußabdruck<br />
so klein wie<br />
möglich halten. //<br />
Sirup in den<br />
Handel und<br />
wird nach<br />
Gusto mit<br />
Soda oder<br />
Mineralwasser<br />
aufgespritzt. Was ist anders an dem<br />
Getränk, das schon von Haubenköchen<br />
wie Christian Petz und Juan Amador serviert<br />
wird? Leitner: "Durch Zufall entdeckte<br />
ich bei der Suche nach neuen Aromen<br />
die Eberraute, die in Duft und Geschmack<br />
an Cola erinnert.“ Bald stand die Rezeptur<br />
mit Rübenzucker, natürlicher Vanille, Minze,<br />
Zitrone, Limette und ein paar Geheimzutaten.<br />
Den typischen Geschmack gibt<br />
das besagte Wildkraut, auch Cola-Strauch<br />
genannt. Den Coolness-Faktor zieht Pedacola<br />
aus sich selbst: "Der englische Name<br />
der Eberraute heißt 'Kiss-me-quick-andgo‘<br />
und gilt als flüchtiger Liebeszauber“,<br />
meint Peter Leitner mit einem Augenzwinkern.<br />
"Wir meinen, das hat was, und<br />
nutzen den Namen als Slogan!“<br />
Bilder © Werner Dedl (1), Thomas Pfister (1), iStock.com/Lightcome (1), iStock.com/DenPotisev (1)<br />
Limos, die auch Eltern schmecken<br />
Fünf Freunde haben sich in Wien<br />
zusammengetan, um unter dem Label<br />
Pona sonst nix natürliche Limonaden und<br />
Spritzgetränke anzubieten. "Mir als Mutter<br />
gefiel die Idee, bei uns Organic Sparkling<br />
Drinks herzustellen, auf Anhieb. Unsere<br />
Getränke ohne Zuckerzusatz, nach der<br />
einfachen Rezeptur von 60 % Biofruchtsaft<br />
mit 40 % Kärntner Quellwasser, schmecken<br />
und sind gesund“, bringt Gesellschafterin<br />
Dr. Simone Haslehner die Pona-Idee<br />
auf den Punkt. Das junge Label ist damit<br />
erfolgreich und hat für <strong>2018</strong> die Produktion<br />
von 300.000 Flaschen anvisiert. Neben<br />
der gesunden Limo bietet Pona noch einen<br />
sozialen Mehrwert: Vom Ertrag fließt ein<br />
Teil fix an das Kinderhilfswerk.<br />
Ideeller Mehrwert<br />
Den regionalen Herstellern alternativer<br />
Softdrinks ist gemeinsam, dass der<br />
Geschäftsidee eine ethisch begründete Mo-<br />
tivation zugrunde liegt. Ökologische Verantwortung,<br />
Nachhaltigkeit und Qualität<br />
beim Rohstoff wie beim Geschmack setzt<br />
die "New Generation“ der Limonadenhersteller<br />
in Österreich vor den Gewinn.<br />
Der Handel betrachtet den Trend zum<br />
regionalen Getränk positiv: "Wir freuen<br />
uns über die Entwicklung regionaler<br />
Sortimente“, sagt Christian Dalnodar,<br />
Category Manager bei <strong>Eurogast</strong> Österreich<br />
in Zams. "Wir bei EUROGAST bemühen<br />
uns ständig, uns den Kundenbedürfnissen<br />
anzupassen und sind optimaler Partner für<br />
regionale Qualitätsprodukte.“<br />
Peter Leitner mit<br />
seiner "Pedacola"
Als Beilage fast zu schade.<br />
Macht die Beilage zur Hauptsache: beim Zwetschkenröster von Darbo ist das<br />
kein Wunder. Denn nur die feinsten Zwetschken kommen in die Darbo-Dose.<br />
NEU<br />
in der 880 g<br />
Dose<br />
www.darbo.at
FRISCH VOM MARKT 19<br />
Hopfen, Malz und ganz viel Liebe<br />
Ein weit traditionelleres Getränk und österreichisches Kulturdenkmal<br />
hat gerade einen Image-Boost erfahren: das Bier.<br />
Anzeige Seite 18 | Bilder © DER GRISSEMANN (1), Grimmingbier (1), iStock.com/osoznaniejizni (1), iStock.com/DenPotisev (1), iStock.com/mushroomstore (2)<br />
Zwischen Tradition und Avantgarde<br />
Biergenuss beschränkt sich nicht<br />
auf Zwickl, Weizen, Schwarzbier und<br />
Pils. Zunehmend probieren die Österreicher<br />
neue Brauerzeugnisse, Craft-Biere<br />
und saisonale Spezialitäten. Und für<br />
eine kompetente Beratung gibt es den<br />
Bier-Sommelier, wie Fabian Melmer von<br />
<strong>Eurogast</strong> Grissemann in Zams: "Unter<br />
den Feinschmecker-Bieren hat sich<br />
Regionalität durchgesetzt. Bier hat einen<br />
Imagewandel vollzogen; es gilt, Feinheiten<br />
herauszuschmecken, den Gaumen zu<br />
verwöhnen und zu kitzeln." Wie beim<br />
Wein berät der Bier-Sommelier die Kunden<br />
bei der Auswahl, erläutert Nuancen<br />
und spricht Empfehlungen aus, welches<br />
Bier zu welchen Speisen passt. Voraussetzung<br />
sind umfassende Kenntnisse<br />
zu Herstellungsverfahren, Sorten und<br />
Charakteristika der zahllosen nationalen<br />
und internationalen Erzeugnisse.<br />
Lokal bis international:<br />
Vielfalt am Markt<br />
Weltweit wird Bier gebraut, und die<br />
heimische Gastronomie stellt sich auf die<br />
Entdeckerfreude der Gäste ein. Christian<br />
Dalnodar, Category Manager bei <strong>Eurogast</strong>,<br />
erkennt die Stärke in der Vielfalt:<br />
"Bei <strong>Eurogast</strong> Österreich sehen wir, dass<br />
eine gute Mischung aus Internationalität<br />
und Regionalität ein optimales Sortiment<br />
abrundet und somit sämtliche Kundenwünsche<br />
erfüllt werden können.“<br />
Biere, die nach<br />
Heimat schmecken<br />
Beispiele für heimische<br />
Craft-Biere nennt Experte<br />
Fabian Melmer: "Unter<br />
den regionalen Anbietern<br />
in Tirol würde ich<br />
die Zillertal Brauerei als<br />
besonders hervorheben.<br />
Beim Craft-Bier wäre es die<br />
Brauerei Bierol aus Schwoich.“<br />
<strong>Eurogast</strong> Landmarkt führt ein Bier,<br />
dessen Name der Region huldigt: das<br />
Grimmingbier. "Wir teilen mit Braumeister<br />
Mario Scheckenberger die Leidenschaft<br />
für hochwertige Lebensmittel aus unserer<br />
Region“, so Joachim Gruber, Marktleiter in<br />
Schladming, "Darum freuen wir uns, das<br />
'Südostgrat‘ anbieten zu können.“ Ein Bier<br />
wie die Landschaft: Der Grimming-Grat<br />
zwischen Süd und Ost, das Bier zwischen<br />
Märzen und Pils.<br />
Im Mühlviertel setzt die Brauerei Stiegl<br />
voll auf ursprüngliche Brautradition: Vom<br />
