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2018_505

D.a.

D.a. 505 ... aktuell * Rückblick März 2018 Inklusionsbuch mit Dedinghauser Aspekten Montag Stiftung legt neues „Erfahrungshandbuch“ vor (HWW) Inklusion ist machbar! – zu diesem Ergebnis kommt das neue Erfahrungshandbuch der Montag Stiftung Jugend und Gesellschaft, das am 16. Februar 2018 in Bonn rund 60 Vertreter/innen beteiligter Kommunen vorgestellt wurde. Drei Dedinghauser/innen (Kerstin Collavo-Kasprik, Ludger Schulte-Remmert und Heinz-W. Wellner) waren dabei. Anfang 2013 suchte die Montag Stiftung deutschlandweit Partner bzw. Kommunen, die einen ganzheitlichen Inklusions-Ansatz verfolgen und in Kooperationen vor Ort partizipative Prozesse gestalten. Man wollte das 2011 erschienene Buch „Inklusion vor Ort – der kommunale Index für Inklusion“ jetzt mit praktischen Erfahrungen ergänzen. Hierbei war es der Wunsch, möglichst ein Dorf, einen Stadtteil und eine Stadt aus unterschiedlichen Bundesländern für den Zeitraum von drei Jahren zu begleiten. Ausgewählt wurde Dedinghausen, der Saarbrückener Stadtteil St. Arnual und die Stadt Oldenburg. Daneben aber flossen Projekte und Erfahrungen aus bundesweit über 30 Kommunen in das Buch ein. Für Dedinghausen nahm federführend der ‚AK Inklusives Dedinghausen‘ mit der Sprecherin Kerstin Collavo-Kasprik an diesem Prozess teil. Nachzulesen ist vieles in D.a.. Die Anfänge und Absichten sind u.a. in der März-Ausgabe 2013 nachzulesen. Dort wurden die Montag Stiftung, die Begrifflichkeiten zur Inklusion vorgestellt und über erste Gespräche zwischen den Protagonisten der Dorfprojekte, der Stadt Lippstadt und der Montag Stiftung berichtet (vergl. D.a. 450/06ff). Nach fünfjähriger Arbeit war es am 16. Februar so weit, das neue Handbuch „Inklusion ist machbar!“ wurde in einer unterhaltsamen und informativen Präsentation in netter Atmosphäre vorgestellt. D.a. 505/22 Intensiver Erfahrungsaustausch im Rahmen der Buchpräsentation. Hier Ludger Schulte-Remmert und Heinz-W. Wellner (v.r.) Und, es ist gut geworden! Das Ziel des Handbuchs, kommunale Akteur/innen und Engagierte zu inspirieren und konkrete Anregungen zu geben, wie Inklusion vor Ort gelingen kann, kann als erreicht betrachtet werden. Berichte, Interviews und grafische Gestaltung veranschaulichen unterschiedliche Wege hin zu einem inklusiven Gemeinwesen. Zur Sprache kommen strukturelle Hemmnisse ebenso wie konzeptionelle Ansätze und praktische Ideen für einen konstruktiven Prozess. Das Handbuch liefert damit vielfältige Ideen für Fach- und Führungskräfte aus Verwaltung, Politik und Wirtschaft, für Institutionen, Vereine und Netzwerke sowie für Ehrenamtliche und zivilgesellschaftlich Engagierte. Die Dedinghauser Aspekte im „Erfahrungshandbuch aus der kommunalen Praxis“ lassen sich auf ca. 6 Seiten zusammenfassen. Das Buch hat 296 Seiten. Erschienen ist es in Berlin 2018, ISBN 978-3-7841-2984-6 44 der 150 Mitautoren stellen sich zum Erinnerungsfoto. Drei Dedinghauser/innen waren dabei. (Fotos: Franziska Spelleken)

