Aufrufe
vor 5 Monaten

Kreis 03-18

Sonderthema: KFZ Lange

Sonderthema: KFZ Lange Straße 100 32139 Spenge Tel. 05225 / 8772-0 Fax 05225 / 8772-91 www.opel-oldenbuerger.de www.sczesni.de www.autobund.de DER NEUE CITROËN C3 AIRCROSS COMPACT SUV 16 Das H-Kennzeichen für historische Fahrzeuge sammelt weiter Pluspunkte. Schon bisher gab es für die Pflege des „kraftfahrzeugtechnischen Kulturguts“ einen günstigen Steuersatz und freie Fahrt in Feinstaubzonen. Seit Oktober 2017 ist es jetzt auch möglich, das H-Kennzeichen mit dem Saisonkennzeichen zu kombinieren. „Das ist für viele Oldtimerbesitzer eine finanzielle Entlastung. Sie können den Nutzungszeitraum ihren Bedürfnissen anpassen und damit die Ausgaben für Steuer und Versicherung senken“, sagt Thorsten Ruthmann, Koordinator von DEKRA Classic Services. Versicherungen bieten für den Zeitraum, in dem das Fahrzeug nicht genutzt werden kann, günstige oder beitragsfreie Ruheversicherungen an. Im Übrigen ist für Autos, Motorräder und Lkw der 30. Geburtstag das entscheidende Datum. Mit diesem Alter bringen sie die nötige Reife mit, um künftig als „kraftfahrzeugtechnisches Kulturgut“ mit H-Kennzeichen und einigen Vergünstigungen über die Straßen zu rollen. Allerdings gelingt das nur, wenn sie auch in punkto Original- und Erhaltungszustand überzeugen. „Ob ein Oldtimer als kraftfahrzeugtechnisches Kulturgut anerkannt wird, hängt stark davon ab, welche technischen Veränderungen an dem Fahrzeug gegenüber dem Originalzustand durchgeführt wurden“, so Ruthmann. „Die Hauptbaugruppen müssen an den damaligen Originalzustand angelehnt oder zeitgenössisch ersetzt sein. Sowohl bei Motor, Getriebe oder Rad-Reifen Kombinationen als auch bei anderen Baugruppen werden Veränderungen akzeptiert, die innerhalb der ersten zehn Jahre nach Erstzulassung technisch möglich waren und in diesem Zeitraum beim Fahrzeugtyp auch häufiger durchgeführt wurden“, sagt der Oldtimer-Experte. Darüber hinaus dürfen zusätzliche Ausrüstungen und Ausstattungen den Originaleindruck des Fahrzeuges nicht beeinträchtigen. Außerdem muss der Oldtimer, im Vergleich zu „normalen alten“ Fahrzeugen, einen guten Pflege- und Erhaltungszustand aufweisen. „Er darf nur leichte, dem Fahrzeugalter angemessene Gebrauchsspuren aufweisen. Diese so genannte Patina ist von Nutzungsspuren durch mangelhafte Pflege oder regelrechte Schäden abzugrenzen“, so der Experte von DEKRA. Ist der Eigentümer nicht sicher, ob sein Fahrzeug diese Anforderungen erfüllt, macht es Sinn, die fraglichen Beim Öl machen Autofahrer immer wieder die gleichen Fehler, weiß der Experte: „Zu niedriger Ölstand, die Verwendung des falschen Motoröls und überschrittene Ölwechselintervalle können zu kapitalen Motorschäden führen, bei denen oft der komplette Motor ersetzt werden muss – und das ist teuer“, sagt Günther Schiele, Motorenexperte bei DEKRA. Wird das Ölwechselintervall nicht beachtet und das Motoröl zu spät oder gar nicht gewechselt, kann es verschlammen oder verkoken. Das bedeutet: Die Schmiereigenschaften des Motoröls lassen nach und teure Reparaturen am Motor oder auch an Anbauteilen wie dem Turbolader sind die Folge. Auch wer zu Öl der falschen Sorte oder Viskosität (Zähflüssigkeit) greift, muss damit rechnen. Und wer zu viel Motoröl einfüllt, riskiert Schäden am Katalysator. Um teure Schäden am Herzen des Autos zu vermeiden, sollten Autofahrer unbedingt die Angaben der Hersteller zum Ölwechsel beachten. Bei heutigen Motoren ist er meist zwischen 15.000 und 30.000 Kilometern fällig. Keine Ausnahmen gelten übrigens für sogenannte „Longlife“- Öle, betont Schiele. „Sie sind eben für ein längeres Service-Intervall von bis zu 30.000 Kilometern ausgelegt. Doch auch sie müssen dann gewechselt werden, und natürlich muss auch beim Longlife-Öl der Ölstand stimmen.“ Lecks an Motoren sind nicht selten. Im Jahr 2016 fielen bei Hauptuntersuchungen ANZEIGEN UND REDAKTIONELLES Neue Option für Oldtimer Jetzt auch mit Saisonkennzeichen H- und Saisonkennzeichen sind jetzt auch kombinierbar. Informieren Sie sich bei der DEKRA. FOTO: DEKRA Punkte durch eine Online-Anfrage beim Sachverständigen vorab zu klären, zum Beispiel per Kontaktformular auf www.dekra-classicservices.de.Bestandteil der Untersuchung für das H-Kennzeichen ist immer eine Hauptuntersuchung (HU). Je nach Baujahr muss dafür eine gültige Abgasuntersuchung (AU) vorliegen, die nicht älter als zwei Monate sein darf. Als Vorteil winkt ein verringerter Jahressteuersatz. Aber auch die Berechtigung, in Feinstaubzonen einzufahren, kann ein Grund sein, das H-Kennzeichen zu beantragen. „Bei einem niedrig besteuerten Auto, zum Beispiel aus den 1980er Jahren, rechnet sich ein H-Kennzeichen in wirtschaftlicher Hinsicht möglicherweise nicht. Trotzdem kann es sinnvoll sein, weil der Halter damit auch ohne grüne Plakette in eine Feinstaubzone einfahren darf“, erläutert Ruthmann. Ölstand alle 1.000 Kilometer kontrollieren von DEKRA acht Prozent der geprüften Pkw durch ölfeuchte Motoren auf, wovon rund jeder siebte als erheblicher Mangel eingestuft wurde. Wer Ölflecken unter dem Fahrzeug bemerkt, sollte den Undichtigkeiten auf den Grund gehen und die Werkstatt aufsuchen. Öllecks belasten nicht nur die Umwelt, sondern können auch zum Absinken des Motorölstand und damit zu Risiken für den Motor führen. FOTO: DEKRA