Urbier bis zur "Männerschokolade“ bietet<br />
sie ganz neue Biererfahrungen.<br />
Spezialbiere finden 54 % der Österreicher<br />
wichtig. Ob avantgardistisch oder ganz<br />
traditionell, 31 % der Österreicher bekennen<br />
ihre Liebe zu den Bieren ihrer eigenen<br />
Heimatregion. Alsdann: Zum Wohl!<br />
Bier-Sommelier<br />
Fabian Melmer
20<br />
News<br />
INTERN<br />
Innovationsgeist<br />
zahlt sich aus<br />
Riedhart’s Markthalle erfreut sich<br />
enormer Beliebtheit!<br />
Der C+C Markt von <strong>Eurogast</strong> Riedhart in Wörgl<br />
wurde im Dezember 2016 mit einem zukunftsweisenden,<br />
modernen Konzept neu eröffnet. "Wir<br />
sind mit der Markthalle einen Riesenschritt nach<br />
vorne gegangen. Unsere Kunden finden hier eine<br />
Inspiration, wir zeigen ihnen neue Ideen und<br />
leisten unseren Beitrag zum Genuss auf höchstem<br />
Niveau“, zeigt sich Mag. Armin Riedhart,<br />
Geschäftsführer <strong>Eurogast</strong> Riedhart, begeistert.<br />
Die Markthalle hat vor allem in den Frischeabteilungen<br />
eine deutlich größere Auswahl. "Das ist<br />
unser absoluter Benefit, hier unterscheiden wir<br />
uns in Qualität, Frische und Auswahl“, bestätigt<br />
Verena Riedhart, Marketingverantwortliche in<br />
Wörgl. "All unsere Erwartungen an die neue<br />
Markthalle wurden voll erfüllt“, erklärt sie weiter.<br />
Der moderne Markt mit seiner geräumigen<br />
und ansprechenden Verkaufsfläche bietet den<br />
Gastro-Kunden ein Einkaufserlebnis der entspannten<br />
Art.<br />
Frisch, frischer, Riedhart!<br />
Besonderes Augenmerk wird in Riedhart’s<br />
Markthalle auf die Obst- und Gemüseabteilung<br />
gelegt. Ein eigener, speziell temperierter Raum<br />
im C+C Markt ist die Basis. Zweimal täglich<br />
kommen Frischelieferungen von saisonal-regionalen<br />
bis hin zu exotisch-internationalen<br />
Obst- und Gemüsesorten. Dem großen Thema<br />
Fisch wurde ein eigener Schwerpunkt gewidmet.<br />
Gastronomen erwartet eine Bedientheke mit<br />
täglich frischem Fisch sowie perfekter Beratung<br />
durch einen gelernten Koch und Fischexperten.<br />
Auch die Fleischabteilung verfügt über eine<br />
eigene Bedientheke, die regionale und besondere<br />
Fleischsorten wie Wild-, Biofleisch und Fleischspezialitäten<br />
(Dry Aged und Tomahawk Steaks)<br />
präsentiert. Küchenfertige Fleischdelikatessen<br />
wie Spieße, Rouladen oder mariniertes Fleisch<br />
bereitet ein fachkundiges Metzgerteam rund um<br />
Fleischermeister Christian Meinhart individuell<br />
für die Kunden vor.<br />
Unendliche Vielfalt<br />
Ein "Non-Food-Kompetenzzentrum“ im 1. Obergeschoß<br />
rundet die Neugestaltung perfekt ab.<br />
Hier gibt es von Geschirr, Besteck, Dekoration<br />
und Berufsbekleidung bis hin zu Tischwäsche<br />
und Präsentationsmöglichkeiten alles, was die<br />
Gastronomie braucht.<br />
Frühstückstapas versüßen den (Einkaufs-)<br />
Alltag<br />
Riedhart’s Markthalle besitzt mit dem "Gastro-Herz“<br />
noch einen weiteren Anziehungspunkt<br />
für die Gastronomen. Im gemütlichen Riedhart’s<br />
Bistro verwöhnt Küchenchef Christoph Greiderer<br />
mit seinem Team die Gäste und bietet so dem<br />
einen oder anderen Gastonomen Ideen für sein<br />
eigenes Frühstücksbuffet.
FRISCH VOM MARKT<br />
21<br />
// Wir sind stolz und dankbar, ein<br />
so tolles Team zu haben.//<br />
<strong>Eurogast</strong> Sinnesberger<br />
feiert und ehrt Mitarbeiter<br />
Wenn Mitarbeiter dem Unternehmen<br />
über viele Jahre die Treue halten, ist<br />
dies der beste Beweis für ein gutes<br />
Betriebsklima. Außerdem hat soziales Engagement<br />
seinen fixen Platz im Team von <strong>Eurogast</strong><br />
Sinnesberger.<br />
mittlerweile Mag. Franz Sinnesberger jun. Damit<br />
auch in Zukunft verlässliches Fachpersonal im<br />
Kirchdorfer Großmarkt zur Verfügung steht, setzt<br />
das Management ganz auf eigene Lehrlingsausbildung.<br />
"Wir haben immer zwischen 14 und 16<br />
Lehrlinge im Betrieb. Die Qualität der Ausbildung<br />
bestimmen wir damit selbst“, so Sinnesberger<br />
jun.<br />
Bilder © Überall GmbH (2), Sinnesberger (2)<br />
v.l.n.r.: Mag. (FH) Franz<br />
Sinnesberger, Martin<br />
Hochfilzer, Rosi Kals, Rudolf<br />
Obermoser, Annelise Astl,<br />
Mag. a Veronika Sinnesberger,<br />
Thomas Aschaber,<br />
Johann Adelsberger, Franz<br />
Sinnesberger sen. und<br />
Mag. a Alexandra Scheffold<br />
<strong>Eurogast</strong> Sinnesberger ehrte treue<br />
Mitarbeiter<br />
Der Gastronomiegroßhändler <strong>Eurogast</strong> Sinnesberger<br />
ehrte vor Weihnachten gleich eine Reihe<br />
von Jubilaren. Franz Sinnesberger sen.: "Wir sind<br />
stolz und dankbar, ein so tolles Team zu haben.<br />
Besonders unsere langjährigen Mitarbeiterinnen<br />
und Mitarbeiter tragen mit ihrer Erfahrung und<br />
ihrer Fach- und Kundenkenntnis maßgeblich zum<br />
Unternehmenserfolg bei.“ So arbeitet Johann<br />
Adelsberger bereits seit 35 Jahren im Unternehmen<br />
und wickelt die Warenkommission ab. Rosi Kals<br />
ist seit 30 Jahren im Büro. Thomas Aschaber<br />
verbucht 25 Jahre, Rudolf Obermoser ist seit<br />
20 Jahren mit dabei. Das operative Geschäft leitet<br />
Soziale Verantwortung: Spende statt<br />
Geschenke<br />
Auch bei der vorweihnachtlichen Charity-Aktion<br />
von <strong>Eurogast</strong> Sinnesberger mit Tochterfirma<br />
Eurotank in Kirchdorf bewies die Mannschaft<br />
Teamgeist. Schon zum dritten Mal verzichtete<br />
man darauf, seine Kunden mit Weihnachtsgeschenken<br />
zu beglücken. Stattdessen spendete<br />
die Firma die Summe von 8.500,- Euro für einen<br />
guten Zweck. Die Sinnesberger Belegschaft sammelte<br />
nochmal 300,- Euro dazu und unterstützte<br />
damit in Not geratene Menschen aus dem Bezirk<br />
Kitzbühel.
