Aufrufe
vor 9 Monaten

AC_2017_komplett

Zu Hause habe ich einen

Zu Hause habe ich einen anderen California, einen T4 mit Grobstaubdiesel, 2,5 Liter Hubraum und fünf Zylindern. Manche sagen, dass der T4 mit diesem Motor das beste jemals gebaute Auto sei. Bis auf den Rost am Schweller und in den Radläufen will ich dem nicht widersprechen. Aber es ist auch ein Camper, der zu den jemals besten gehört. Der Westfalia-Möbelbau funktioniert immer noch tadellos. Nur der Mechanismus der Schlafsitzbank ist etwas ausgenudelt und das Dichtgummi des Aufstelldachs hält nicht mehr richtig. Müsste man mal wieder festkleben. Der California (und alle ähnlichen Vans) ist (sind) ein Camper und Alltagsauto. Bei mir und bei vielen, vielen anderen Menschen und Familien ebenso. Er hat riesige Nachteile im Gegensatz zu großen Campern und ist auch noch teurer als viele große Camper. Viele Wohnmobilfahrer können es nicht nachvollziehen, warum sich so viele Menschen für einen IMMER UND ÜBERALL FISCH so kleinen Bus entscheiden, wo man doch für das gleiche Geld einen so viel größeres Wohnmobil bekommt. Aber es ist eben eine Philosophie, keine Abwägung nach dem Motto „möglichst viel Platz fürs Geld“. Wie beliebt der Bulli ist, konnte ich mal erfahren, als ich mit meinem besten Freund in einem grünen T2 über Irland getuckert bin: Nie gab es einen Stopp, ohne in ein Gespräch verwickelt zu werden. Und vom Straßenrand gab es oft ein nettes Winken. Zurück auf diese Inseln hier: Das Thema Bulli ist ja eng mit dem Thema Surfen verbunden. Also fahren wir zum Surf Spot. Ja, so etwas gibt es hier. Der nennt sich Unstad Arctic Surf. Wir fahren nach Unstad, zu einem Strand, der ausschaut wie ein Surfstrand in Marokko oder sonst wo, wo das Surfen beworben wird, wo Schilder hängen mit Surfbrettern drauf, nur dass eben hier Schnee liegt und dass trotzdem gesurft wird. In dicken Neoprenanzügen steigen die Surfer hier ins Wasser und reiten die Wellen, die da anrollen. Ein skurriles Bild. Es war wohl schon 1963, dass hier zum ersten Mal Thor Frantzen und Hans Egil Krane, Seemänner, die das Surfen in Australien gelernt hatten, auf eigenen Brettern die Wellen ritten. Heute gibt es einen Campingplatz und Infrastruktur. Wir stellen unseren Bus direkt an den Strand. Abendessen machen wir dann nicht im Bus, das kann man zu Hause wieder. Hier sind wir eingeladen, es gibt Fischspezialitäten. Dann schreit einer, es gäbe Die Dorsche werden auf riesigen Holzgestellen getrocknet. Davor werden ihnen die Köpfe abgeschnitten. Die werden als Delikatesse in die weite Welt hinaus verkauft. Der Zungenmuskel wird als Leckerei gern als Vorspeise gereicht. Gar nicht so schlecht. 12 ⁄⁄ Campervans Norwegen

Brücken verbinden die Inseln der Lofoten. Das Wetter wechselt während unserer Reise fast minütlich. Manchmal waren die Böen so stark, dass die Brücken eine Zeit lang gesperrt wurden. Ganz oben rechts: Bier ist teuer, wie alles in Norwegen, zumindest für uns. Ein Lofotenpils sollte man sich aber trotzdem mal gönnen. Die Einwohner sind zu Recht stolz drauf. Und natürlich auch auf so spektakuläre Abendstimmungen mit Polarlichtern überm Fischerdorf. ⁄⁄ 13

Falle Campingwelt Katalog 2017
Abenteuer Camping Leseprobe
Download als PDF Datei (3,80 MB) - Radventure
SCHLAFSYSTEME FÜR REISEMOBILE & BOOTE
scher Unterstützung der Renner – ein Ende des Booms ist nicht ...
Urlaub im Mobilheim oder Zelt - Happy Camp
abenteuer und reisen - Asia Select
Nordstar Camp 9L Qualität aus Schweden - Dipa
die geheimnisvolle kunst des siegens - Abenteuer Philosophie
Rauszeit 2012-01
GS Motorrad Magazin 01/2013 (Heft 4)
Ferienhäuser Camping Zelten - Naturcampingplatz Alt Reddevitz
Das Magazin für Abenteuer in Der Stadt und Wildnes
Frühjahr 2013 - 4-Seasons.de
Fahrt ins Abenteuer Klasse 7 Fahrt ins Abenteuer Klasse 7 - Freie ...