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BESINNUNG 3 Liebe

BESINNUNG 3 Liebe Löhnerinnen und Löhner, die Christen haben das Osterfest an den Frühling gekoppelt. Zugegeben - seit es auch Christen im Süden unseres Planeten gibt, wo Weihnachten in den Sommer fällt, feiern viele das Fest der Auferstehung und des Lebens im Herbst. Doch bei uns ist Ostern im Frühling. Warum? Weil sich die Christen mit ihren Festen an die vorgegebenen Rhythmen der Natur halten, an Frost und Hitze, Sommer und Winter, Tag und Nacht. Sicher nicht, weil unser Gott ein Naturgott ist und Jesus ein himmlischer Erntehelfer, sondern weil wir aus der Natur Gleichnisse nehmen, die die christliche Botschaft verdeutlichen. Es hat schon eine tiefe symbolische Bedeutung, dass wir den österlichen Sieg des Lebens über den Tod feiern, wenn sich bei uns nach der winterlichen Öde neues Leben zeigt. Aber Bilder, Symbole, Gebräuche können die Hauptsache nicht ersetzen. Eier, Hasen, Lämmer sind irgendwie Symbole des Lebens und sind doch völlig unangemessen für die Auferweckung Jesu. Unsere Festdekoration ist schön anzusehen, aber macht am Ende nicht glücklich. Was nützen Zuckerperlen auf dem Kuchen, wenn der Teig angebrannt ist? Die Substanz von Ostern ist Leben, das mehr ist als messbare Stoffwechselvorgänge, mehr als biologische Selbstorganisation, mehr als in Ordnern gesammelte Aktenvorgänge, mehr als das, was man sich davon erzählt und erst recht mehr als die gesammelten und vor sich hin verblassenden Erinnerungen an das gelebte Leben. Ostern ist die Ahnung eines Lebens, das viel mehr ist als alles, was wir davon wissen, und es ist Versprechen, dass solches Leben möglich ist. Da sind dann alle Rhythmen der Natur überstimmt, zuallererst der Rhythmus von Leben und Tod, ohne den wir uns doch Leben nicht einmal denken können. Ostern ist ein Wunderfest, ein Jenseitsfest, das sich hineindrängt in unseren Alltag, in Sehnsucht und Resignation, in das so erfüllende wie begrenzte Leben, das wir allein kennen. Ostern ist ganz gegenwärtig und noch versprochen, ist kaum zu glauben und ist doch wahr, ist ein Wunder

aus alter Zeit und ist ganz heute, ist Vision und leeres Grab im alten Israel und ist Lebensmacht im nicht ganz so alten Löhne. Das wäre mein Wunsch, dass Sie die Fülle des Frühlings mit neuen Augen sehen: Als Vorgeschmack eines Lebens, das alles Lebendige übersteigt, als kleines Glück vor dem großen Glück, als Schatz, den Gott schenkt und der doch nur eine Anzahlung ist bis zum großen Fest. Ein gesegnetes Frühjahr wünscht Ihr Thomas Struckmeier (Pfarrer). Würdige Bestattungen - Träger gesucht Wir alle wollen einmal würdig bestattet werden. Dazu gehören bei einer Erdbestattung Träger. Leider sind in den letzten Jahren keine neuen Träger hinzugekommen. Vielleicht können sich einige Leser vorstellen, bei einer Beerdigung den Sarg zu tragen. Sie sollten natürlich einen schwarzen Anzug haben und es wäre schön, wenn Sie einen Zylinder hätten. Nähere Informationen erhalten Sie bei Jürgen Lindenschmidt: Tel: 82472

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