22<br />
F(r)isch verliebt<br />
Die Auswahl an Schätzen des Meeres ist vielfältig, Gleiches gilt für die Möglichkeiten<br />
der Zubereitung. Was sich auf heimischen Tellern aus Fisch, Muscheln und Krustentieren<br />
zaubern lässt, welche charakteristischen Eigenschaften das Meeresgetier hat<br />
und welche Gerichte momentan bei den Gästen total angesagt sind, verraten<br />
zwei Spitzenköche im Interview.<br />
Andreas Spitzer, Küchenchef<br />
im Hotel Fliana in Ischgl<br />
Proteinreich, Omega-3-Fettsäuren-<br />
Lieferant und darüber hinaus leicht<br />
und schnell zuzubereiten: nur einige<br />
positive Eigenschaften der Meeresbewohner,<br />
die sie am Teller gleich noch besser<br />
schmecken lassen.<br />
Von der Fischküche<br />
besonders begeistert<br />
ist Andreas Spitzer,<br />
Küchenchef im Hotel<br />
Fliana in Ischgl:<br />
"Mich fasziniert<br />
die Leichtigkeit am<br />
Teller, und dass man der Kreativität freien<br />
Lauf lassen kann.“ Sein absolut liebstes<br />
Meerestier ist der Steinbutt. "Er ist für<br />
mich der 'Diamant der Meere‘. Sein festes<br />
und würzig-delikates Fleisch ist sehr gut<br />
zu verarbeiten“, schwärmt Spitzer.<br />
// Fisch ist 'in' und<br />
von der Speisekarte<br />
nicht mehr<br />
wegzudenken. //<br />
Chefkoch im Schlosshotel Fiss, hat das<br />
Zubereiten von Fischgerichten etwas<br />
Besonderes an sich: "Fische sind vielfältig<br />
einsetzbar, man muss sehr behutsam mit<br />
ihnen umgehen. Sie liefern uns lebenswichtige<br />
Nähstoffe.“<br />
Er arbeitet am<br />
liebsten mit Rotbarben,<br />
Jakobsmuscheln<br />
und Calamari. "Sie<br />
besitzen eigene<br />
Charaktereigenschaften<br />
in Geschmack,<br />
Textur und Aussehen. Das ist spannend“,<br />
erklärt Gschwendtner. Generell sei in den<br />
Gastronomiebetrieben eine allgemeine<br />
Begeisterung für Fisch und Meeresfrüchte<br />
spürbar, Fisch ist "in“ und von der Speisekarte<br />
nicht mehr wegzudenken.<br />
Christoph Gschwendtner, Chefkoch<br />
im Schlosshotel Fiss<br />
Absolute Frische, Nachhaltigkeit und<br />
der nötige Respekt<br />
Auch für Christoph Gschwendtner,<br />
Vor allem das Bewusstsein und die verantwortungsvolle<br />
Einstellung der Köche<br />
gegenüber den Wasserbewohnern sind
GOURMET-PORTRAIT<br />
23<br />
//Sushi, Sashimi und<br />
leichte Fischgerichte<br />
liegen voll im Trend. //<br />
Bilder © Hotel Fliana (2), Christoph Geschwendtner (1), Schlosshotel Fiss (1), iStock.com/ulimi (1), iStock.com/SarapulSar38 (1)<br />
gewachsen, meint Gschwendtner: "Ob<br />
Süß- oder Salzwasserfisch: Am besten ist<br />
es, Top-Qualität zu kaufen. Da wird auf<br />
die konstante Kühltemperatur bei der<br />
Lieferung geachtet und auf einen sorgfältigen<br />
Umgang mit der Ware.“ In Zeiten<br />
von Überfischung sollte jedem Koch<br />
die Nachhaltigkeit seiner Lebensmittel<br />
wichtig sein, ist Spitzer überzeugt: "Neben<br />
absoluter Frische und Top-Qualität sollte<br />
ein Chef de Cuisine wissen, woher sein<br />
Fisch kommt und ob er aus nachhaltigen<br />
Quellen stammt.“<br />
Garnelen aus Tirol<br />
Einer, der genau weiß, woher seine<br />
Garnelen kommen, ist Daniel Flock. Seit<br />
mehreren Jahren züchten er und sein<br />
Großcousin regionale und nachhaltige<br />
White Tiger Garnelen in einer eigens dafür<br />
angefertigten Anlage in Hall. Die Aufzucht<br />
ist rein biologisch und ohne Zugabe von<br />
Medikamenten. Die Bestellbücher sind<br />
bereits Monate vorher voll. "Mit so einem<br />
Ansturm haben wir nicht gerechnet. Aber<br />
man schmeckt eben einfach den Qualitätsunterschied“,<br />
ist Flock überzeugt.<br />
Japanische Fischgerichte gefragt<br />
Aber was ist denn gerade voll im Trend<br />
in den Küchen der heimischen Gastronomiebetriebe?<br />
"Sushi, Sashimi und leichte<br />
Fischgerichte sind total beliebt“, weiß<br />
Andreas Spitzer. Bei der Zubereitung muss<br />
man allerdings auf einiges Acht geben,<br />
denn zu hohe Hitze macht den Fisch zäh<br />
und trocken, und wird er überwürzt, verliert<br />
er seinen Eigengeschmack.<br />
"Neben Frische und Qualität ist es wichtig,<br />
sauber zu arbeiten. Ganz essenziell<br />
ist das schonende Garen, um das einzigartige<br />
Fischaroma und die Eiweißstruktur<br />
zu erhalten. Durch das Glasiggaren<br />
bleibt der Fisch saftig“, erklärt Christoph<br />
Gschwendtner. "Slow Cooking“ auf hohem<br />
Niveau.
24<br />
Reinhard<br />
Gorfer<br />
Mit der Übernahme eines uralten, in Familiensitz befindlichen Bauernhofes haben<br />
sich Veronika und Reinhard Gorfer einen Lebenstraum erfüllt. Ihre Werte, das Thema<br />
Regionalität, Nachhaltigkeit und Qualität zeigen sich nicht nur in den Gerichten,<br />
sondern auch in der Ausstattung und Gestaltung der Innenräume: gemütlich und<br />
doch sehr modern. Inmitten dieses Ambientes erkochte sich Reinhard Gorfer zwei<br />
Hauben – mit einem jungen Team und familiärer Unterstützung. Fokus ist dabei<br />
auf saisonalen Gerichten.<br />
Die verwendeten Produkte stammen<br />
zumeist vom eigenen Hof,<br />
zumindest aber aus der Umgebung.<br />
Für das <strong>Eurogast</strong> <strong>Journal</strong> haben wir den<br />
zweifachen Jungpapa im Garstener Ortsteil<br />
Saaß getroffen, unter Feinschmeckern<br />
schon lange eine bekannte Adresse.<br />
Wie sind Sie zum Koch geworden?<br />
Ich hatte eigentlich, seit ich denken kann,<br />
den Traum, ein Koch zu werden. In meinem<br />
Geburtsort in Mayerhofen im Zillertal<br />
begann ich dann schließlich auch in einem<br />
der führenden Hotelbetriebe meine Lehre<br />
zum Koch.<br />
Wer oder was hat Sie auf diesem Weg am<br />
meisten beeinflusst?<br />
Es war jeder Betrieb, in dem ich das Glück<br />
hatte, arbeiten zu dürfen, etwas Besonderes.<br />
Jeden Koch der Spitzengastronomie<br />
bewegt etwas anderes, jeder in dieser<br />
Branche hat seine eigene, außergewöhnliche<br />
Vision, sich hervorzuheben. In meinen<br />
Lehrbetrieben waren es auch außergewöhnliche<br />
Menschen, die mich geprägt<br />
haben. Ein großer Fan bin ich von Jörg<br />
Wörther, dem Koch des Jahrzehnts, er ist<br />
für mich persönlich einer der ganz Großen.<br />
Es waren aber vor allem viele kleine Dinge,<br />
die meine Begeisterung stetig gesteigert<br />
haben und die ich bis heute in mir trage.<br />
Es macht mir einfach ungeheuer viel Spaß,<br />
in einer Küche meine eigenen Gerichte<br />
kreieren zu können.<br />
Was war der ausschlaggebende Grund, ein<br />
eigenes Restaurant zu gründen?<br />
Ich wollte jedes einzelne Detail selbst in<br />
die Hand nehmen und dann lernte ich<br />
meine Frau kennen, die sich auch für die<br />
Gastronomie begeistern konnte. Und wir<br />
wollten uns gemeinsam verwirklichen.
