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Griaß di' Magazin - Frühling 2018

24 Lehrreicher

24 Lehrreicher Abenteuerweg im Wald umgestürzte Baumstämme oder deren Wurzelstöcke, die meterhoch in die Luft ragen. Hinter jeder der zahlreichen Biegungen erwartet uns eine andere Welt, die wir begeistert bestaunen. Bald nach einer Kreuzung, bei der wir die breiten Wege ignorieren und dem kleinen Pfad geradeaus folgen, kommen wir zum ersten Holzbrückchen, das uns über einen kleinen Bach hilft. Für zusätzliche Abenteuer sorgen ein paar mächtige Baumstämme, die der jüngste Sturm über den schmalen Pfad geworfen hat. Da heißt es klettern oder fast auf allen vieren darunter durchkriechen – sehr zur Freude der Tochter. Ärgerlich ist dagegen, dass der schmale Pfad an manchen Stellen von Mountainbikereifen in reine Matschstellen verwandelt wurde, die nur noch schwer zu überwinden sind. Dabei gibt es im Staffelwald genügend breitere Wege zum Radeln. Bald erreichen wir wieder eine Kreuzung und gehen – zum Glück nur ein kurzes Stück – geradeaus auf einem frisch gekiesten Weg bergab. An der nächsten Kreuzung sind wir kurz verloren. Wir treffen zwei freundliche Reiterinnen mit Hund, die uns allerdings auch nicht weiter helfen können. Doch dann entdecken wir etwas nach rechts versetzt wieder den Eingang zu unserem Pfad.

Lehrreicher Abenteuerweg im Wald 25 Nun geht es wieder mit vielen Kurven und über ein idyllisches Bächlein weiter bis zur Querung des nächsten Forstwegs, an der wir die Reiter noch einmal treffen. Danach folgt ein wunderschönes Stück, teils an einer Böschung entlang, meist bergab und über zwei weitere Bächlein. Am Ende stoßen wir auf einen Forstweg, dem wir ein Stück nach rechts und dann die Linkskurve entlang Richtung Mülldeponie folgen. Noch vor der Deponie nehmen wir die scharfe Rechtskurve, in deren Mitte wir den Gedenkstein für den Kaufbeurer Gutsbesitzer Johann Nepomuk Höfelmayr entdecken. Er war dort am 10. Oktober 1870 bei der Jagd von einem „Frevler“ ermordet worden. Wir folgen dem Kiesweg steil bergauf, biegen nach links ab und laufen nach einem Blick auf die Deponie auf der breiten Forststraße weiter. Zum Glück stoßen wir bald darauf auf die ersten Stationen des Trimm-Dich- Pfads, der uns bis nach Kaufbeuren begleitet. Denn nach dem spannenden Pfad ist der Forstweg vor allem den Kleineren bald langweilig geworden. So aber erreichen wir rund 20 Minuten später gut gelaunt und fit getrimmt die Wertachstadt. Text und Bilder: Daniela Hollrotter Zurück nehmen wir den kürzeren Weg entlang der Forststraßen, der uns über den Irseer Oktogon rasch wieder nach Irsee führt. In der Abenddämmerung erreichen wir das romantisch beleuchtete Kloster und lassen noch einmal die Abenteuer des knapp fünf Kilometer langen Waldbauschülerwegs Revue passieren. Hinweise auf die Wanderung gibt es im Heft „Themenwege“, www.schlosspark.de BESTE PLATZ UNTER DER SONNE IST DER UNTERM SCHIRM! Autosattlerei Polsterei Planen DER by GLATZ AG, Schweiz E Kaufbeuren – Telefon 08341 /31 27 www.scupin-sattlerei.de

Griaß di' Magazin Sommer 2018 Kempten und Altladkreis