ANZEIGEN, PUBLICITY UND REDAKTIONELLES Kalte Winternächte und Temperaturen unter dem Gefrierpunkt machen den morgendlichen Autostart vor allem für „Laternenparker" zu einer spannenden Sache. Zum einen werden Öle und Schmierstoffe durch die Kälte zähflüssig. Der Anlasser muss deshalb mehr Kraft aufwenden, um den Motor in Gang zu setzen. Zum anderen ist die Batterie durch die Kälte weniger leistungsfähig. Denn niedrige Temperaturen verlangsamen die chemischen Reaktionen im Inneren des Akkus. Torsten Sauer, Leiter Produktmanagement Kraftfahrt der HDI Versicherung AG erklärt: „Der Start eines eiskalten Motors beansprucht die Autobatterie in besonderem Maße. Nur eine Fahrzeugbatterie, die ausreichende Leistungsreserven hat, meistert bei Minustemperaturen diese Aufgabe." Strom sparen - nicht nur zu Hause Scheinwerfer, Heizung, heizbare Heckscheibe, Gebläse, Klimaanlage und Sitzheizung - im Winter ist der Stromverbrauch des Autos besonders hoch. Um die Batterie vor allem beim Startvorgang zu schonen, ist es sinnvoll, zusätzliche Verbraucher möglichst abzuschalten. Erst wenn der Motor läuft, sollte der Fahrer diese nach und nach zuschalten. Gift für die Batterie sind vor allem im Winter Kurzstreckenfahrten. Denn bei kurzer Fahrt hat die Batterie keine Möglichkeit, sich nach der energiefressenden Startprozedur vollständig aufzuladen. Nach und nach sinkt so der Ladestand auf ein kritisches Maß. Deshalb sollte die Heckscheibenheizung ausgeschaltet werden, sobald sie für freie Sicht gesorgt hat. Und auch Klimaanlage oder Sitzheizung lassen sich abschalten oder herunterregeln sobald die Wohlfühltemperatur erreicht ist. Rechtzeitige Wartung Hat die Batterie bereits bei milden Außentemperaturen Mühe, das Auto zu starten, ist bei Frost der Ausfall wahrscheinlich. Ist die Batterie zu alt oder wurde sie in der Vergangenheit tiefentladen, bleibt meist nur ein Austausch. Wer nicht bis zu den ersten Ausfallsymptomen der Batterie warten will, kann in der Autowerkstatt die Kaltstartfähigkeit des Stromspeichers testen lassen. Auch wartungsfreie Starterbatterien sollte man einmal pro Jahr prüfen. Kfz-Experte Sauer rät: „Die Polklemmen der Starterbatterie sollten fest sitzen. Schmutzkrusten und weißgraue „Ausblühungen" an den Polen sollte man abbürsten, anschließend mit speziellem Polfett bestreichen." Auch den Flüssigkeitsstand gilt es beim Batteriecheck zu prüfen. Je nach Batterietyp geschieht dies über eine Sichtkontrolle entweder von außen durch das transparente Batteriegehäuse oder nach Abschrauben der Zellendeckel. Die Bleiplatten der Batterie müssen etwa einen Zentimeter mit Säure bedeckt sein. Möglichst vermeiden sollte man vor allem bei modernen Autos das Abklemmen der Batterie. „Die Unterbrechung der Stromversorgung kann zum Beispiel Bordcomputer oder Wegfahrsperre außer Funktion setzen", warnt HDI Kfz-Fachmann Sauer. Eine dann 17 Wertvolle Tipps für die Autobatterie im Wintereinsatz Bei Starthilfe unbedingt auf die richtige Polung achten. FOTO: HDI notwendige Neuprogrammierung der Komponenten in der Werkstatt kann teuer werden. Starthilfe per Kabel Ist die Batterie zu schwach zum Starten, kommen häufig Nachbar und Starthilfekabel zum Einsatz. Minus- und Pluspol dürfen Fahrer und Starthelfer dabei nicht verwechseln. Ist die Kennzeichnung nur schwer zu finden oder besteht Unklarheit über die Polung im Spender- oder Empfängerfahrzeug, ist Ausprobieren keine gute Idee. Bei einem falschen Anschluss können bei beiden Fahrzeugen Schäden an der Fahrzeugelektrik auftreten. Als