GOURMET-PORTRAIT 25<br />
info<br />
Familie Gorfer<br />
Herrenweidestr. 20, 4451 Garsten<br />
Tel: +43 (0) 664 325 39 62<br />
ngg@naturgourmet.at<br />
ÖFFNUNGSZEITEN<br />
FR 18:00 - 23:00 Uhr,<br />
Küche 18:00 - 21:00 Uhr<br />
SA/SO 11:30 - 23:00 Uhr, Küche<br />
durchgehend von 11:30 - 21:00 Uhr<br />
BESONDERHEIT<br />
An den Gastronomiebetrieb ist eine<br />
eigene nachhaltige Landwirtschaft<br />
angeschlossen.<br />
Das Hauptziel in der Rinderzucht<br />
der Familie Gorfer ist es, beste<br />
Fleischqualität mit biologischer<br />
Wirtschaftsweise zu erzeugen und<br />
dieses in höchster Frische auf die<br />
Teller zu bringen.<br />
Geschlachtet wird am Hof ca. ein<br />
Mal im Monat nach sorgfältiger<br />
Selektion.<br />
Bilder © Philipp Greindl (1), iStock.com/Alhontess (1)<br />
// Mit Begeisterung<br />
kann man alles<br />
schaffen! //
GOURMET-PORTRAIT<br />
27<br />
Anzeige Seite 26 | Bilder © Philipp Greindl (3)<br />
Ist es schwierig, in Österreich als Gastronom<br />
erfolgreich zu sein?<br />
Es ist wahrscheinlich in keiner Branche<br />
einfach, erfolgreich zu sein. Ich denke, es<br />
gibt einige Dinge, die sehr wichtig sind,<br />
wie zum Beispiel Durchhaltevermögen, ein<br />
Ziel vor Augen zu haben, gute Mitarbeiter<br />
zu finden und halten zu können und vor<br />
allem die Begeisterung für seinen Beruf.<br />
Dann kann man alles schaffen!<br />
Welche Eigenschaften müssen Ihre<br />
Mitarbeiter haben?<br />
Wir haben nur junge bis gleichaltrige<br />
Mitarbeiter und Ausnahmetalente. Zurzeit<br />
sehe ich in meinen zwei jungen Köchen<br />
sehr viel Potenzial. Ich hoffe, dass wir es<br />
wieder eine Zeit lang schaffen werden,<br />
uns gegenseitig zu motivieren und zu<br />
begeistern. Es liegt viel Energie und Arrangement<br />
in der Mitarbeiterführung, und<br />
auch das sollte ein Teil des Lernprozesses<br />
für jeden Einzelnen sein. Ich schätze an<br />
meinen Mitarbeitern ihren Teamgeist, ihr<br />
hohes Belastungspotenzial, Zuverlässigkeit<br />
und den gewissen Humor. Es macht<br />
richtig Spaß, mit guten Leuten zusammenzuarbeiten.<br />
Was denken Sie, woran liegt es, dass<br />
aktuell die Gastronomie händeringend<br />
nach Personal sucht, und was wären Ihre<br />
Lösungsansätze?<br />
Nicht nur die Gastronomie ist betroffen. Es<br />
sind allgemein die handwerklichen Berufe,<br />
die zurzeit einen Mangel an Arbeitskräften<br />
haben. Wir haben eigentlich großes Glück.<br />
Bei uns finden sich doch immer wieder junge,<br />
aufstrebende Menschen, die sich für den<br />
fordernden Beruf des Koches entscheiden.<br />
Beschreiben Sie Ihre Küche und das<br />
Besondere daran?<br />
Ich kann mich sehr gut mit den Produkten,<br />
die mir zur Verfügung stehen,<br />
identifizieren. Es macht mir großen Spaß,
RAFFINIERTE MISCHUNGEN.<br />
U N S E R R E Z E P T- T I P P<br />
www.kotanyigourmet.at<br />
Unterschiedliche Geschmacksnoten und Aromen miteinander<br />
in Einklang zu bringen, erfordert viel Zeit,<br />
Wissen und Liebe zum Detail. Unsere erfahrenen Profis<br />
arbeiten unentwegt daran, Ihnen mit klassischen Gewürzmischungen<br />
und innovativen Neu-Kompositionen die<br />
Arbeit in der Küche zu erleichtern – und entwickeln dabei<br />
nicht selten ganz neue Trends in der Gastronomie.<br />
Jakobsmuscheln auf Zucchini<br />
mit Pfirsichchutney<br />
Fisch<br />
Gewürzzubereitung<br />
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1200 ccm, PET-Dose 249701
GOURMET-PORTRAIT 29<br />
Anzeige Seite 28 | Bilder © Philipp Greindl (2), iStock.com/Alhontess (1)<br />
damit und daran zu arbeiten. Wir sind<br />
gesegnet in Österreich, haben alles in<br />
unserem Breitengrad, was man für ein<br />
Haubengericht braucht. Qualität ist sicher<br />
das oberste Credo in meiner Küche.<br />
Was sagen Sie zum Thema Shrimps,<br />
Austern und Meeresfrüchte generell<br />
und haben Sie Erfahrung damit?<br />
Ich liebe diese Produkte. Erfahrungen habe<br />
ich damit schon viele gesammelt, doch<br />
wir haben diese Dinge nicht allzu oft auf<br />
unserer Speisekarte. Wahrscheinlich liegt<br />
es daran, dass wir vorrangig immer unsere<br />
eigenen Produkte verwenden.<br />
Sind Speisen mit diesen Produkten bei<br />
Ihnen auf der Speisekarte?<br />
Saiblinge und Forellen aus eigenem Gewässer<br />
decken den Bereich zur Gänze ab.<br />
Welche Eigenschaften sind es, die Sie zu<br />
einem Spitzenkoch machen?<br />
Meine Liebe zum Beruf und den Produkten,<br />
Durchhaltevermögen und Humor.<br />
Was ist Erfolg für Sie?<br />
Meinen Traum leben zu können und diesen<br />
auch als Beruf ausüben zu dürfen.<br />
Welchen Tipp würden Sie jungen aufstrebenden<br />
Köchen in Österreich geben?<br />
Sich weiterentwickeln, seine eigene Linie<br />
finden und nie den Humor verlieren. Und<br />
kein Neid: Es hat keiner leicht in diesem<br />
Geschäft. Um in dieser Branche bestehen<br />
zu können, ist viel persönlicher Einsatz<br />
notwendig. Vielleicht ein bisschen mehr<br />
als in manch anderer Branche.<br />
Was ist Ihre persönliche Lieblingsspeise?<br />
Bei mir ist das immer situationsbedingt.<br />
Ich mag eigentlich alles. Wenn ich den<br />
ganzen Tag in der Landwirtschaft gearbeitet<br />
habe, freue ich mich auf eine gute<br />
Jause. Gestern Abend habe ich einen sehr<br />
guten Milchreis mit meinen Buben gegessen,<br />
das hat schon was.<br />
Seine Mutter, selbst erfahrene Gastronomin,<br />
ergänzt mit einem Lächeln: Ich liebe<br />
die Vielfalt in seinen Gerichten, was der<br />
Bub für verschiedenste Sachen aus einem<br />
Produkt machen kann, ist phänomenal.<br />
Aber am liebsten esse ich den Zwiebelrostbraten,<br />
der ist unschlagbar.
30<br />
Zwiebelbutter<br />
& Knäckebrot<br />
Zwiebelbutter<br />
1 Zwiebel<br />
125 g Butter<br />
Rübenstaub<br />
Knäckebrot<br />
2000 ml Wasser<br />
900 g Mehl glatt<br />
50 ml Essig<br />
20 g Salz<br />
Zum Bestreuen: Walnüsse,<br />
Mandeln, Sesam,<br />
Pinienkerne, Macadamianüsse<br />
Eine Zwiebel in Butter dunkelbraun rösten, leicht überkühlen.<br />
Mit kalter Butter aufschlagen, vermengen und abschmecken,<br />
mit Röstzwiebel und Rübenstaub garnieren.<br />
Alle Zutaten mischen und auf einem Blech dünn ausstreichen.<br />
Danach mit den Nüssen und Kernen bestreuen und 20 Minuten<br />
lang bei 180 C backen.<br />
Menü von<br />
Reinhard Gorfer<br />
Anzeige Seite 31 | Bilder © Philipp Greindl (5), iStock.com/seamartini (1), iStock.com/setory (1)
GOURMET-PORTRAIT<br />
31<br />
Rote Rüben<br />
Carpaccio<br />
50 g Rote Rüben gekocht, geschält<br />
Geräucherte Maldon Salzflocken<br />
Zitronensaft<br />
Zitronenöl<br />
Frischer Kren<br />
Miso-Mayonnaise<br />
Walnussöl<br />
Pfeffer geschrotet, schwarz<br />
Walnussmalto<br />
Balsamico-Glace<br />
Rüben in Salzwasser mit Kümmel<br />
kochen und hauchdünn aufschneiden.<br />
Mit geräuchertem Maldonsalz,<br />
Pfeffer, Zitronensaft und<br />
Zitronenöl sowie Balsamico-Glace<br />
marinieren und mit Walnussmalto,<br />
frischem Kren und Miso-Mayonnaise<br />
garnieren.<br />
227877 PP-210x140-Set15-AUS.ai 1 23/09/15 14.45
32<br />
Rübentatar<br />
& Karpfen<br />
Rübentatar<br />
150 g Rote Rüben gekocht, geschält<br />
10 g Zwiebel<br />
50 g Sauerrahm<br />
20 g Topfen<br />
1 EL Creme Fraiche<br />
Salz, Zucker<br />
Cayenne Pfeffer<br />
Zitronensaft & -zeste<br />
Kümmel gemahlen<br />
Koriander gemahlen<br />
Alle Zutaten in feine Brunoise schneiden und vermengen.<br />
Abschmecken, mit gebröseltem Ziegenkäse in Tortenring<br />
anrichten und mit saisonalen Kräutern garnieren. Mit im<br />
Backteig gebackenen Karpfen anrichten.<br />
Karpfen im Backteig<br />
8 Filets vom Karpfen<br />
120 g Mehl<br />
125 ml Most<br />
2 Dotter, 2 Eiweiß (geschlagen)<br />
Salz, Öl<br />
Mehl, Most, einen Schuss Öl und Dotter glatt rühren.<br />
Das Eiweiß mit Salz aufschlagen und den Eischnee<br />
unter die Mehlmasse heben. Karpfenfilets darin wenden<br />
und in Öl ausbacken.
