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AC_2017_komplett

Die Welt ist zu schön,

Die Welt ist zu schön, um darüber hinwegzufliegen – Mitte April haben sich 20 Reisemobilbesatzungen auf den Weg nach China gemacht. Start: Messegelände des Caravan Salons Düsseldorf. Ziel: Expogelände der Caravanmesse Peking. Läppische 16.000 Kilometer. Momentaufnahmen einer unglaublichen Reise. Fliegen von Deutschland nach Peking? Das kann heutzutage jeder. Aber mit dem eigenen Reisemobil fahren? Da wird es spannend. Riga haben wir in drei Tagen erreicht. Es ist noch bitterkalt im osteuropäischen Frühling so kurz nach Ostern. Die erste Hürde ist die lettisch-russische Grenze. Alles dauert unglaublich lang, obwohl kaum etwas los ist. Erst am frühen Abend ist Gruppe in Russland eingereist. Gut, dass zu diesem Zeitpunkt keiner weiß, dass wir an manch einer Grenze noch viel mehr Geduld brauchen werden. Nach zwei Tagen Fahrt über weites russisches Land rollen wir auf einer der zwölf Spuren des Moskauer Autobahnrings. Zwei Tage stehen wir auf dem Moskauer Campingplatz Sokolniki, schauen uns Kreml, GUM und Roten Platz an, entsorgen kurz vor der Abreise nach allen Kräften Grau- und Schwarzwasser: Es ist der letzte Campingplatz für eine lange Zeit. Unseren Weg nach Peking lassen wir über die legendäre Seidenstraße laufen und müssen dazu via Südrussland und Kasachstan fahren. Oft sind russische Dorfwiesen nicht nur unser Stellplatz. Am 44 ⁄⁄ Reisemobil Seidenstrasse

Szenen im Nirgendwo: Die Karawane nächtigt am Rande des Tarimbeckens zwischen Himalaya und Taklamakanwüste (Seite 42/43). In die Turpansenke, mit 160 Meter unter NN die zweittiefste Stelle der Welt, führt eine gute Straße (links). Auf der Wiese im Kosakendorf Rogoschin feiern die Abenteurer mit den Bewohnern. Abenteuerliche Lkw durchwanken das Hochgebirge Kirgistans. Ein paradiesischer Ort für Abenteuer-Camping ist der Issyk-Kul-See in den kirgisischen Bergen (oben). Abend steigt ein rauschendes Fest mit Musik und Getränken mit vielen Umdrehungen. Direkt über der Grasnarbe schwingen deutsche, schweizerische und kosakische Füße – wir tanzen und singen, klatschen und trinken. Die Nacht wird lang, und manch einer muss mit Hilfe des Teams zum Reisemobil gebracht werden. Kein Problem – es ist ja eine geführte Tour. Drei Tage Fahrt entlang der mächtigen Wolga und wir haben Astrakhan erreicht. Das Abendland verabschiedet sich, hinein geht es in den Orient. Wir durchqueren die nördliche Kasachensteppe, fünfmal so groß wie Frankreich, aber kaum besiedelt. Die Straße durch die Steppe verdient ihren Namen nicht. Sie ist ein Flickenteppich aus tiefen Löchern und Wülsten – 15 Kilometer pro Stunde gelten hier schon als Raserei. Der Blick schweift in die Weite. Pferdeherden stehen in den Sümpfen, Kamele grasen am Rande der Piste – ihr Fell ist zottelig, sie werfen gerade das Winterkleid ab. Wir schaukeln vor uns hin, als ob wir in einem Hochseesturm wären. Gäbe es keine Servolenkung, hätten wir nach ein paar Tagen Kasachensteppe durch die ständigen Schlaglochausweichmanöver Oberarme wie Bud Spencer. Fragt nicht wie, aber schließlich haben alle den Stellplatz am Strand des Kaspischen Meeres erreicht. Grillen, chillen und ab ins Bett. Es war ein harter Tag, aber der nächste soll noch härter werden. Rainer, ein Teilnehmer, weckt uns um fünf Uhr morgens. Wo gestern noch Land war, ist nun nur noch Wasser. Augenreiben hilft nichts. Es ist kein Traum. Das Kas- ⁄⁄ 45

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