erstes werden die beiden Pluspole mit dem roten Kabel verbunden, anschließend mit dem schwarzen Kabel der Minuspol des Spenderfahrzeuges mit dem Motorblock des Pannenautos. Der Motor des Hilfsfahrzeuges wird jetzt angelassen und das Pannenfahrzeug kann gestartet werden. Sobald der Motor läuft, sollte ein starker elektrischer Verbraucher, zum Beispiel die Heckscheibenheizung eingeschaltet werden. Anschließend erst das schwarze Minuskabel lösen, dann das rote Pluskabel abnehmen und zuletzt den zusätzlichen elektrischen Verbraucher wieder ausschalten. Zum Aufladen benötigt die Batterie jetzt eine längere Fahrt. Fachleute empfehlen mindestens eine halbe Stunde Fahrzeit. HDI Pannenhilfe Gelingt das Aufladen nicht oder vertraut man der Selbsthilfe nicht so recht, hilft eine Pannenhilfe „Anhänger, westfälisch stabil, etwas besser eben ...! Notrad, Repair-Kit oder Ersatzrad Was ist sinnvoll? Wer mit seinem Wagen längere Fahrten plant, zum Beispiel in die Natur oder in den Osterurlaub, sollte sich von Anfang an auf eine mögliche Reifenpanne einstellen. Ein Notrad, ein Repair-Kit oder ein Ersatzrad können da schnelle Abhilfe leisten. Was ist jedoch der Unterschied zwischen diesen drei Schnellhelfern? „Heutzutage verzichten viele Hersteller auf ein sperriges und schweres Reserverad im Auto. Stattdessen findet sich im Kofferraum häufig ein sogenanntes Notrad“, weiß Stephan Strothmann, Leiter der TÜV-STATION Kirchlengern. „Das Notrad ist kleiner und leichter als gewöhnliche Räder. So nimmt es weniger Platz ein und das geringere Transportgewicht hilft, Sprit zu sparen“, erklärt Strothmann. Im Falle einer Reifenpanne dient das Notrad allerdings ausschließlich der Fahrt zur nächsten Werkstatt. „Mit dem Notrad darf man nicht länger als nötig fahren. Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 80 km/h“, weiß der TÜV-Experte, „sonst kann es zu Schäden an der Achse kommen.“ Schnelle Abhilfe leisten auch modellspezifische Reparatur-Kits, die einige Autohersteller anstelle eines Not- oder Ersatzrads anbieten. Allerdings können diese nur bei kleineren Rissen oder Löchern bis sechs Millimeter Durchmesser zur temporären Wiederherstellung des Reifens eingesetzt werden. Auch hierbei muss das nächste Ziel eine Werkstatt sein. „Bei Fahrten ins Ausland ist das vollwertige Ersatzrad deshalb die sicherste Alternative“, empfiehlt Strothmann. Damit lassen sich Werkstattsuche, längere Wartezeiten und zusätzliche Kosten vermeiden und die Reise kann nach einem schnellen Reifenwechsel an Ort und Stelle fortgesetzt werden. weiter. Ein Pannenhelfer sorgt dann schnell dafür, dass der Wagen wieder startklar ist - oder organisiert den Transport des Autos in eine Wir wünschen unseren Kunden, Freunden und Bekannten fröhliche Ostern Sonderthema: KFZ Werkstatt. Der entsprechende HDI Mobilitäts-Schutz lässt sich für 8,90 Euro im Jahr zusätzlich zur HDI Autoversicherung abschließen. Hauptstraße 4 (B 65) • Am Blasheimer Markt• Lübbecke-Blasheim (0 57 41) 39 09 00 • Internet: www.Kessler-Fahrzeugteile.de Wir kaufen Wohnmobile + Wohnwagen 0 39 44 - 3 61 60, www.wm-aw.de Fa.

Bünde April 2013 - EXTRABLATT VOM ZEITUNGSJUNGEN
Bünde April 2013 - EXTRABLATT VOM ZEITUNGSJUNGEN
Bünde 10-13 - Extrablatt vom Zeitungsjungen
DAS MEHRTAGES- TOUREN - ADFC Kreis Offenbach ev
Buchen - Aktuelles aus dem Kreis
Titel oder Überschrift wurde nicht gefunden - Oberbergischer Kreis
Mölln aktuell - Aktuelles aus dem Kreis
Januar 2011 - Aktuelles aus dem Kreis
Broschüre: Radmagazin Kreis Soest - Wirtschaftsförderung Kreis ...