GRUSS AUS DER KÜCHE 33<br />
Schokomousse<br />
& Mandelsplitter<br />
Bilder © Philipp Greindl (4), iStock.com/Alhontess (1), iStock.com/aninata (1)<br />
Schokomousse<br />
620 g weiße Schokolade schmelzen<br />
230 g Dotter<br />
120 ml Malibu<br />
50 ml Wasser<br />
1,2 l Obers<br />
Physalis<br />
Minze<br />
Mandelsplitter<br />
40 ml Milch<br />
100 g Glukosesirup<br />
80 g Butter<br />
60 g Staubzucker<br />
180 g geriebene Mandeln<br />
Weiße Schokolade schmelzen, Dotter mit Malibu und Wasser über<br />
Dampf aufschlagen. Nebenbei Obers aufschlagen. Schokolade und<br />
Dottermasse vermengen und unter das geschlagene Obers heben.<br />
2 Stunden im Kühlschrank ziehen lassen. Anschließend auf gekühlte<br />
Teller aufspritzen und mit eingelegter Physalis, Minzblättern und<br />
den Mandelsplittern ausgarnieren.<br />
Milch, Glukosesirup, Butter und Staubzucker vermischen und auf<br />
60 C erhitzen. Dann geriebene Mandeln einrühren. Die Masse auf<br />
Silikonmatten streichen und bei 180 C 9 Minuten backen.
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Unsere 4 neuen<br />
Premium-Tee Highlights<br />
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Linie sind Fairtrade zertifiziert. Alle Schwarz- und Rooibostees sind des Weiteren<br />
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zum Moment der Zubereitung optimal geschützt.<br />
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Die TEEKANNE macht den Tee. Seit 1882.
GRUSS AUS DER KÜCHE<br />
35<br />
Springtime<br />
Boost<br />
Der Winter verabschiedet sich und es wird Zeit, neue Energie zu<br />
tanken. Gegen die <strong>Frühjahr</strong>smüdigkeit empfiehlt der amtierende<br />
Cocktail-Weltmeister und internationale "Barman of the Year"<br />
Mario Hofferer heuer Maßnahmen der luxuriösen Art. Mit seinem<br />
"Protein Wellbeing Menu" wird der Kampf gegen den Winterspeck<br />
zur genüsslichen Angelegenheit.<br />
Anzeige Seite 34 | Bilder © Tine Steinthaler (2), iStock.com/Povareshka (1), iStock.com/djgflorez (1), iStock.com/Cat_Chat (1)<br />
AMIDEN<br />
OGISCH<br />
AUBAR<br />
E U T E L<br />
15 cl frischer Orangensaft<br />
1/2 Banane<br />
200 ml fettarme Milch<br />
10 g Kokoscreme<br />
5 EL Molat<br />
2 TL Honig<br />
1 Prise Zimt / Kurkuma /<br />
Lebkuchengewürz<br />
Molatus<br />
Alle Zutaten mit etwas Eis im<br />
Mixer pürieren und in einem<br />
Longdrink-Glas servieren.<br />
Rezept von<br />
Mario Hofferer
36<br />
Mionetto.<br />
Mehr als nur ein Prosecco.
GRUSS AUS DER KÜCHE<br />
37<br />
Virgin Eggnogg<br />
250 ml fettarme Milch<br />
1 Ei<br />
2 cl Coconut Palm Zucker<br />
1 Barlöffel Mandelextrakt<br />
1 Barlöffel Vanilleextrakt<br />
Lebkuchengewürz<br />
Alle Zutaten im Mixer verquirlen und in<br />
ein Glas geben. Mit "Gold Protein Espuma“<br />
dressieren. Hierzu Eiweiß mit etwas<br />
Goldstaub oder Goldglitter in den ISI<br />
Siphon geben und den Drink "krönen“.<br />
Athleticus<br />
150 g Erdbeeren<br />
200 ml Buttermilch<br />
100 ml Kokosnuss-Wasser<br />
2 EL Molat<br />
2 EL Weizenkeime<br />
1 TL Coconut Palm Zucker<br />
Lebkuchengewürz<br />
Alle Zutaten mit etwas Eis im<br />
Mixer pürieren und in einem<br />
Longdrink-Glas servieren.<br />
Anzeige Seite 36 | Bilder © Tine Steinthaler (2), iStock.com/Povareshka (1), iStock.com/Cat_Chat (1)<br />
Als Vorschau auf den Sommer verrät der Star am<br />
Cocktail-Himmel noch zwei "gesunde" Drinks<br />
aus seinem Repertoire:<br />
Pimento Champagner<br />
10 Blatt Basilikum<br />
5 cl Belvedere Vodka<br />
2 cl Rohrzucker<br />
2 cl frischer Limetten,<br />
evtl. karamellisierter Limettensaft<br />
10 cl Veuve Clicquot Rich<br />
bunte Paprika Julienne<br />
Feldgurken<br />
etwas Minze & Basilikum<br />
Alles aufgemixt und passiert,<br />
danach mit Ginger Beer auf<br />
Eis serviert.<br />
Ginger Basil Smash<br />
Das Gemüse ins Champagnerglas<br />
geben und aufgießen.
38<br />
Aus dem Netz<br />
gefischt<br />
Food-Blogger im Ozean der Rezepte<br />
info<br />
Koch-mit-mir<br />
− Rezepte-Sammlung und<br />
Ernährungsinfo-Blog von Karina<br />
Schober, Ernährungswissenschaftlerin<br />
aus Oberösterreich<br />
− Ideen für alle Jahreszeiten<br />
− Gesund – saisonal – ausgewogen<br />
www.koch-mit-mir.at<br />
/ category/fisch/<br />
Fit-Food aus dem Meer<br />
"Koch mit mir“ – mit dieser freundlichen<br />
Aufforderung titelt der Blog der Linzerin<br />
Karina Schober. Dem Thema Fisch widmet<br />
sie eine eigene Kategorie. "Ich liebe Fisch.<br />
Er ist so vielseitig und kann auf unzählige<br />
Arten zubereitet und endlos kombiniert<br />
werden.“ Die Ernährungswissenschaftlerin<br />
schaut dabei natürlich besonders auf das<br />
Gute darin: Proteine, Jod und essenzielle<br />
Fettsäuren.<br />
Ihre Gerichte sind leicht und kommen<br />
ohne schwere Saucen aus. Um dem gesunden<br />
Fisch entsprechende Begleiter zu<br />
geben, stellt sie ihm "Superfood“ zur Seite:<br />
Warum nicht einmal Quinoa statt Reis,<br />
oder Cashew-Kerne für den zusätzlichen<br />
Energiekick?<br />
Beim Kauf ist Nachhaltigkeit und die nachvollziehbare<br />
Herkunft des Produkts für Karina<br />
wichtig. "Fisch muss aber nicht immer<br />
teuer sein. Ein gutes Tiefkühlprodukt ist für<br />
viele Gerichte bestens geeignet.“ Konserven<br />
verwendet sie nur bei einer Ausnahme:<br />
Thunfisch behält auch in der Dose fast alle<br />
seine guten Eigenschaften.<br />
Der Blog liefert über die Rezepte hinaus<br />
noch zu jedem Gericht "Ernährungsinfos“<br />
mit Auskunft über die energetischen<br />
Werte pro Portion, die Zutaten und<br />
Arbeitsschritte, übersichtlich und Schritt<br />
für Schritt erklärt. Der Rezepte-Pool auf<br />
Karinas Seite wächst wöchentlich. Ein<br />
Klick auf die Seite lohnt sich definitiv und<br />
liefert Inspirationen zu vielen leichten<br />
Fischgerichten.