D.a. 505 ... aktuell * Hintergrund März 2018 Als Militärbeobachter in BRASILIEN Vor der Fortsetzung noch ein Wort in eigener Sache: Die Redakteure von D.a. waren Peter Becker bei ihrer letzten Ausgabe sehr gnädig zu mir und haben ein uraltes Bild von mir gezeigt. Natürlich hat auch an mir der Zahn der Zeit genagt, deshalb hier ein aktuelles Foto. Fortsetzung: Fortsetzen will ich mit den Abläufen der einzelnen Tage im Übungsgebiet. Es warteten mehrere Tage im Dschungel mit täglichen Temperaturen zwischen 34 – 38° C und bis auf eine Ausnahme (89%) Luftfeuchtigkeit von über 90%. Wir Gäste standen, saßen, gingen und lagen dauerhaft in „unserem eigenen Saft“. Das war extrem anstrengend. Unsere Gastgeber achteten aber immer darauf, dass wir ausreichend Wasser zu trinken hatten und Pausen bekamen. Der erste Übungstag begann mit der Teilnahme der Military Observer (MO = Internationale Militärbeobachter) an einer pompösen Eröffnungszeremonie. Alle Übungsteilnehmer waren auf dem Flugplatz angetreten und es wurden verschiedene Reden durch die brasilianischen Generale gehalten. Höhepunkt war die eingespielte Telefonansprache des schwersterkrankten Generalstabschef der brasilianischen Streitkräfte, der sich sowohl bei der Zivilbevölkerung als auch bei seinen Soldaten allergrößter Popularität erfreut. Anschließend erfolgte für die MO eine theoretische Einweisung in das korrekte Verhalten im Dschungel Peter Becker berichtet über seinen Einsatz in Brasilien – Fortsetzung aus D.a. 504 Bild 2 Bild 3 einschließlich eines sehr hohen Umweltschutzanteiles. Mittags gab es unser erstes Mittagessen im Rahmen der Truppenverpflegung der brasilianischen Streitkräfte. Es wurde eine Hähnchenkeule mit trockenem Reis, schwarzem Bohnengemüse sowie grünem Salat mit geraspelten Möhren ohne Dressing angeboten (Bild 1). Diese Truppenverpflegung zog sich wie ein roter Faden durch die gesamte Übung. Einzig der Fleischanteil wechselte täglich zwischen Schwein und Geflügel; der Rest blieb immer gleich. Nach dem Essen wurden wir in den direkt vor der Stadt beginnenden Dschungel (brasilianisch: Selva) gefahren. Dort erfolgte erneut eine Einweisung in die Besonderheiten und dann folgte ein ca. 75-minütiger Fußmarsch. Der Dschungel ist auf allen Seiten und nach oben so dicht bewachsen, dass wir bereits nach 10 Minuten die Orientierung verloren hatten und somit froh waren, dass die brasilianischen Selvasoldaten bei uns waren. Während wir MO aufgrund des bereits geschilderten Klimas jede halbe Stunde eine Pause benötigten, machten sie immer einen frischen Eindruck. Ordentlich geschwitzt haben sie aber auch. Besonders interessant war, dass solange wir uns bewegten, praktisch keine Tiere zu sehen waren (Ausnahme Bild 2). Sobald wir anhielten und uns nicht mehr bewegten begann nach einer halben Minute der Dschungel um uns herum zu leben. Auf den Wegen und unmittelbar daneben nahmen die tierischen Dschungelbewohner ihre Aktivitäten auf. Es war ein einziges Gewimmel von verschiedensten Insekten, Schlangen und anderen Tieren (Bild 3); der gesamte Boden war in Bewegung. Sobald jemand einen Schritt machte, war es wieder vorbei. Obwohl wir uns alle Mühe (Bild 4) (Bild 5) gaben, konnten wir dann keine Tiere mehr entdecken. Ein tolles Schauspiel. Dann erreichten wir einen „Dschungellehrpfad“. Der war permanent angelegt und wir konnten uns nach Vorführung und Anleitung selber messen und diverse Speisen des Urwaldes probieren. Während bei verschiedenen gegrillten Fischen (Bild 4) fast alle zugriffen wurde es bei in Bambusrohren (mit Lianen verschnürt) gekochten Eiern einer kleinen Geierart (Bild 5) schon weniger und bei den verschiedenen, meist sehr merkwürdig aussehenden Früchten des Selva trennte sich die Spreu vom Weizen. Beim Probieren der lebenden Maden (Bild 6, rechts) waren wir nur noch zu dritt. Am nächsten Tag besichtigten wir ein vorbereitetes Flüchtlingslager (das Flüchtlingsszenario war eine Übungskünstlichkeit und wurde mit einheimischen Komparsen geübt), eine militärische Arztstation zur Versorgung der Zivilbevölkerung und haben die Einweisung der Einheimischen in eine von der brasilianischen Armee zur Verfügung gestellten Wasseraufbereitungsanlage am Amazonas verfolgen können. Danach fuhren wir mit zwei Kleinbussen und, wie sich später herausstellen sollte, ortsunkundigen Fahrern in ein nahegelegenes Dorf am Amazonas. Nachdem wir uns aufgrund der unpassierbaren Straßen zweimal festgefahren hatten, kam der Befehl zur Rückfahrt. Nach dem bekannten Mittagessen starteten wir erneut, diesmal mit ortskundigem Personal und erreichten auf abenteuerlichen D.a. 505/23

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