FANGFRISCH AUS DEM NETZ<br />
Lust auf asiatisch Leichtes?<br />
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Anzeige Seite 39 | Bilder © Karina Schober (3), iStock.com/Vasilyevalara (1), iStock.com/setory (1)<br />
Fisch, die<br />
Vitaminbombe<br />
− Bei gesunder und ausgewogener<br />
Ernährung sollten 1 bis 2<br />
Portionen Fisch pro Woche auf<br />
unseren Tellern landen.<br />
− Am besten den Fisch kurz in der<br />
Pfanne anbraten, dämpfen oder<br />
im Rohr zubereiten.<br />
− Fisch enthält sehr hochwertiges<br />
Eiweiß, viele Omega-3- und<br />
Omega-6-Fettsäuren, Vitamine<br />
der B-Gruppe, Vitamin A und<br />
D, Jod, Calcium, Magnesium,<br />
Phosphor, Eisen, Kupfer und<br />
Kalium.<br />
− Beim Fischkauf auf das<br />
MSC-Ökosiegel achten, um<br />
nachhaltige Fischerei zu unterstützen<br />
und Überfischung zu<br />
vermeiden.<br />
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41<br />
Tiger Prawns<br />
und Co.<br />
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"<br />
Food-Blogger im Ozean der Rezepte<br />
Cook and eat as you like it“ stellt<br />
der Food-Blog "Fischküche“ der<br />
anspruchsvollen Rezeptsammlung<br />
voran. Wer sich in die Texte vertieft, dem<br />
offenbart sich eine wahrhaft lukullische<br />
Ideenfülle, bei der Profis wie Hobbyköche<br />
fündig werden: Pulpo, Hummer, Kaisergranat<br />
und unzählige Garnelengerichte<br />
zum Nachkochen findet der Gourmet in<br />
alphabetischer Reihenfolge und nach Themen<br />
sortiert. Eine passionierte Blogger-Gemeinde<br />
stellt ausschließlich Fischgerichte<br />
vor. Alle Rezepte sind bebildert und liefern<br />
praktische Anleitungen.<br />
"Gerne gehen wir schöpferisch und ideenreich<br />
an die vielfältigsten Rezepte heran,<br />
um originelle und phantasievolle Speisen<br />
entstehen zu lassen“, erklärt Michael<br />
Hitzelberger aus Heidelberg, Initiator und<br />
Verantwortlicher des Blogs. Er folgt beim<br />
Kochen ganz der Slow-Food-Philosophie.<br />
"Wir filetieren selbst, was mit viel Freude<br />
und Arbeit hervorragende Fonds ergibt,<br />
die Grundlagen unserer Saucen sind.“<br />
Bei den Zutaten bevorzugt er, wo immer<br />
möglich, Produkte aus regionaler<br />
Landwirtschaft. Auch bei Importware<br />
vom Olivenöl bis zum Cognac ist<br />
Top-Qualität Voraussetzung dafür, dass<br />
ein Rezept veröffentlicht wird. Die<br />
Hauptdarsteller aus Fluss, See und Meer<br />
müssen frisch sein, und am liebsten<br />
verwenden die Gourmetköche des Blogs<br />
ganze Fische aus Wildfängen.<br />
Es gibt kaum einen Speisefisch oder eine<br />
Meeresfrucht, denen nicht ein Rezept<br />
auf der Website gewidmet wäre. Einige<br />
erfordern Geschick und Erfahrung mit den<br />
edlen Produkten. Doch keine Angst vor<br />
fremden Fischen! Die Blogger von "Kulinarische<br />
Welten“ sind überzeugt: "Die<br />
Zutaten frisch, der Fond stimmig, die Messer<br />
geschärft und die Flamme beherrscht,<br />
kann kaum etwas schiefgehen.“<br />
info<br />
Fischküche<br />
− „Almanach“ der Fischrezepte<br />
aus aller Herren Länder<br />
− Slow-Food-Philosophie vom<br />
Einkauf über Zubereitung bis<br />
zum Genuss<br />
− Presseforum und Informationspool<br />
rund um das Thema Fisch<br />
und Meeresschutz
Von Brauchtum<br />
bis Spitzensport:<br />
Winterhighlights trotz Wetterkapriolen<br />
"<strong>Eurogast</strong> Botschafter"<br />
Leopold Winkler mit<br />
Thomas Morgenstern,<br />
Lukas Müller &<br />
Andreas Goldberger<br />
info<br />
Hashtags zum Event<br />
#skijumping<br />
#kulm<br />
#skiflying<br />
#skifliegenamkulm<br />
www.skifliegen.at/de<br />
/sponsoren-partner.html<br />
<strong>Eurogast</strong> Landmarkt - Partner des<br />
Skiflugspektakels am Kulm<br />
Seit Langem schon ist <strong>Eurogast</strong> Landmarkt<br />
als Supporter mit von der Partie,<br />
wenn die tollkühnen Skiflieger am Kulm<br />
vor begeistertem Publikum im Ziel landen.<br />
Die Partnerschaft erlebte heuer wieder<br />
eine Neuauflage beim Skiflug-Weltcup<br />
vom 12. bis 14. Jänner in Bad Mitterndorf/<br />
Tauplitz. Auch wenn Wind und Wetter am<br />
Sonntag den Akteuren und Veranstaltern<br />
das zweite Springen verwehrten, boten der<br />
Trainingsfreitag und der Wettbewerb am<br />
Samstag den Zuschauern atemberaubende<br />
Sprünge des Who is Who im Skiflugzirkus.<br />
Heimat und ihre Hersteller einem breiten<br />
Publikum zu präsentieren.“ Mit guten<br />
regionalen Produkten will Landmarkt die<br />
kulinarische Identität im Salzkammergut<br />
weiterentwickeln. Der Event ist dafür eine<br />
ideale Plattform, denn auch die Organisatoren<br />
des Weltcups am Kulm unterstützen<br />
die regionale Ausrichtung der Veranstaltungspartner.<br />
<strong>Eurogast</strong>-"Botschafter“ und<br />
im Unternehmen als "Mister Kulm“ bekannt<br />
ist Leopold Winkler, jahrzehntelanger<br />
Außendienstmitarbeiter am Standort<br />
Liezen.<br />
Bestens verpflegt mit Produkten<br />
der Region<br />
Erst mit der g’schmackigen Verpflegung<br />
in den Zelten und an den Ständen wird<br />
der Sportwettkampf zum Fest für die<br />
Zuschauer. Für <strong>Eurogast</strong> Landmarkt ist<br />
die Teilnahme als Veranstaltungspartner<br />
fester Bestandteil im Jahresverlauf.<br />
"Unser Unternehmen ist in der Region<br />
fest verwurzelt“, erklärt Joachim Gruber,<br />
Marktleiter des C&C Marktes in Schladming<br />
das Engagement beim Weltcup. "Unser<br />
Anliegen ist es, Erzeugnisse aus der
FANGFRISCH AUS DEM NETZ<br />
43<br />
Auch Hexen<br />
müssen trainieren.<br />
Bilder © iStock.com/Vasilyevalara (1), iStock.com/Bubert (1), Landmarkt (3), Verein Fisser Blochziehen (3), Vigrosystem Sport- & Lifestylemagazin (1),<br />
Kulturerbe in Österreich:<br />
Tiroler „Fasnacht“: Teufel und Hexen<br />
heizten in Fiss dem Winter ein<br />
Das Fisser Blochziehen zählt wohl zu den<br />
originellsten Winterbräuchen im Alpenraum.<br />
Mit der urigen Tiroler "Fasnacht“<br />
blieb ein <strong>Frühjahr</strong>s- und Fruchtbarkeitsfest<br />
unserer vorchristlichen Ahnen<br />
erhalten. Das Schauspiel nach überlieferten<br />
Ritualen begeisterte auch heuer am<br />
28. Jänner wieder die vielen Zuschauer<br />
im Dorfkern von Fiss im Tiroler Oberland.<br />
Wer Tiroler ist, liebt das Fasnacht-Treiben.<br />
So auch Geschäftsführer Mag. Thomas<br />
Walser von <strong>Eurogast</strong> Grissemann in Zams:<br />
"Jeder in Tirol kennt das Blochziehen.<br />
Gelebte Traditionen, noch dazu wenn<br />
sie so unterhaltend sind wie das Fisser<br />
Spektakel, stärken die regionale Identität,<br />
bereichern unsere Kultur und faszinieren<br />
die Touristen der Region.“<br />
Lustiger Teufel und schaurige Hexen<br />
Der "Bloch“ ist ein 35 Meter langer<br />
Zirbenstamm. Er repräsentiert den Pflug,<br />
der zu Frühlingsbeginn die Felder für die<br />
Aussaat aufbricht. Die "Bärentreiber“, die<br />
"Mohrelen“ und die Bauern und Handwerker<br />
ziehen beim Festtagsumzug den Bloch<br />
auf einem geschmückten Holzschlitten<br />
durchs Dorf. Am anderen Ende des Stammes<br />
treibt der "Schwoaftuifl“(Schweifteufel)<br />
sein Unwesen: Er tanzt herum, zieht<br />
am Stamm und belustigt das zahlreich<br />
vertretene Publikum. In seinem Gefolge<br />
fuchteln Hexen, die den bösen Winter<br />
versinnbildlichen, mit ihren Besen.<br />
Der Brauch des Fisser Blochziehens wurde<br />
2011 zum immateriellen UNESCO Kulturerbe<br />
in Österreich erklärt.<br />
info<br />
Hashtags zum Event<br />
#fisserblochziehen<br />
#tradition<br />
#kultur<br />
#serfausfissladis<br />
www.blochziehen.at
44<br />
Event<br />
Erfahren und kompetent:<br />
die neue Chefin an der Fleischtheke<br />
Seit Beginn des Jahres leitet Claudia Simlinger die Fleischabteilung bei<br />
<strong>Eurogast</strong> Almauer in Steyr. Über 20 Jahre lang hat sie diesen Bereich bereits<br />
erfolgreich mitgestaltet und kennt fast jeden Kundenwunsch. Aufgrund<br />
ihrer Erfahrung, Kompetenz und Zuverlässigkeit übertrug die Geschäftsführung<br />
ihr heuer die Leitung. Das gesamte Team von <strong>Eurogast</strong> Almauer<br />
wünscht ihr dabei viel Erfolg!<br />
Claudia Simlinger wacht über die Fleischabteilung<br />
Raus aus den Federn und rauf auf die Piste: Familienskitag am Hochkar<br />
Trotz des Schneefalls tummelten sich auch heuer Groß und Klein<br />
am 2. NÖ Familienskitag am Hochkar. Der Familienbetrieb Hochkarhof<br />
Kronsteiner liegt auf 1.450 Meter Höhe direkt an der Skipiste und war<br />
ideales Quartier für die "Skihasen“. Aufwachen und gleich losstarten:<br />
Bequemer kann ein Skitag nicht beginnen. Elfriede Kronsteiner sorgt<br />
dafür, dass sich alle Gäste wie zu Hause fühlen: "Auf den Familien -<br />
skitag freuen wir uns immer besonders. Mit unseren Familienzimmern<br />
sind wir dafür bestens aufgestellt.“<br />
Der Hochkarhof Kronsteiner – direkt an der Piste<br />
Der Nikolaus mit seinen Helfern<br />
Leuchtende Kinderaugen<br />
bei <strong>Eurogast</strong> Grissemann<br />
Mit strahlenden Augen und klopfenden<br />
Herzen begrüßten die kleinsten Besucher des<br />
Grissemann Marktes in Zams den Nikolaus<br />
höchstpersönlich. Am 4. Dezember zog er samt<br />
Knecht Ruprecht und zauberhaften Engeln<br />
im Markt ein. Mit der Weihnachtsgeschichte<br />
und einer Überraschung bescherte er den Kids<br />
ein unvergessliches Erlebnis. Hausgemachte<br />
Kekse für alle und Punsch und Glühwein für<br />
die Großen stimmten die Besucher auf die<br />
Weihnachtszeit ein.
RUBRIK 45<br />
Koch-Show<br />
bei <strong>Eurogast</strong> Grissemann<br />
Also starring: Mangalitza<br />
Wer am 27. Oktober im <strong>Eurogast</strong> Grissemann in Zams einkaufte,<br />
genoss eine Demonstration kulinarischer Finesse: Die Tiroler Spitzenköchin<br />
Christina Steindl schwang die Messer und zelebrierte<br />
eine Live-Koch-Show vor Ort. Die Kunden durften ihr dabei über<br />
die Schulter schauen. Es duftete das Mangalitza-Karree im Kräutermantel<br />
mit Nussbutter-Espuma, Kürbisgemüse und Kürbisflan.<br />
Spätestens beim Verkosten des Herbstmenüs waren alle überzeugt:<br />
"Das Schwein ist fein!“<br />
Christina Steindls Genuss-Show im <strong>Eurogast</strong> Grissemann<br />
Neo-Pensionist Reinhold Köstinger feiert Abschied nach 35 Jahren.<br />
Eine Legende ging in den Ruhestand<br />
Nicht mit einem leisen Servus, sondern mit einer sensationellen<br />
Party nahmen die Belegschaft und die Stammkunden<br />
des Kärntner Legro Abschied: Nach 35 Jahren trat Markt- und<br />
Verkaufsleiter Reinhold Köstinger mit Silvester 2017 in den<br />
Ruhestand. Alle zusammen ließen mit Geschäftsführer Ing.<br />
Mag. Erfried Feichter "den Köste“ noch einmal hochleben und<br />
wünschten ihrer "Legende“: "A schen’s Leben in der Pension.“<br />
Im Bild: v.l.n.r. Ing. Mag.<br />
Erfried Feichter, Marktund<br />
Verkaufsleiter Helmut<br />
Ogris, Reinhold Köstinger<br />
Bilder © iStock.com/nattaponsukjit (1)<br />
Der Neue übernimmt<br />
Mit 1.1.<strong>2018</strong> übernahm Helmut Ogris die Agenden<br />
des Markt- und Verkaufsleiters für die Kärntner Legro.<br />
Den "Staffelstab“ übergab Vorgänger Reinhold<br />
Köstinger an seinen Nachfolger. Die gesamte <strong>Eurogast</strong>-Familie<br />
heißt den neuen Marktleiter herzlich<br />
willkommen. Die Kärntner Legro freut sich auf eine<br />
gute Zusammenarbeit.
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+43 (0) 8 10-22 00 84
EVENTCOCKTAIL<br />
RUBRIK 47<br />
Vinothek unter akademischer Regie<br />
Im steirischen Buch bei Hartberg verstärkt<br />
ein Experte das Team von <strong>Eurogast</strong> Interex:<br />
Clemens Brugner stellt ab sofort seine Kompetenz<br />
als Wein-Akademiker zur Verfügung.<br />
Geschäftsführer Stefan Jagerhofer und Marketingleiterin<br />
Judith Fasching schätzen den Gastro-Profi:<br />
"Mit ihm haben wir eine tolle Bereicherung<br />
für unser Team gefunden“, so Jagerhofer.<br />
"Im Sortiment bieten wir viele aufstrebende<br />
Winzer an, wie z. B. die Marke Villa Sandi.<br />
Als deren Botschafter verleiht Clemens Brugner<br />
dem erlesenen Prosecco noch mehr Schwung.“<br />
Verstärkung im Zeichen des Bacchus: Clemens Brugner<br />
(rechts) mit Stefan Jagerhofer und Judith Fasching<br />
Markus<br />
Trafella<br />
On the road again:<br />
Verstärkung im<br />
Außendienst bei<br />
<strong>Eurogast</strong> Landmarkt<br />
Markus Trafella verstärkt seit November vergangenen<br />
Jahres das Außendienst-Team in Liezen. Er<br />
beliefert die Gebiete Gosau und Hochsteiermark.<br />
Vorher war Markus im Außendienst für einen<br />
Rohstofflieferanten für Bäckereien unterwegs.<br />
Er ist gelernter Bäcker und Konditor und war<br />
auch mehrere Jahre im eigenen Café in Gratwein<br />
selbständig.<br />
Anzeige Seite 46 | Bilder © iStock.com/nattaponsukjit (1)<br />
Neuer Lkw, <strong>Eurogast</strong><br />
Landmarkt Schladming<br />
v.l.: Abteilungsleiter<br />
Zustellung Herwig Stiegler,<br />
Marktleiter Joachim Gruber,<br />
Verkaufsberater Ronald<br />
Friedrich, Fahrer Jörg Eder<br />
Christkind bescherte Laster für "große Jungs"<br />
Die Fuhrparks der <strong>Eurogast</strong> Landmarkt-Standorte Liezen und Schladming erhielten pünktlich vor<br />
Weihnachten Verstärkung. Die jeweiligen Abteilungsleiter der Auslieferung nahmen die Schlüssel<br />
für die besonderen "Geschenke“ gerne entgegen: ein IVECO Allrad-Lkw in Schladming und ein<br />
Klein-Lkw in Liezen. Allzeit gute Fahrt!
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Ein sauberes Umfeld ist die Grundlage für ein schönes<br />
Besucherlebnis, an das sich Gäste und Kunden lang erinnern.<br />
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RUBRIK EVENTCOCKTAIL<br />
49<br />
Das Zillertal ist um ein<br />
Hauben-Restaurant reicher<br />
In Mayrhofen im Tiroler Zillertal verdiente sich der 29-jährige<br />
Klemens Huber, Chef in "Huber’s A la Carte“-Restaurant die<br />
Gault&Millau-Haube. "Nur traditionelle Küche war mir immer<br />
zu langweilig“, so der Zillertaler. "Ich wollte meinen Weg gehen,<br />
der Kreativität freien Lauf lassen. Fantastisch, dass dies mit<br />
dieser Auszeichnung auch Anerkennung findet!“ Seit 2009 ist er<br />
Küchenchef im elterlichen Boutique-Hotel. Sein "Prinzenhirsch<br />
mit Schokoladen-Cannelloni“ oder "Hummer-Zitronengras-Eis“<br />
begeistern Hotelgäste ebenso wie einheimische Genießer.<br />
Sein Mut zur Kreativität zahlte<br />
sich aus: Klemens Huber darf die<br />
Gault&Millau-Haube aufsetzen<br />
Huber's<br />
Schulhaus<br />
Gala-Abend für die Kunden<br />
Mit einem Fest für Gaumen und Lachmuskeln<br />
verwöhnte <strong>Eurogast</strong> Sinnesberger<br />
seine Kunden zum Start der letzten<br />
Wintersaison. Die Firma feierte einen<br />
Galaabend mit rund 200 Gästen auf dem<br />
Messegelände in Kirchdorf. Die Teilnehmer<br />
hatten die Tickets bereits im September<br />
bei der Herbstmesse gewonnen.<br />
Zum Auftakt besichtigten die Gäste den<br />
Betrieb. Das anschließende Gala-Menü<br />
servierte dann das Sinnesberger Küchen-<br />
und Serviceteam mit passender<br />
Weinempfehlung der hauseigenen<br />
Sommeliers. Höhepunkt des Abends war<br />
der Auftritt von Südtirols bekanntestem<br />
Bauern "Luis aus Südtirol“ mit seinem<br />
Programm "Oschpele“.<br />
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Kulinarische Reise<br />
mit allen Sinnen<br />
Gastro-Querdenker Hannes Ager und Küchenchef Andi Faistenauer vom "Schulhaus“<br />
in Söll machen ihre Gäste an "Watch & Eat“-Abenden zu Food-Detektiven. An<br />
diesen Abenden bereisen die Gastronomen ferne Länder und zeigen Eindrucksvolles<br />
und Kulinarisches aus anderen Kulturen. Hannes Ager: "Ziel ist es, das jeweilige<br />
Land inklusive der Kulinarik nach Tirol zu importieren: ein Kurzurlaub für Auge und<br />
Zunge.“ Dabei sehen die Gäste im Schulhaus Spots, etwa über Moldawien, Rumänien<br />
oder Russland, und kosten authentische Rezepte aus den Regionen.
50<br />
Neue Cafeteria Im Krankenhaus:<br />
Zur gesunden Jause ins Spit(t)al<br />
"Libertas" heißt die von Dorfner Catering neu gestaltete Cafeteria im<br />
Krankenhaus Spittal an der Drau. Und nicht nur Patienten und Besuchern<br />
steht das Café offen. Leichte, gesunde Snacks und frische Gerichte zu günstigen<br />
Preisen ziehen ebenfalls die Öffentlichkeit an. Ein Schmankerl für eine<br />
herzhafte Jause bringt auch Küchenchef Hans-Jürgen Sternath zum Strahlen:<br />
Leberkäse von Gourmetfein, immer frisch vom Lieferanten <strong>Eurogast</strong> Zuegg.<br />
Betriebsküchenleiter Hans-Jürgen Sternath<br />
Gipfelstürmer zum Auftakt „"Im Stadl“<br />
Sporthotel Singer<br />
Kunst und Kulinarik "Im Stadl"<br />
Nußdorf-Debant hat seit Dezember eine neue Location:<br />
"Im Stadl" schwingt Küchenchef Robert Sprenger die<br />
Löffel. "Seit 15 Jahren träume ich vom eigenen Gasthaus.<br />
Ich bin froh, dass ich mir das nun in meiner Heimat<br />
erfüllen konnte“, erklärt er. Das Restaurant mit Bar und<br />
Café führt er gemeinsam mit Gidi Pirkner, der den wirtschaftlichen<br />
Part abdeckt. Die Gestaltung verdankt das<br />
Lokal dem Künstler Professor Jos Pirkner.<br />
Mit bodenständiger Qualität und regionalen Lebensmitteln<br />
tischt Sprenger mittags österreichisch auf. Am<br />
Abend stehen neben vegetarischen Gerichten auch<br />
Steaks und Überraschungsmenüs auf der Karte. Zur Eröffnung<br />
am 7. Dezember präsentierte das Stadl-Gespann<br />
einen echten Knaller: Chartstürmer DJ Ötzi gab alles und<br />
heizte den Gästen ordentlich ein.<br />
Après Ski de luxe<br />
Das Apes Ski der Extraklasse findet seit Dezember<br />
2017 in der S-Lounge des Sporthotels Singer & Spa<br />
statt. Im Zuge umfangreicher Umbauarbeiten<br />
wurde ein lichtdurchfluteter und gemütlicher Treffpunkt<br />
für alle Skibegeisterten in Berwang geschaffen.<br />
<strong>Eurogast</strong> Speckbacher gratuliert recht herzlich<br />
zu der gelungenen Planung.<br />
'<br />
Königlichen Besuch …<br />
... erhielt der Speckbacher Abholmarkt von den Sternsingern der<br />
Pfarre Reutte. Auch heuer wurde die Dreikönigsaktion wieder<br />
großzügig unterstützt. Damit werden Hilfsprojekte in Brasilien,<br />
Afrika und Asien gefördert.<br />
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